Handeln …jetzt! Kongress zu planetaren Grenzen und unserer globalen Verantwortung
Shownotes
Bei der Kooperationsveranstaltung der Katholischen Akademie in Bayern mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund diskutieren auf dem Podium:
Beate Eichinger, Pfr. Dr. Andreas Frick, Anja Karliczek MdB, Maria Noichl MdEP, Dr. Locardia Shayamunda, Sabine Slawik
Moderation: Monika König, Misereor Bayern.
Täglich erhalten wir alarmierende Nachrichten: Klimawandel und Umweltzerstörung bedrohen unsere Erde und verschärfen Ungerechtigkeiten weltweit. Gerade die Ärmsten und Schwächsten, sowohl im Globalen Norden, aber um vieles mehr im Globalen Süden und besonders Frauen sind den Veränderungen oft wehrlos ausgesetzt. Sie haben nur eingeschränkte Möglichkeiten auf die Folgen zu reagieren, die sie selbst nicht verursacht haben.
Doch wie genau hängen Klimawandel und Ungerechtigkeit tatsächlich zusammen? Was kann der und die Einzelne beitragen, diese Entwicklungen zu stoppen? Diskutieren Sie mit uns ethische Fragen und lassen Sie uns gemeinsam konkrete Schritte für eine gerechtere und zukunftsfähige Welt entwickeln.
Zusammenarbeit mit:
KDFB Landesverband Bayern; KDFB Landesbildungswerk Bayern.
Der Kongress fand am 18.4.2026 in der Katholischen Akademie in Bayern statt.
Transkript anzeigen
00:00:02: Im Namen des KDFB Landesverbandes heißen wir sie alle ganz herzlich hier in der katholischen Akademie zum KDFP-Kongress willkommen.
00:00:12: Zu Beginn dieser Sitzung ist es mein Ziel, die Luft zwischen der globalen Klimapolitik und der gelebten Realität der Menschen vor Ort im Simbabwe zu überbrücken.
00:00:22: In Simbabwa ist der Klimawandel nicht geschlechtsneutral.
00:00:26: Frauen machen über siebzig Prozent unserer Kleinbauern aus, sind jedoch am stärksten von sich verändernden Wetterbedingungen betroffen.
00:00:35: Der Klimawandel trifft Frauen in Symbabwe unverhältnismäßig hart und verschärft bestehende Ungleichheiten.
00:00:43: Frauen tragen oft die Hauptlast bei der Wasserversorgung, der Ernährungssicherheit und der Deckung des Energiebedarfs im Haushalt.
00:00:52: Echte Klimagerechtigkeit erfordert, dass diejenigen, die am wenigsten zu den globalen Emissionen beitragen aber die größte Last tragen im Mittelpunkt jeder Mittelzuweisung und jeder politischen Entscheidung stehen.
00:01:06: Ich möchte noch einmal betonen, dass unsere Bevölkerung widerstandsfähig
00:01:10: ist.
00:01:10: Dies aber nicht alleine bewältigen kann.
00:01:13: Indem wir europäische Ressourcen mit dem lokalen Fachwissen, das im Bapwischer Frauen bündeln, können wir diese Krise in eine Chance für nachhaltiges Wachstum verwandeln.
00:01:24: Vielen Dank!
00:01:27: Hallo
00:01:27: mein Name
00:01:28: ist Monika König.
00:01:29: ich bin die Leiterin des Miserere Regionalbüros Bayern und ich werde den heutigen Vormittag moderieren.
00:01:36: Und dazu möchte ich auf die Bühne bitten Anja Kaliček, Präsidentin des KDFB und Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU und Maria Neuchel seit Jahrzehntsvierzehn Mitglieder des Europäischen Parlaments für die SPD.
00:02:03: Es ist sehr schade das Lokadia Jetzt heute nicht mit dabei sein kann, um auch auf einige Punkte näher einzugehen.
00:02:10: Eine Sache die ja auch vorkam war das Thema dass die Gesundheit der Frauen beeinträchtigt ist und da würde mich jetzt einfach mal interessieren.
00:02:19: Frau Neuchel wissen Sie ob Frauen in Europa und Deutschland davon auch betroffen sind?
00:02:26: Auf jeden Fall, aber erst mal herzlichen Dank für die Einladung.
00:02:30: Es ist ein wunderbarer Ort und es ist wunderbar wenn sich Menschen treffen in ihrer Freizeit treffen und das möchte ich wirklich an sie alle weitergeben treffen um gute Gedanken miteinander zu schmieden und hoffentlich dann auch mit den guten Gedanken wieder in eine gute Richtung zu gehen.
00:02:46: von daher ganz herzliche Dank für diese Einladungen.
00:02:48: Ja wir haben das auch in Europa.
00:02:49: Wir hatten... Ich glaube es war im letzten Sommer über sechstausend Hitze tote.
00:02:54: Die waren jetzt nicht direkt bei uns mal sagen in München oder in Rosenheim.
00:02:58: Ich bin aus Rosenheim, aber wir hatten gerade auch in Spanien, Portugal Hitze Tote.
00:03:02: und dann gibt es eine Auffälligkeit dass es mehr ältere Frauen sind weil sie oftmals über Wohnungen verfügen die keine Klimaanlage haben, weil sie nicht die Möglichkeit haben in Zeiten in denen es sehr heiß ist andere Gebäude aufzusuchen.
00:03:17: Es wurde zum Beispiel mit der katholischen Kirche vereinbart und da möchte ich nochmal ganz herzlich Danke sagen das gebisse kirchen geöffnet werden über die mittagszeit von zehn auf Vormittag bis um drei, vier Uhr nachmittags.
00:03:27: Weil diese Kirchen eine Kälte ausstrahlen wo man sagt da kann ich die Mittagszeit überhaupt überbrücken.
00:03:33: ganz klar es ist immer wieder Kälten natürlich nur von den.
00:03:38: Oh Gott, ich muss mich verbessern.
00:03:40: Nicht kühl, nicht kälte sondern kühle!
00:03:42: Sie wissen was ich gemeint habe.
00:03:43: also einfach von den dicken Mauern, von der Art der Bauweise dass man dort wirklich die Zeit gut überbrücken kann.
00:03:53: Wir sehen ganz
00:03:54: klar
00:03:54: das wer wirtschaftlich ärmer ist und es ist einfach ganz klar in der Statistik sind es die Frauen.
00:04:00: Wer wirtschaftlicher ist hat natürlich größere Probleme im Rahmen des Klimawandels.
00:04:05: Wenn ich ein Penthouse hab mit Solar mit Solaranlage und Klimaanlage, wenn ich eine Möglichkeit habe nicht nur eine Heizung im Winter oder Kühlung im Sommer zuzuschalten.
00:04:14: Wenn ich das alles habe, wenn Ich das bezahlen kann bin ich weniger betroffen.
00:04:19: Ich bin dann betroffen und wir haben zum Beispiel auch Obdachlosefrauen, die extrem betroffen sind.
00:04:24: Es sind auch obdachloße Männer betroffen.
00:04:26: aber auch hier sehen wir dass Frauen auch aufgrund der Situation das sie sich oft nicht in den obdachtlosen Unterkünften bewegen wollen weil dort Gewalt herrscht, weil dort Belästigung herrsht dass sie einfach mehr getroffen sind.
00:04:37: Das heißt immer diese vulnerabenden Gruppen ja die Gruppen die einfach noch mal mehr beschützt werden müssen.
00:04:43: Ja, die tragen die größere Last.
00:04:45: Von daher ist es auch ein Teil der Nächstenliebe das Thema Klimawandel auf alle Schultern zu verteilen.
00:04:52: Also die Ungleichheit, die herrscht zwischen Männern und Frauen wird durch den Klimawandel einfach noch mal verschärft?
00:04:59: Ich glaube wenn man das vielleicht sagen kann
00:05:01: jede Krise
00:05:02: ob wir im Jahr twohtausend acht zweihtaussend neun die Finanzkrise hatten
00:05:05: oder ob wir dann
00:05:07: das Thema hatten mit Covid wo man ganz klar beweisen kann, dass die Frauen, die zächerlich bezahlt haben.
00:05:13: Nämlich diejenigen, die einen tollen Job hatten, die haben dann irgendwie Kurzarbeitergeld gekriegt aber die Frau, die als Zweitjob in der Pizzeria gespült hat, hat nicht einen Euro dafür gekriegen.
00:05:23: Wir haben in jeder Krise weltweit immer die Gruppe der Verliererinnen, die weiblich ist.
00:05:29: In jeder Krisse ob es Finanzkrise ist Ob es eine Klimakrise ist, ob es eine medizinische Krise ist... Das müssen wir sehen.
00:05:36: Frauen sind die KrisenverliererInnen und fangen immer nach einer Krise wieder ein Stück weiter hinten an.
00:05:42: Da müssen wir
00:05:43: anpacken.".
00:05:44: In dieser konkreten Krise, Frau Kaliček, wo sehen Sie da die Verantwortung in Deutschland?
00:05:49: Und ganz besonders beim KDFB...
00:05:52: Also ich glaube dass jeder erstmal vielleicht nochmal herzlichen Dank an den Landesverband das ich heute hier dabei sein darf weil ich glaube zu zeigen dass wir als Bundesverband auch gut mit Landesverband und auch mit den Diözesen zusammenarbeiten, das ist mir wichtig.
00:06:06: Und deswegen habe ich gedacht, ich nutze die Gelegenheit auf einem Samstagmorgen einfach hier mal dabei zu sein.
00:06:10: Danke dass du mich eingeladen hast!
00:06:13: Dann jetzt zur ihrer Frage.
00:06:14: Ich glaube am Ende kann jeder von uns im Kleinen etwas tun.
00:06:18: so
00:06:19: kann
00:06:19: man bei uns selbst anfangen, indem wir sagen okay was können wir denn vielleicht für unsere Nachbarn tun.
00:06:25: Wir sind eine älter werdende Gesellschaft und eine ältere werdenden Gesellschaft hat schon aufgrund dessen das die Gesundheit oft nicht mehr so mitspielt.
00:06:33: Bei
00:06:33: extremer werdenden Temperaturen, bei extrema werdenden Klimaszenarien größere Schwierigkeiten.
00:06:40: So und deswegen kann jeder für uns hier im Kleinen etwas tun in dem er jemandem vielleicht auch mal einlädt mal ne Pause zu machen solche Sachen es.
00:06:48: Das fängt ja bei ganz kleinen Dingen an.
00:06:50: Aber was können wir im Internationalen tun?
00:06:53: Ich kenne mittlerweile immer mehr Menschen, die ganz gezielt Patenschaften eingehen.
00:06:57: Manche machen das für Bildung, manche machen es eben dafür, dass man vielleicht sagt ich kann mit zwanzig Euro das Leben
00:07:05: einer Frau
00:07:06: im globalen Süden extrem verbessern.
00:07:09: und
00:07:09: ich sage mal so zwanzige Euro tut vielen bei uns gar nicht weh.
00:07:12: Und solche ganz gezielten Partnerschaften zu machen, das ist etwas wo wir glaube ich jede einzeln von uns
00:07:19: über
00:07:20: Organisation in der Regel etwas tun kann.
00:07:23: Aber was machen wir als KDFB?
00:07:24: Wir beschäftigen uns ja mit diesen Fragen Klimagerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit.
00:07:30: Beschäftigen wir uns schon sehr lange.
00:07:32: Wir haben schon im Jahr two-tausend acht weit vor meiner Zeit uns damit auseinander gesetzt und haben einen Antrag gemacht zum Thema Umwelt und Frauen Klimaschutz und Frauen.
00:07:42: Also all das, was da dran hängt erst mal eine Bestandsaufnahme zu machen und dann zu sagen okay wo können wir denn dazu beitragen?
00:07:50: Einfach vielleicht auch erstmal bewusst sein dafür zu schaffen.
00:07:52: vor zwanzig Jahren war bei vielen auch das Bewusstsein was in den letzten zwanzich Jahren geschaffen worden ist auch noch nicht da.
00:07:59: viele haben noch dieses Thema gar nicht so auf der Agenda gehabt und deswegen glaube ich, dass wir vor zwanzig Jahren da relativ früh schon dran waren überhaupt auch mal uns die Frauen darauf aufmerksam zu machen.
00:08:11: Und dann ging es in diesem Antrag erst einmal darum zu überlegen wie kommt was kann man tun um auch von den fossilen Brennstoffen wegzukommen?
00:08:18: Um eben nicht selber auch noch einen existenziellen Beitrag dazu zu leisten das sich quasi die Atmosphäre immer weiter erhitzt.
00:08:25: Das wäre quasi
00:08:28: eine
00:08:28: Möglichkeit wie wir unsere Verantwortung wahrnehmen können die wir ja in Teilen auch schon versuchen zu erfüllen auf Bundesebene, aber auch auf EU-Ebene.
00:08:40: Vielleicht können Sie uns nochmal abholen Frau Neuchel?
00:08:43: Wo stehen wir denn faktisch bei dem Thema Klimaschutz und Umweltschutz auf EU Ebene?
00:08:50: Ja da muss man immer ein Datum dahinteschreiben!
00:08:52: Wo standen wir jetzt?
00:08:55: Wir waren schon weiter...
00:08:56: Und das ist
00:08:57: immer, finde ich total schwierig wenn man merkt es geht was rückwärts.
00:09:00: Ich glaube das ist in uns Menschen Grund gelegt dass wir vorwärtschaften will und wenn mal merkt etwas gedrückt wird obwohl man eigentlich die Schritte nach vorne bräuchten tut's weh.
00:09:09: Wir waren schon so weit dass wir nach dem Europa den Green Deal ausgerufen hat.
00:09:17: der Green Deal der manche glauben das waren fünfzehn Orte nicht stimmt kann nicht?
00:09:20: Der Green Deal das war bloß eine Pressemitteilung.
00:09:23: Der Green deal hat nur gesagt wir müssen Wir müssen klimaneutral werden und zwar alle müssen ihren Beitrag leisten.
00:09:29: Die Landwirtschaft, die Transportunternehmer, die große Wirtschaft, die globalen Player... Alle müssen was tun!
00:09:36: Der Green Deal war eine Pressemitteilung, die sagt Leute jetzt pack mal an.
00:09:39: wir haben im Parlament abgestimmt dass wir eine Klimakrise haben.
00:09:44: Mehrheitlich!
00:09:46: Die
00:09:46: Mehrheit des Parlaments hat die Hand gehoben.
00:09:48: im europäischen Parlamenter
00:09:49: gesagt wir
00:09:49: erkennen an das ist nicht der Zawarma-Sommer sondern da ist mehr dahinter.
00:09:54: Wir haben nicht nur zwischen den Zahlen, sondern dass es wirklich ein Papier gibt.
00:10:00: Das Parlament sagt, das gibt der Klimakrise und wir müssen alles tun!
00:10:03: Es gibt den Green Deal.
00:10:04: Und jetzt haben wir heute die Situation seit dem letzten Europawahl seit dem
00:10:12: Jahr.
00:10:13: Ich würde sagen vier massive Gegenkräfte.
00:10:18: Die Wissenschaftler wird angegriffen in einer Art und Weise wo mir der Mund offen bleibt Wenn Leute
00:10:25: behaupten,
00:10:26: das stimmt gar nicht.
00:10:28: Und dann wird Folgenews werden gestreut in einer Menge, dass man nicht mehr auseinanderhalten kann.
00:10:33: was ist ein wahr und was ist unwahr?
00:10:35: Und ich glaube da steht schon in der Bibel drin... Ich bin die Wahrheit, hat Jesus gesagt.
00:10:42: Die Wahrheit
00:10:42: ist auch wirklich etwas
00:10:43: ganz ganz Wichtiges!
00:10:44: Und die wird massiv angegriffen.
00:10:45: es werden.
00:10:46: Das ist auch für ihre Organisation wichtig.
00:10:48: Es werden NGOs angegriffene.
00:10:51: Sie würden europäisch auch als NGO zählen?
00:10:54: Ja, klar.
00:10:54: Als Organisation, die neben den Regierungen ist – nicht Regierungsorganisationen -, denen wird unterstellt hätte machen eine Lobbe in die falsche Richtung!
00:11:03: Das
00:11:04: heißt wir haben nicht nur den Angriff auf die Wissenschaftlichkeit, Wir haben auch den Angriff auf alle, die sich eigentlich in die richtige Richtung bewegen wollen.
00:11:11: Wir haben ein massives Mehrheitenproblem nämlich dass sich Mehrheiten verschieben das man einfach im Parlament sieht.
00:11:17: Boah da geht die Mehrheit der Hände rauf, dass wir den Green Deal in die Tonne treten wollen.
00:11:22: Auf einmal geht die Mehrheit der Hände rauf.
00:11:24: Wir wollen
00:11:24: kein Lieferkettengesetz,
00:11:27: es gibt die Mehrkeit der Händer auf.
00:11:28: wir wollen die Entwaltungsrichtlinie nicht.
00:11:31: Das muss man sich einfach mal vorstellen.
00:11:33: das heißt mehr haben sie Mehrheiten und wir haben und das ist der vierte Punkt.
00:11:37: Wir haben bei manchen das ist natürlich nur eine kleine Gruppe aber direkt ein Zerstörungswut im Herzen.
00:11:43: ich habe manchmal das Gefühl es wird applaudiert geklatscht oder gejubelt wenn Dinge kaputt werden kaputt gemacht werden.
00:11:50: Ideen kaputtgemacht
00:11:51: werden, erst die Pflänzchen von guter Anfänge.
00:11:54: Das heißt sie fragen mich wo wir stehen?
00:11:56: Wir waren schon mal weiter aber müssen
00:11:59: alles tun
00:12:00: um diesen Rückschritte die sich jetzt abzeigen
00:12:03: zu
00:12:03: stoppen und wieder dorthin zu kommen wo wir waren.
00:12:05: und da wie gesagt ist jede Organisation nicht Regierungsorganisation natürlich genauso wie die politischen Parteien unbedingt beteiligt.
00:12:13: momentan ist es so dass wir Wirklich oft mit dem Rücken an der Wand stehen.
00:12:19: Ich merke zum Beispiel, wenn wir Umweltgesetzgebung machen gibt es immer eine Folgeabschätzung aber nur in eine Richtung.
00:12:25: Es wird nur abgeschätzt welche Nachteile hat das für die Landwirtschaft?
00:12:30: Es wird nicht mehr abgeschäft, welche Nichteil hat das Umweltgesetz, wenn es nicht kommt!
00:12:35: Was passiert
00:12:36: dann?!
00:12:36: Also
00:12:37: wenn ich Gesetze
00:12:38: nur noch die Abfolge, die die Folgeab schätze und wieder eine Richtung mache Dann merk' ich wie ich damit schieb.
00:12:44: Und wer haben?
00:12:44: leider und ich möchte das überhaupt nicht gegen Landwirt ist Wette sagen, aber wir haben schon gerade auch im Bereich wenn es um Klimawandel geht.
00:12:51: Wir haben einen massiven Druck weg mit allen Regulierungen.
00:12:56: Lasst uns bei Einfreiheit!
00:12:57: Wir machen's schon richtig und wollen das tun.
00:12:59: Und ich glaube können wir die EU nicht zugestehen und nicht zu lassen?
00:13:03: Wir müssen die Rahmenbedingungen entsetzen und wir müssen deutlich machen dass alle Industriezweige Landwirtschaft verkehrt und was alle müssen weitergleisten und wir natürlich in privaten und persönlichen auch.
00:13:14: Frau Neuchel, einen Punkt will ich machen.
00:13:16: Weil Sie gerade gesagt haben es wird geguckt nur darauf was das für die Landwirtschaft bedeutet?
00:13:21: Ich glaube dass hat ein Grund weil im Moment ja gerade diese Frage wie viel Landwirtschaft wie viele Selbstversorgungsmöglichkeiten haben wir eigentlich in Deutschland und in Europa noch?
00:13:31: Und ich glaube dass deswegen gerade an dieser Stelle nicht weil man nicht weiter voranschreiten will sondern weil man ganz gezielt sagt Wir müssen halt auch aufpassen unter diesem Stichwort Resilienz Ernährungssicherheit auch in Deutschland und Europa sicherstellen zu können.
00:13:46: Und weil wir gerade sehen, dass eben ganz viele Landwirtschaften diesen Druck der durch diese ganze Veränderung auch entsteht nicht mehr gewachsen sind, weil sie sich im Markt am Ende auch nicht mehr behaupten können und weil ja viele Verbraucher auch zum Teil nicht in der Lage zum Teil auch nicht willens sind ordentlichem Preis auszugeben.
00:14:03: für Lebensmittel ist der Druck gerade auf die Landwirtschaft sehr groß und ich vermute, dass es daraus kommt.
00:14:10: Wir haben diese Diskussionen in Deutschland, haben sich ja genau so verändert im Parlament das man halt sehr stark merkt wir müssen also dieses Thema Resilienz war vor zwanzig Jahren eigentlich ein nachrangiges Thema.
00:14:21: da hat man erst mal gesagt wie kommen wir eigentlich voran bei diesen ganzen Fragen den Planeten zu schützen dem Klimawandel zumindest nicht noch weiter zu treiben sondern zu gucken die Erhitzung, das was wir quasi mit dem Pariser Klimaabkommen versprochen haben dann auch einzuhalten.
00:14:40: Und dann haben wir aber im Laufe dieser ganzen Verwerfungen der letzten Jahre ich meine die ganzen Kriege die uns alle im Moment um die Ohren fliegen natürlich auch vieles durcheinander bringen.
00:14:50: Lieferketten ist ein großes Thema im Moment dass vor dem Hintergrund das Thema Resilienz schon seit Corona eigentlich eine ganz andere Bedeutung hat da haben wir gesehen dass wir darauf nicht gut vorbereitet waren.
00:15:02: Ich finde es an dieser Stelle sogar beruhigend, dass das Thema Ernährungssicherheit
00:15:06: und
00:15:07: was muten wir gerade der Landwirtschaft zu?
00:15:09: Wir wollen, dass wir nicht nur kalorientechnisch sondern auch ganz zeitlich in der Lage sind Deutschland und Europa.
00:15:16: auch eigenständig zu ernähren, dass das jetzt im Moment einen eigenen Wert für sich hat.
00:15:20: Auch das ist eine Form von Nachhaltigkeit.
00:15:22: Weil einfach nur zu sagen, das ist uns egal und wir können es ja dann am Ende aus anderen Enden der Welt holen ob da unbedingt die Arten wie sie produzieren besser sind und nachhaltiger sind als in Deutschland oder Europa unter dem Regularium der Europäischen Union Das kann man halt auch infrage stellen.
00:15:40: Man muss aber doch sagen, wer langfristig Resilienz bieten will.
00:15:44: Wer langfristige Ernährungssicherheit bieten wird, muss Klimaschutz betreiben!
00:15:51: Ich erlebe es erstens mal wenn ich über Landwirtschaft trete, meine ich nicht einzelne Landwirte weil da haben wir immer welche die so denken und die anders denken.
00:15:57: Aber was ich so stark erleb ist das Verzweitteilungen der Gesellschaft.
00:16:02: Es
00:16:02: gibt, sag' ich mal, die Guten und die Anderen.
00:16:05: Wir nennen das im Europaparlament, nennen wir das Othering.
00:16:09: Othering ist die Andern.
00:16:10: Und ich
00:16:11: mache mal ein bisschen ein populistisches Beispiel, bitte nicht falsch verstehen.
00:16:16: Ich bin vom Land.
00:16:17: Ich arbeite fleißig.
00:16:19: Ich fahre einen Verbrenner.
00:16:21: Ich
00:16:21: esse Fleisch!
00:16:23: Ich zahle jeden Tag meine Steuern.
00:16:24: und dann gibt es die anderen.
00:16:27: Die anderen
00:16:28: sind
00:16:28: die Studierenden aus der Stadt.
00:16:30: Das sind die, die einen
00:16:31: Lastenfahrrad
00:16:32: haben.
00:16:33: Ja?
00:16:33: Das sind sie, die kein Fleisch essen.
00:16:35: Ja?!
00:16:36: Das sind diese
00:16:37: Gendern.
00:16:39: Wir merken, dass wenn ich schulklassend habe zu Besuch, dann machen wir die Spiele immer so wie ich
00:16:42: sage.
00:16:42: Ich sag ein Wort und
00:16:44: ihr sagt es bei dem Wort rechts oder links auf der Seite oder auf der.
00:16:47: Und dann merken wir das wir in eine Falle getappt sind als würde es zwei Seiten gibt.
00:16:53: mich sagt er nicht mehr Es gibt für Leute mit Lastenfahrrad die Fleischessen
00:16:58: Gott
00:16:58: sei Dank.
00:16:59: Ja, es gibt's!
00:16:59: Das muss man einfach... Und das ist und da
00:17:01: möchte ich die Landwirtschaft jetzt ins Spiel bringen.
00:17:04: Die Landwirtschaft hat sich und da meine ich nicht einzelne Landwirte sondern ich meine der Lobbygruppe innerhalb Brüssels.
00:17:10: Die hat sich ganz klar auf eine Seite positioniert so als wären sie diejenigen die Steuernzahlen vernünftig sind und die anderen werden die Völkergesellschaft
00:17:22: Die
00:17:22: Glieberspinner und die Blöden.
00:17:24: Und da müssen wir aufpassen, erstens mal dürft man es nie zulassen dass wir durch dieses Othering in zwei Ecken stehen weil wir merken das wir aus den Ecken nicht mehr
00:17:32: rauskommen
00:17:33: und dass sich Leute die ganz anständige leute sind schon fürs Gender entschuldigen weil sie wissen durch
00:17:38: dieses
00:17:39: kommen Sie in die Ecke.
00:17:40: Das ist ja völlig bescheuert.
00:17:42: Wir müssen also die Vielfältigkeit zeigen und wir müssen schon deutlich machen Dass der Druck der nicht nur in Deutschland auf der Straße war von Land wird wo sogar Galben mitgeführt
00:17:51: wurden, dass das
00:17:53: nicht ein Druck war einer Berufsgenossenschaft.
00:17:57: Die gesagt hat Leute uns geht schlecht er müsst uns helfen sondern es war ein Druck der auch massiv zwischen Stadt und Land
00:18:02: spaltet.
00:18:04: Und hier müssen wir sehr aufpassen sehr sehr sorgfältig sein.
00:18:07: Es kann nicht sein Dass eine zukünftige
00:18:11: Gesetzgebung
00:18:12: im Naturschutzbereich ausschließlich und das war meine Ansage ausschliesslich an der Landwirtschaft in Folgeabschätzung kommt.
00:18:19: Wir müssen auch sehen, was passiert wenn dieses Gesetz nicht kommt.
00:18:23: Welche Folgen hat das
00:18:24: für alle Menschen?
00:18:25: Dieses Miteinander.
00:18:27: Das hat immer diese zwei Seiten.
00:18:29: Ich möchte auf keinen Fall widersprechen, was Sie gesagt haben aber ich möchte nur mal sagen europäisch erlebe ich dieses Othering.
00:18:35: Ich erlebe die Landwirte auf einer einzelnen Seite.
00:18:39: Ich erlebe sie oftmals hetzend gegen Städter Und ich habe mir mal auf einer Bauernversammlung sehr terp gesagt.
00:18:45: Ich bin ja immer für meine derben Worte bekannt, da bin ich auch wieder so angegangen worden.
00:18:48: und dann hab' ich gesagt zu einem Bauern, wenn du eine Brosse der Operation mal brauchst, dann bist du um den Doktaus, der steht, der rasten Fahrrad hat ganz froh.
00:18:58: Ja einfach mal umzusehen das ist Gesellschaft!
00:19:03: Hier müssen wir erkennen wie sehr wir als Gesellschaft des Rückgrat des Volkes sind.
00:19:09: Es sind nicht nur die Landwirte sondern es ist eine gute Gesellschaft, eine gesunde.
00:19:14: Ich glaube, dass gerade zu die Spaltung der Gesellschaft diese Aufteilungen gruppen.
00:19:18: Das hat ja auch wieder was mit diesem Backlash bezüglich der Klimatransformation zu tun von dem Sie vorhin gesprochen haben und ich hätte da gerne noch eine Nachfrage... Sie hatten in unserem Vorgespräch von einer Vermännlichung der Politik gesprochen und ohne jetzt die Männer in diesem Raum.
00:19:37: wir sind sehr dankbar das sie alle hier sind Aber vielleicht können Sie das noch mal erklären, um was es da geht?
00:19:44: Weil ich fand das sehr interessant gerade auch heute bei KDFB.
00:19:48: Es geht ja doch nur bedingt um Männer!
00:19:50: Sondern es geht um eine Art von Männlichkeit und manche sagen das ist eine toxische Männigkeit andere bezeichnen sie anders.
00:19:56: Es gibt um eine art von Mänglichkeit die sagt in Bayern würde man sagen wir sind die mehreren, müssen die schwerer.
00:20:04: Also wir nehmen nicht mehr Rücksicht auf Minderheiten.
00:20:07: Ja, wir sind den mehrern, müssen sie schwerer.
00:20:09: Es ist
00:20:10: eine Art von, dass Opposition nicht mehr als positiv zuarbeitende Gruppe gesehen wird sondern vernichtet werden soll.
00:20:20: Also das Opposition in einer Gänze und zwar egal wo politische Opposition oder auch gesellschaftliche
00:20:27: dass
00:20:27: auch die
00:20:28: Kraft im Mittelpunkt wieder steht.
00:20:30: Dass eine Art Härte im Mittelpunkt steht, man sieht das bei Trump, man hat es bei Orban gesehen und man sieht es bei Erdogan oder Putin also mit nackten Oberkörper auf dem Pferd.
00:20:39: Das ist eine Politikart einschüchtern soll, wo nicht mehr das Wort und das Argument die Mittelpunkt steht.
00:20:47: Wo nicht mehr im Mittelpunk steht dass der Kompromiss das Beste ist es eine Demokratie hervorbringt sondern es ist eigentlich das vernichtende andernseiten in der anderen Seite im Ziel Es ist das runtermachen das kleinmachen der Anderen Seite des Ziels Und es ist die hundertprozentige Durchsetzbarkeit nur der eigenen Ziele.
00:21:03: Das heißt wir haben eigentlich Ich möchte mir sagen, was manche als Männlichkeit, ich würde der Männigkeit anders definieren.
00:21:09: Ich bin fünfwache Oma und habe zwei Söhne.
00:21:12: Ich sehe sehr wohl wie stark Männer sich positiv in eine Gesellschaft einbringen.
00:21:17: wenn ich aber auf die negative Seite der Mänlichkeit
00:21:21: gehe das
00:21:22: Kraft vor Argument Das Härte vor Handreichung,
00:21:27: dass
00:21:27: die Übersetzung des Wortes Solidarität mit Dummheit passiert.
00:21:31: Du bist doch dumm wenn du solidarisch bist!
00:21:33: Das ist eine Art Vermindlichungen der Politik, die wir momentan ganz stark merken.
00:21:37: Da sind ja manche Männer unterwegs und kriegen verkraftliche Füße nicht zusammen.
00:21:41: Und diese Männer machen momentan die Welt kaputt.
00:21:45: Und das müssen wir sehen... Diese Männer machen die Welt Kaputt
00:21:47: Und da müssen wir was tun.
00:21:49: Wir müssen hier deutlich machen,
00:21:52: dass die Hand einer Minderheit zu reichen
00:21:54: nicht
00:21:56: etwas Schwaches ist sondern das es die größte
00:21:58: Stärke ist.
00:21:59: auch nach einem Wahlkampf von mir aus wieder auf die Zugehende.
00:22:02: nicht gewonnen haben ist die größte Stärke, und das macht uns als Mensch aus.
00:22:07: Dass man nicht wie die Tiere auf ein krankes Tier noch einhackt, sondern dass wir da wirklich die Brücken bauen.
00:22:12: Und von daher ja ich würde ganz klar sagen, die Vernunft gesteuerte, die zugewandte, die brückenbauende, die solidarische, die kompromissfindende Politik, die wir schon mal hatten hat einen herben Dämpfer
00:22:25: bekommen.".
00:22:26: Das eine ist ja die Beschreibung dessen was wir gerade sehen.
00:22:29: aber dann stellt sich auch die Frage Die, die da jetzt gerade am Werk sind, sind weitestgehend demokratisch gewählt.
00:22:36: Und zwar auch von Frauen!
00:22:38: Deswegen finde ich diese Frage... Also das treibt mich wirklich total
00:22:42: um
00:22:42: weil wir natürlich sehen dass im Moment extremistische Kräfte immer mehr Zulauf kriegen.
00:22:47: Jetzt haben wir einmal einen Ungarn Gott sei Dank gesehen, dass doch vielleicht irgendwann seine Grenzen findet Dass doch irgendwann die Menschen merken, hey da sind wir auf dem falschen Weg unterwegs und solange man noch demokratisch wählen kann kommen wir dann ja auch zurück in die Mitte, haben wir ja jetzt gesehen Der Magyar ist ja einer, der eigentlich mal bei Orban angefangen hat
00:23:05: und
00:23:05: sich dann quasi davon freigeschwommen hat und gesagt hat so kann es nicht gehen.
00:23:08: Wir brauchen einen europäischen Weg in dem wir als Ungarn im Grunde auch unsere Rolle dann spielen.
00:23:16: aber das nächste ist ja und da sehen wir ja rund um den Globus dass im Grund diese autokratischen Typen will ich sie meinen nennen und die so Macht ausstrahlen die aber glaube ich auch vielen Sicherheit geben.
00:23:31: Und das ist glaube ich etwas, dass wir vor dem Hintergrund diese multiplen Krisen gerade sehen.
00:23:38: Die Menschen völlig verunsichert sind.
00:23:40: Wie kommen wir eigentlich damit klar?
00:23:43: Also keiner
00:23:43: von uns
00:23:44: kann eine dieser Krisen alleine in Griff kriegen.
00:23:47: Jeder von uns hat ein bisschen was tun aber keiner kann das für sich allein irgendwie sagen.
00:23:51: Ich habe hier die Lösung!
00:23:53: Es braucht richtig gute Zusammenarbeit und deswegen ist es ja genau das... was wir brauchen, eigentlich bessere Zusammenarbeit in der Welt.
00:24:00: Und genau das ist das, was gerade nicht so richtig funktioniert!
00:24:03: Also ich würde noch nicht mal dafür unterschreiben wollen dass die Europäische Union wie sie heute funktioniert so in zwanzig Jahren auch noch funktioniert.
00:24:11: also wir müssen glaube ich viel viel viel dafür tun um beieinander zu bleiben.
00:24:16: und dann will ich vielleicht mal einen ersten Ansatz warum sind wir dahin gekommen?
00:24:21: Weil wir In der medialen Betrachtung und die Geschwindigkeit der mediale betrachtungen hat ja in den letzten zwanzig Jahren durch Social Media usw.
00:24:28: auch noch mal massiv zugenommen, dass wir dahin gekommen sind weil wir eben nur das was sie so schön beschrieben haben nach rechts oder nach links Weil wir nur noch bist du dafür?
00:24:38: Oder dagegen thematisiert haben.
00:24:40: Und das bringt uns gerade in die Defensive Dass dieses einen Kompromiss in der Mitte zu schmieden wo sich jeder wiederfindet.
00:24:46: unsere damalige Kanzlerin hat immer so schön gesagt wenn wir ein Kompromis gefunden haben keiner ist zufrieden aber es eigentlich gut gemacht.
00:24:52: Das ist zwar irgendwie blöd, aber trotzdem ist es richtig.
00:24:56: und diesen
00:24:57: Punkt
00:24:58: den kann man scheinbar heute nicht mehr machen weil medial wenn wir mal letzte Woche dieses Paket geschnürt wie helfen wir jetzt in der Krise?
00:25:05: dann wird sofort gefragt wer hat denn gewonnen?
00:25:08: Und da geht's ja schon los!
00:25:09: Wenn ich immer nur die Frage nach Gewinnen- und Verlieren stelle und gar nicht mehr anerkenne das Politik Ja gar nichts mit gewinnen und verlieren zu tun.
00:25:16: Ich bin damals Präsidentin, also ich...
00:25:19: Maria Flaksbad
00:25:20: hat mich damals gefragt ob ich Präsidentin des katholischen Frauenbundes werden möchte Und dann habe ich so ein bisschen reingehorcht.
00:25:26: und für mich war das erste was ich mitbekommen habe dass natürlich auch die
00:25:29: Flügel
00:25:31: es geht zu schnell oder es geht too langsam in der Veränderung im Verband eigentlich genau das gleiche Phänomen war, wie wir das in der Gesellschaft erleben.
00:25:39: Und das war für mich... Ich bin dann immer gefragt worden ja was wollen Sie denn machen?
00:25:42: Was ist denn für sie das wichtigste Thema?
00:25:44: und ich habe dann immer gesagt, der erste Schritt muss sein dass wir zusammen bleiben damit wir überhaupt diese Frauenthemen in der gesellschaftlichen Debatte immer wieder zum Thema machen können Wenn wir uns nämlich auseinanderdividieren lassen und sagen, ach ja so ein Verband der macht gerade jetzt nicht was ich will.
00:26:05: Und deswegen gehe ich jetzt!
00:26:07: Ja damit schwächen wir natürlich unsere Frauenposition massiv.
00:26:11: Dann können wir nämlich all das, was wir gerne wollen in dieser Veränderung, was am Ende für das Thema Gleichberechtigung echte Gleichberechigungen wirklich beiträgt.
00:26:22: Das können auf den unterschiedlichen Ebenen, weil wir müssen es ja auf europäischer Ebene anbringen.
00:26:29: Wir müssen es auf Bundesebene anbringen und auf Landesebene einbringen selbst in die Diözesanverbände, selbst in den Kirchen.
00:26:35: Ich meine mit dem Synodalen Weg passiert da jetzt eine ganze Menge.
00:26:38: aber wie lange hat's gebraucht bis das diese Fortschritte jetzt sind?
00:26:41: Ich bin ja auch froh dass der neue Chef der Bischofskonferenz auch jemand ist, der glaube ich diesen ganzen Veränderungen offen gegenübersteht und ich hoffe sehr, dass wir auch da jetzt vielleicht nicht wieder zwanzig Jahre brauchen um ein paar Schritte zu machen hin zum mehr Möglichkeiten auch für Frauen sich in der Kirche zu engagieren.
00:27:00: Ich kenne tolle Frauen die gerne sich auch im Bayerämtern aktiv einsetzen
00:27:06: würden und die halt bis heute nicht die Möglichkeit
00:27:09: haben.
00:27:10: aber daraus entsteht dann auch Macht für Frauen klein wie im größeren wieder darauf hinzuwirken, dass wir auf den richtigen Weg
00:27:22: kommen.
00:27:23: Dankeschön!
00:27:24: Die Macht der Frauen in Entscheidungspositionen vor allem?
00:27:31: Da gibt es, glaube ich viele Herausforderungen wie Frauen überhaupt teilnehmen können.
00:27:36: Wir haben das gehört auch in dem Vortrag von Lokadia dass diese Zeitarmut auch ein Faktor ist im globalen Züden.
00:27:43: also wenn sie mit der Kehrarbeit so stark beschäftigt sind mit dem Wasserholen Mit der Produktion von Nahrungsmitteln und soweit dann gibt es kaum mehr Möglichkeiten Wie Sie sich überhaupt einbringen können in Entscheidungen.
00:27:56: Und einen Aspekt den würde Ich gerne auch noch mal in die Runde werfen In vielen Ländern und wir spüren das ja auch schon in Deutschland, gerade Frauen die sich für die Transformation einsetzen.
00:28:07: Gerade in Lateinamerika zum Beispiel, da stehen die Frauen wirklich unter Lebensgefahr.
00:28:12: Die kämpfen dort doppelten Kampf und zwar für Klimaschutz und für die Gleichberechtigung.
00:28:21: Und auch das frage ich mich ein bisschen, ob es nicht in Deutschland oder in Europa zum Teil auch natürlich ein Thema ist.
00:28:27: Weil es werden ja Frauen angegangen die sich aktivistisch beteiligen, die sie versuchen auch in der Politik.
00:28:36: Ich meine Sie können da wahrscheinlich von vielen Geschichten auch erzählen.
00:28:39: also wie können wir denn da auch die Frauen schützen, die sich in diesen Bereichen einbringen möchten?
00:28:47: Ja indem wir Banden
00:28:48: bilden.
00:28:49: Also natürlich müssen wir uns helfen gegenseitig.
00:28:52: Und wenn einer im Netz massiv angegriffen wird, dann muss man auch deutlich machen.
00:28:56: das darf nicht sein und wir müssen das Wort ergreifen und dürfen da nicht stillschweigend daneben sein.
00:29:04: Dieses im Netz verbrannt werden kaputt gemacht werden hat wahnsinnig viel damit zu tun wie es früher mit der Hexenverbrennung war.
00:29:14: Das ist von der Idee her genau das gleiche.
00:29:16: Es wird eine Frau nackt ausgezogen werden der Nacktbilder ins Netz gestellt, so ähnlich wie früher die Frau, bevor sie auf den Karten kam nacktausgezogen wird.
00:29:26: Dann wird sie öffentlich durchs Dorf gefahren, wie die Öffentlichen, die Medien das tun.
00:29:31: Die wird
00:29:31: gedemütigt
00:29:32: öffentlich, wird durchs Torf gefahr'n.
00:29:34: Was kann uns helfen dass es nicht zu weiteren Hexenverbrennungen kommt?
00:29:38: Und ich meine natürlich jetzt im Übertrag in den Hexener Verbrennung.
00:29:41: Warum waren die damals möglich?
00:29:44: Die waren möglich weil
00:29:46: Kirchenmenschen
00:29:47: und weltliche Fürsten in der ersten Reihe standen und haben geklatscht.
00:29:51: Das heißt, ich bin der Meinung was können wir tun?
00:29:53: Wir müssen ganz klar zu den Menschen in der Ersten Reihe ob Politik
00:29:57: oder Kirche,
00:29:58: ob Verbandswesen, zu denen muss man sagen deine Position an der ersten Reihe ist nicht nur da um ein Amt zu haben sondern ist da um sich immer wieder zu positionieren immer wiederzusagen.
00:30:09: Ich bin nicht bei denen dabei die klatschen!
00:30:11: Ich möchte sagen als damals diese Richterin weggeschickt wurde.
00:30:15: Anders kann ich es gar nicht sagen, habe ich das sehr vermisst dass wichtige Menschen sagen hey das ist ein Professorin für
00:30:22: Recht!
00:30:24: Es ist unglaublich
00:30:25: dass man die vernichten kann diese Frau.
00:30:27: Das heißt was darf uns nicht passieren wie damals in der Hexenverbrennung?
00:30:31: Dass Kirche
00:30:32: und
00:30:32: Staat das beglatschen?
00:30:34: wenn Kirche- und Stadt und das ist jetzt nur ein Beispiel für die zwei Wenn sie in der ersten Reihe hätte im Netz auch noch beklatschen würden dann wären wir wirklich hier Land unter.
00:30:43: Wir müssen von den führenden Menschen ganz massiv Haltung erwarten.
00:30:48: Das ist jetzt
00:30:48: mittlerweile, wenn mich junge
00:30:52: Leute fragen und ich möchte auch wirklich einen ganz herzlichen Dank an die Kirchen sagen!
00:30:57: Ich bin ja eine große Zweiflerin, weil ich heute einfach gerade ist dass Frauen in der katholischen Kirche nicht geweiht werden können.
00:31:04: es ist einfach für mich nicht erträglich.
00:31:06: Aber ich möchte auch den absoluten Respekt momentan, den evangelischen und katholischen Kirchen in Deutschland sagen.
00:31:13: Sie sind wirklich diejenigen, die die Fahne ganz gerade ein Aufrecht tragen!
00:31:18: Die sich auch in Sachen AfD positionieren, die sich in Sachen Hetze gegen Menschen, in Sachen... Auch wenn man mit Flüchtlingen umgeht so toll positioniert.
00:31:25: das brauchen wir.
00:31:26: Wenn mich junge Menschen fragen Mensch Maria Ich möchte auch gern Abgeordnete werden.
00:31:30: Wie viele Sprachen muss ich denn da können?
00:31:32: Lass das mit den Sprachen sein, du brauchst ein Arsch in der Hose.
00:31:36: Du musst einfach klare Position haben!
00:31:39: Weil es ist nicht wichtig vom Sprachen zu sprechen sondern es ist wichtig wenn's gefährlich wird sich nicht wegducken und von daher müssen wir alles tun dass dieses System der Hetze und das System des Hasses.
00:31:50: Wenn ich noch eines zum Hass sagen darf Wir hatten einen Hearing im Europäischen Parlament Da ging's um diese Posts wo man dann so liken kann.
00:31:59: Da waren Professoren mit Anwesend, die haben gesagt wer so Hassposts leigt hat eine innere ähnliche Struktur wie ein Drogenabhängiger.
00:32:09: Die Person braucht
00:32:10: am
00:32:10: Tag drauf noch mehr Hass.
00:32:13: Hass erzeugt wenn ich das so durchlaufen lasse im Netz Wenn ich die schlimmste lese im Internet und dann hat der Nachbar noch was Schlimmeres Und der hat mir nochmal einen Link zugeschickt.
00:32:22: und es ist noch schlimmer
00:32:23: Das erzeugte
00:32:24: eine innene Situation als wäre ich drogenabhängig.
00:32:27: Ich brauche immer mehr.
00:32:29: Das sind auch diese Menschen, wo wir das Gefühl haben die können man nicht zurückholen.
00:32:32: Die bräuchten einfach Hassentzug für drei Monate dann könnten uns ihnen wieder zuwenden.
00:32:37: Das heißt es ist wirklich auch eine medizinische Sache dass wir öffentliche Medien haben soziale Medien habe die dieses Liken und diesen Hass fast in eine Abhängigkeit bringen.
00:32:48: das ist wirklich die Menschheit zerstören
00:32:50: können.
00:32:50: Ich würde ganz gerne noch mal zurück zum Anfang kommen auf das Statement auch von der Lokadia, ich hatte ihr natürlich gerne noch ein paar Fragen gestellt aber vielleicht können wir es auch so in der Runde einiges nochmal klären.
00:33:02: Sie hat zum einen wenn's jetzt um Wege geht die man gehen kann von den sechs Millionen Euro die durch Deutschland finanziert werden in der Klimaanpassung gesprochen.
00:33:13: Frau Kalicze können sie uns da vielleicht noch einmal grob erklären worum es da geht und wiefern das vielleicht In Zukunft ein Weg wäre, um da mehr Unterstützung zu bieten.
00:33:23: Also Deutschland hat ja in fast jedes Land dieser Erde auch Kontakte der Zusammenarbeit über Projekte und ich kann das aus meiner Vergangenheit beschreiben wo wir mit der Elfenbeinküste zusammen gearbeitet haben.
00:33:39: Wir haben dort einen Forschungsinstitut aufgebaut wo es darum geht Klimawandel- und Landnutzung.
00:33:49: den Landwirten vor Ort oder den Landwirtinnen, wir haben es ja gerade gehört das ist viele kleine Landwirtschaften.
00:33:55: häufig sind die von Frauen auch bewirtschaftet werden.
00:33:58: Mit denen haben wir zusammen gearbeitet und haben gesagt okay was haben wir hier für Bedingungen?
00:34:03: Und was können wir tun um resilientere Pflanzen dann eben auch zu züchten so dass man mit weniger Wasser trotzdem eine gute Ernte bekommen
00:34:10: kann?
00:34:11: Solche Projekte haben ziemlich viele auf der Welt.
00:34:15: Und ich denke, das ist auch ins Impapfe ohne dass sie mich jetzt im Detail mit diesen Projekten auseinander gesetzt haben aber dass wir halt bilateral mit Wissenschaft und Wirtschaft zusammen aus unserem Land heraus mit denen zusammenarbeiten weil die Philosophie ist ja heute Gott sei Dank eine andere geworden.
00:34:33: früher war er im Grunde Entwicklungshilfe.
00:34:35: Wir gehen dahin und bauen dann mal in Schule und bauen da meinen
00:34:39: Krankenhaus.
00:34:41: Man hat nie gefragt, ist das eigentlich auch so wie die Leute vor Ort?
00:34:44: Das brauchen damit sie es auch annehmen und damit Sie auch selber damit weiterarbeiten können.
00:34:49: Und das erzählte mal... Die Landwirtschaftsbank hat das glaube ich mal erzählt.
00:34:52: Da haben die einen Brunnen gebaut und dann ist dieser Brunne irgendwann kaputt gegangen Und man hat ihnen gar nicht beigebracht, dass sie selber diesen Brunnen auch irgendwie reparieren können müssen.
00:35:02: Dann stand dieser Brunner und konnte halt nicht mehr genutzt werden.
00:35:06: So hilft es halt nicht!
00:35:07: Ich muss die Projekte so gestalten, dass die Leute vor Ort es nutzen können.
00:35:12: Solche Projekten wie diese sechs Millionen Euro sind in der Regel Projektes, die aus Deutschland mit deutscher Wissenschaft, mit deutschem Wirtschaft, je nachdem was man da braucht im Grunde aufgebaut werden um die Menschen vor Ort zu befähigen selber dann damit weiterzuarbeiten.
00:35:29: Ich habe bei mir zum Beispiel im Wahlkreis auch ein Unternehmer, der stellt landwirtschaftliche Maschinen da, der nimmt die landwirtschaftlichen Maschienen, die er vor zwanzig oder dreißig Jahren gebaut hat und geht mit denen in afrikanische Länder und baut da im Grunde landwirtschaftlich Betriebe auf wo man halt die Maschine wie wir hier heute nutzen können sie da noch nicht gebrauchen.
00:35:49: aber dass die Maschen bekommen mit denen Sie quasi leichter ihre Landwirtschaften betreiben können.
00:35:54: und solche Projekte wenn.
00:35:56: Ich bin ja vier Jahre in dem Reich unterwegs gewesen.
00:35:59: Wenn man das verfolgt, gibt es... Ganz, ganz viele.
00:36:03: Das sind häufig alles kleine aber es geht halt auch immer nur darum etwas anzustoßen Menschen miteinander zu verbinden sodass am Ende dann diese Eigenständigkeit daraus entstehen kann.
00:36:14: das ist ja die Idee dass man im Grunde vor Ort eine Eigenständigkeitschaft an dieser Stelle weiterzumachen weil wir wissen dass unsere Möglichkeiten an dieser stelle begrenzt sind.
00:36:24: Wir gehen dann auch mal wieder in ein neues Land wo die Not vielleicht im Moment größer ist und dann läuft auch mal ein Projekt aus die halt die Möglichkeit trotzdem mit dem Wissen und den Beziehungen auch dann weiterzuarbeiten.
00:36:36: Und können dann eben auch dafür sorgen, dass sich ihr Land selber weiterentwickeln kann?
00:36:42: Weil ich glaube eins dürfen wir nicht tun!
00:36:43: Wir dürfen nicht mit den Augen gucken wie es geht.
00:36:48: Wir müssen die Leute vor Ort fragen, wie sie arbeiten und wo sie glauben das Sie unsere Hilfe brauchen können.
00:36:54: Dann funktioniert das auch, dann sorgt es auch für Fortschritt.
00:36:59: Das war ein Aspekt, den Lokadia als was Positives benannt hat sie aber auch gefordert dass es mehr bottom-up Projekte geben sollte.
00:37:08: Vielleicht können Sie uns nochmal kurz erklären Frau Neuchel was diese bottom up Projekten genau sind.
00:37:14: Also da spricht man entweder von Button Up Finanzierung oder auch von Button up Budget, dass man nicht sagt das bekommt große Gruppierungen Geld die gibt es in der nächste Gruppierung runter.
00:37:24: In die nächste Ebene runter und in die nächste sondern dass es genau andersrum ist.
00:37:28: Dass vor Ort identifiziert wird aufgeschrieben wird was wir brauchen und dass der Haushalt oder auch ein Budget von unten nach oben entsteht.
00:37:37: Normalerweise entsteht ein Haushalt erst mit einer großen Topf gebildet und dann wird er kleiner und kleiner.
00:37:42: und das ist wirklich einen Haushalt ein Budget ein Finanzierungsansatz von unten nach oben.
00:37:49: und ja, da ist man oftmals überrascht dass sie ganz andere Dinge brauchen.
00:37:53: Ich war selber zehn Jahre in der Afrika Delegation also sehr, sehr oft schon in Afrika für das Europäische Parlament in der Africa Delegaton und ich gebe Ihnen recht wir brauchen natürlich auch landwirtschaftliche Maschinen.
00:38:07: Und doch dürfen wir ja nicht den Fehler machen zu glauben, ich möchte ein Beispiel nennen.
00:38:12: Der Supermarkt bei uns der fast ohne Menschen läuft.
00:38:14: Ich kann sogar nur selber durch die Kasse ziehen.
00:38:17: Das ist zum Beispiel als Beispiel Es wäre furchtbar für Afrika
00:38:21: Weil
00:38:21: Afrika hat eines genug nämlich Menschen.
00:38:24: Das heißt, die brauchen nicht
00:38:26: einen Supermarkt.
00:38:27: im Gedanken jetzt ein Bild.
00:38:29: Die brauchen den Supermarkt, wo wenig arbeiten um mehr Gewinner zu machen.
00:38:33: Sie brauchen das Gegenteil!
00:38:34: Die brauchen am
00:38:35: besten in jeder
00:38:35: Abteilung fünf am Boden sitzen, die die Sachen rausgeben weil sie Menschen ohne Ende haben und die Menschen sind was Sinnvolles tun und sollen nicht am Schluss weggestellt werden, weil er seit einem modernen Supermarkt ist.
00:38:47: nur ein Beispiel Und ich habe es auch bei Maschinen erlebt Es gibt wahnsinnig tollen sinnvollen Maschineneinsatz aber es gibt natürlich
00:38:54: auch das,
00:38:55: dass Maschinen-Einsatz am Schluss Menschen überflüssig macht.
00:38:58: Und von daher ist es genau wie Sie sagen, es muss von unten klar definiert werden was brauche ich vor Ort und es sind oftmals andere Dinge als wir uns das vorstellen könnten und die Idee sie müssten so effektiv werden wie wir sind dann wären sie ja endlich am Markt!
00:39:16: Das ist eine Idee.
00:39:17: da muss man sehr genau hinterfragen, muss mal sehr genau schauen ob das wirklich Ziel führen ist.
00:39:23: Jetzt haben wir viel darüber gesprochen, dass es im Moment anscheinend schwierig ist auch dieses Thema Frauenrechte mit der Klimagerechtigkeit zusammenzubringen.
00:39:35: Und trotzdem würde ich gerne nochmal fragen wie kann das denn so gestaltet werden?
00:39:40: Also wie kann Klimapolitik so gestaltet werden, dass so geschlechter spezifische Folgen von denen wir heute gehört haben mit einbezogen werden?
00:39:49: Ich glaube, dass man teilweise einfach Jetzt bleibe ich mal bei uns ganz in Deutschland, um es einfach als Beispiel zu nennen.
00:39:55: Wir bräuchten manchmal so einen progressiven Ansatz dass das der erste Teil.
00:40:00: jetzt bleiben wir beim Wasser.
00:40:01: Der erste Bereich an Wasser den ich brauche für eine Dreiköpfige, für eine fünftköpfige Familie, der müsste äußerst günstig sein.
00:40:10: und was sich über diesen bereichern Liter die normal sind für drei oder fünf Personen?
00:40:16: Was ich da drüber brauch?
00:40:17: Das müsste Schweine teuer sein!
00:40:20: Das heißt,
00:40:20: wir bräuchten progressive Preise so ähnlich wie beim Globapier in Covid-Zeiten.
00:40:26: Wo ja in der Niederlande das so war.
00:40:28: du konntest ein Globaper für einen normalen Preis kaufen aber drei Globappiere hatten dann deutlich höher im Preis nicht mal drei sondern deutlich höher weil nicht verfügbar.
00:40:37: Das heisst
00:40:38: wenn wir Verfügbarkeit für Frauen und Gruppen die nicht zu viel Geld haben auf Dauer gewährleisten wollen dann müssen wir auch eine lineare Preisbindung machen oder wie es bei uns teilweise ist Strom verbraucht wird, der Strom billiger.
00:40:52: Ja das ist ja im Kopf dreimal blöd!
00:40:55: Das heißt jetzt würde
00:40:56: ich sagen progressive Preisbildung.
00:40:59: Beispiel Familie.
00:41:00: drei Personen braucht so und so viel Wasser im Monat diese Grundmenge Wasser ganz ganz billig.
00:41:06: wenn aber die Familie ein Swimmingpool hat und verdammt noch mal mit normalem Wasser die Blumen
00:41:10: gießt
00:41:11: weil es keine Regentor nicht rausnimmt dann sollen die Blechen ohne Ende.
00:41:15: Das würde bedeuten, dass wir ein klares Preisbildungssystem hinzugewährung von Basispreisen fürs Basisleben.
00:41:26: Das muss klar sein!
00:41:27: Und oh Top, wer einfach drei eigene Saunen daheim im Keller hat – Leute ich habe da kein Verständnis, soll Energiepreise zahlen die richtig, richtig weh tun ist in Ordnung.
00:41:38: Aber es muss klar sein, dass die normale Versorgung von Menschen mit Energie-, Wasser-, Strom-, Kälte- und Wärme dementsprechend wie das ist.
00:41:47: Das muss gewährleistet sein!
00:41:48: Deswegen vielleicht ein Beispiel – progressive Preisbindung?
00:41:55: Ich würde jetzt noch einmal eine Frage abschließen bevor wir dann eröffnen für das Plenum.
00:42:02: Und zwar nochmal ganz konkret, welche Nachhaltigkeitsprojekte gibt es gerade beim KDFB oder ist vielleicht da gerade irgendwas in Planung?
00:42:11: Also wirklich ganz konkrete Beispiele.
00:42:14: Also was wir immer wieder machen ist zum Beispiel dass wir uns zertifizieren lassen für unter diesem Label Zukunft einkaufen.
00:42:22: Alle drei Jahre müssen wir zertifiiert werden Also erfüllen wir die Kriterien, dass wir diese Zertifizierung noch wiederkriegen.
00:42:31: Wie wir einkaufen?
00:42:31: Dass wir nachhaltig einkauen?
00:42:35: Das fängt ja beim Strom für eine Geschäftsstelle an und was kaufen wir da?
00:42:39: Und wenn wir halt die Materialie im Rauchenburg kaufen, werden sie ein- und so weiter ist nur ein Beispiel!
00:42:43: Was wir auch immer wieder machen.
00:42:45: Wir haben über unsere Zeitschrift engagiert Immer wieder, also wir machen immer ein Jahr einen Projekt im Inland und ein Jahr ein internationales Projekt.
00:42:55: Auch bei solchen Projekten die dann eben von dem Gremium vorausgewählt werden aber dann im Grunde zur Abstimmung gestellt werden in der delegierten Versammlung das wäre halt sagen Das kann halt auch ein Umweltprojekt sein.
00:43:10: Oft sind es soziale Projekte, dass irgendwie Menschen unterstützt werden.
00:43:15: Ich glaube jetzt war auch eins mal dabei wo Kinder mit Hasencharte operiert werden können und solche Sachen.
00:43:20: aber das ist am Ende dann eine Entscheidung der Delegierten die was dann auswählen, welches Projekt dann gefördert werden soll.
00:43:29: Dann wird das in der Engagiertion beschrieben und wir sammeln richtig viel Geld damit ein.
00:43:33: Das muss man schon sagen.
00:43:34: also da dass wenn es einen fünfstelliger Betracht ist, ist das schon viel Geld, was wir da jedes Mal schaffen.
00:43:39: Und er ist nicht klein, also mittlere fünfstellige Bereich, das ist schon wirklich gut!
00:43:43: Und solche Sachen machen wir halt immer wieder.
00:43:46: und wenn so ganz gezielt Projekte auf uns zukommen wie gesagt Wir haben uns viele Jahre über Anträge und auch über, indem wir uns in die Debatten einfach eingebracht haben.
00:43:58: Das Lieferkettengesetz damals haben wir unterstützt als es erstmalig dann kamen.
00:44:05: Wir sind in diesen Debatten mit drin aber wir machen auch ganz gezielt immer mal wieder Projekte, die dann darauf einzahlen und ganz geziert eben an der Bundesgeschäftsstelle dieses Zukunft einkaufen finde ich ist ein schönes Projekt und wir machen weiter mit.
00:44:19: Ich schaue direkt mal zu Magdalena.
00:44:21: Vielleicht kannst du schon die eine oder andere Frage, auch aus dem Online-Tool stellen?
00:44:26: Wir haben versucht, die Fragen so ein bisschen zu bündeln.
00:44:30: Die erste Frage
00:44:31: geht
00:44:32: darum, dass Gelder für die Entwicklungshilfe werden eingeschränkt und in zwei anderen Fragen geht es zum Beispiel um das die Energiepolitik für alternative Energien zurückgefahren.
00:44:44: wird gleichzeitig zum Beispiel Flugverkehr nicht nicht besser besteuert.
00:44:51: Und jetzt ist die Frage, wie groß ist hier der Druck auf Bundestag oder auch auf EU-Parlament und wie kann man da als Politik vielleicht besser gegensteuern?
00:45:00: Ich nehme die drei Punkte als einzelne Punkte.
00:45:03: fangen wir mal mit dem ersten Punkt an.
00:45:05: Wir sehen ja im Moment also dass wir im Grunde aufgrund auch der wirtschaftlichen Schwäche das die Fragen von Verteilungskonflikten aufgrund dessen dass der Haushalt nicht mehr so schnell wächst wie man es eigentlich bräuchte im Moment sehr groß sind.
00:45:20: Und
00:45:22: ich verstehe, dass das jeden der in so einem einzelnen Projekt steckt absolut belastet.
00:45:27: aber wir müssen auch in der Gesellschaft eine gewisse Gerechtigkeit wahren.
00:45:33: wenn wir von unserer eigenen Bevölkerung erwarten, dass sie an mancher Stelle manche Belastungen mittragen dann können wir nicht sagen
00:45:40: wir nehmen
00:45:40: am Ende die internationalen Projekte aus und ich glaube, dass wir ne Ausgewogenheit brauchen in einem Bereich zu stark kürzen, aber wir haben den Haushalt in den letzten Jahren überdreht.
00:45:55: Wir haben
00:45:56: gewusst – und das finde ich kann man jedem Einzelnen von uns auch zur Last legen – dass das was wir quasi an Erwartungshaltung geweckt haben so nicht finanzierbar ist.
00:46:09: Und jetzt sind wir an dieser Stelle wo wir Realismus einkehren lassen müssen weil natürlich die anderen Aufgaben die wir ja kleingehalten haben viele Jahre, wenn ich dann über die ganze Verteidigungsfrage und so nachdenke.
00:46:20: Da haben wir ja die ganzen Jahre das eigentlich klein
00:46:22: gehalten
00:46:23: und haben uns diesen Projekten gewidmet für die zum Teil in dem wir gesagt haben Wir unterstützen die Gesellschaft
00:46:30: noch besser und
00:46:31: auf der anderen Seite auch gerade diese ganze Projektwirtschaft sehr stark ausgebaut haben.
00:46:37: Und jetzt kommt dieser Tag wo wir uns einfach ehrlich machen müssen?
00:46:40: Wir haben sehr große Aufgaben zu finanzieren Und jetzt müssen wir allen kleinen Schritt machen und da werden die internationalen
00:46:47: Projekte
00:46:48: oder die Entwicklungshilfe-Projekte genauso ihren Beitrag leisten müssen, wie wir das jetzt jedem Einzelnen von uns in der Gesellschaft abverlangen.
00:46:55: Ich glaube, dass ist wichtig, dass wir da eine Balance halten um auch ein Verständnis zu bekommen, dass es gerechtzugeht.
00:47:05: Da ist ein sehr feines Gefühl für die Frage von Gerechtigkeit dar, einen kleinen Beitrag leisten muss.
00:47:12: Wenn wir jetzt irgendjemanden ausnehmen, haben wir ein Problem und da müssen wir glaube ich sehr stark hingucken.
00:47:18: So der zweite Punkt war die Besteuerung von Kerosin ist ja etwas was international ein Thema ist.
00:47:24: das kann man nicht nur deutschlandweit regeln.
00:47:27: das ist das problem.
00:47:28: Wir können doch nicht mal in Europa sagen, wir machen das alleine.
00:47:33: Weil dann wir ganz viele Ausweichmechanismen erzeugen und deswegen ist es etwas was immer wieder bei internationalen Gremien mit auf der Tagesordnung steht wo man aber bis heute keine Einigung gefunden hat.
00:47:45: Das ist übrigens an vielen
00:47:46: Stellen
00:47:46: unser Problem dass durch die Globalisierung sehr viele Vorteile gehabt.
00:47:50: Aber sie hat auch die Frage Was können wir in Deutschland und Europa noch einzeln regeln weil wir das für richtig befinden?
00:47:57: Das raubt uns manchmal so ein bisschen den Handlungsspielraum.
00:48:01: Wir können das immer wieder als Deutschland auf die Tagesordnung setzen, wir können auch versuchen das dann zumindest mal in Europa erstmal gängig zu machen.
00:48:09: aber selbst in Europa ist es oft schwierig dafür einen Commitment zu finden und deswegen ist das glaube ich etwas wo ich auch... Ich verstehe das?
00:48:17: Könnte dem auch mitgehen, aber ich glaube wir dürfen da nicht nur alleine vorgehen weil das am Ende nur für Ausweichbewegungen sorgt und am ende die Lösung nicht schafft.
00:48:25: Für das was wir eigentlich wollen dass nämlich der Beitrag derer die Fliegen ein bisschen größer wird für den Steuertopf.
00:48:34: So in der dritte Punkt war so Einschränkungen alternative Energien.
00:48:40: Wir haben viele Jahre nur über den Ausbau gesprochen Weil wir natürlich von null begonnen haben.
00:48:46: Irgendwann
00:48:46: hatten wir gar keine Windräder und irgendwann hatten wir überhaupt gar keine Solarzellen, weil die Technik noch in den Kinderschuhen stand.
00:48:52: Und dann ist das aufgebaut worden.
00:48:55: In der ganzen Zeit wurde aber immer nur über die Produktion gesprochen.
00:49:00: Wir haben
00:49:00: gesehen,
00:49:02: wer die EEG-Umlage mitverfolgt hat.
00:49:05: Der hat gesehen, dass die EEg-Umlage immer weiter gestiegen ist, weil wir natürlich die, die Produzenten gebaut haben auch irgendwie dafür bezahlen müssen.
00:49:14: So und jetzt sind wir an einem Punkt, wo die regenerativen Energien
00:49:19: stark ausgebaut
00:49:20: sind.
00:49:21: Aber wie es noch nicht geschafft haben
00:49:23: das
00:49:24: vernünftig über Netze zu verknüpfen mit den Verbrauchern.
00:49:28: Und die Speicherung ist noch in den Kindern schon.
00:49:31: Bei der Speicherung haben wir, glaube ich vor vielen Jahren schon vieles angefangen.
00:49:36: Ich kann zum Beispiel von einer Batterieforschungsfertigung berichten Die quasi ein letzter Baustein dafür war dass wir in der Batterietechnologie hier in Deutschland und Europa wieder vorne mitspielen, weil das ein wesentlicher Pfeiler dafür ist dass wir diese ganze Energiewende wirklich auch zum Erfolg bringen.
00:49:52: Ich kenne gute lokale Projekte die schon auf dem Weg sind wo
00:49:56: man die
00:49:57: Produzenten mit den Verbrauchern verknüpft hat, wo z.B.
00:50:00: auch die Biogasanlagen einen großen und wichtigen Beitrag leisten für die Grundlastfähigkeit und die Biogaasanlagenbetreiber kriegen dann auch bisschen mehr Geld als die anderen spontane Zulieferung dadurch auch regeln können, aber das Wichtigste ist und was glaube ich in den ganzen politischen Diskussionen häufig nicht richtig rumkommt.
00:50:20: Es geht darum, in dieser Transformation hin in eine nachhaltige Welt nicht unsere Wirtschaft vorher kaputt zu machen und die Verteilung auch in Deutschland überhaupt gar nicht hinzukriegen.
00:50:33: Ich habe bei mir – ich kann es aus meinem Wahlkreis berichten – jetzt eine Wechselstromleitung gebaut.
00:50:39: Ich habe acht Bürgerinitiativen, die dagegen sind.
00:50:41: Wenn ich das aber nicht hinkriege, dann werden wir die Energiewende an dieser Stelle nicht zum Erfolg bringen können weil wir brauchen diese Wechselstromleitung um... Das ist eine Übertragungsnetzleitung, die quasi vom Verteilenetz aufnimmt und wieder abgibt.
00:50:56: Ich weiß nicht, wer sich mit Technik hier so gut auskennt.
00:50:59: Aber zur Stabilität der Netze das jeder zu jeder Zeit wirklich Strom hat ist das lebenswichtig dass diese Leitung gebaut wird.
00:51:06: und sie glauben nicht wenn es durch den eigenen Vorgarten geht wie groß dann die Widerstände sind.
00:51:10: wenn ich im Prinzip aber eigentlich dafür bin und diese Widerstände müssen wir jetzt mit vielen Gesprächen mit vielen in viel Engagement müssen wir die überwinden damit wir dieses Ziel bleibt das gleiche.
00:51:23: Wir wollen die Energiewende bis und der CO-neutralität herstellen.
00:51:28: Aber wir müssen jetzt die Teile, die es braucht sinnvoll verknüpfen und deswegen bin ich nicht dabei zu sagen Wir würgen das ab!
00:51:36: Wir müssen aufpassen dass die Produzenten nicht kaputt gehen auf dem also dass sie nicht in die Insolvenz gehen innerhalb der Zeit wo wir jetzt umsteuern.
00:51:43: aber das Ziel ist auf jeden Fall immer noch das gleiche.
00:51:47: Wir versuchen das Ganze jetzt bezahlbar und praktikabel zu machen.
00:51:53: Ich bin heute der Meinung, bei den Leitungen gebe ich Ihnen ein hundertprozentig Recht.
00:51:56: Aber immer dann wenn man Bürger und Bürgerinnen mitnimmt, wenn es zum Beispiel Winderanlagen gibt die Bürger- und Bürgerinnenanlagen sind
00:52:02: genossenschaftliche
00:52:03: Anlagen Und die merken, dass durch diese Windanlage, die auf dem Gemeindegrund irgendwo steht, das sieht auch mit einem Vorteil an.
00:52:11: Da kann man Bürgerinnen und Bürgern mitnehmen.
00:52:12: Das haben wir ganz häufig.
00:52:14: Diese Bürgerallianzen müssen wir stärken!
00:52:16: Ich finde halt schon wenn mir jetzt momentan eine Ölkrise haben... Wir haben eine Ölkrise, ich erinnere mich noch an die Ölkrisse als ich Kind war da konnte man mit dem Rad auf der Autobahn fahren weil es gab autofreie Sonntage werden sich ja andere auch noch erinnern.
00:52:28: Warum sind wir dann nicht wenigstens jetzt bereit ein temporäres Tempolimit zu machen?
00:52:34: Da muss man sagen, das Wichtigste wäre doch mal als Allererst zu schauen was kostet überhaupt nichts.
00:52:43: Was kann ich tun?
00:52:44: Das ist gar nichts kostet und das müssen wir tun!
00:52:47: Und
00:52:47: wir werden da manchmal... Es gibt in Brüssel so dieses German Angst.
00:52:52: Die Deutschen hätten immer Angst würden sich für alles versichern.
00:52:55: aber es gibt auch so dieses Sherman langsam Und wir könnten jetzt einfach sagen, es ist eine Krise.
00:53:02: Es gibt einen Zuschuss für Benzin an der Tankstelle und die Steuer wird gesenkt.
00:53:07: Das ist ein Fakt!
00:53:08: Aber in der Zeit, solange wir auf Steuerzahlungen verzichten, müssen wir ganz klar sagen – das waren sonst nichts Kostes des Tempolimit auf der Straße –
00:53:17: von
00:53:17: mir aus macht man's nachher wieder weg.
00:53:19: Ich würde es natürlich belassen.
00:53:20: Also das ist etwas, was ich schon ganz deutlich sagen möchte.
00:53:24: Und nochmal zu dem Thema Gelder sind knapp.
00:53:29: Was mir so wehtut, ist ein gebrochenes Versprechen das wir getan haben.
00:53:33: Wir haben damals in der Krise, die manche als Flüchtlingskrise bezeichnen, sehr viele Menschen gekommen sind.
00:53:42: Haben immer gesagt es gibt zwei Hände mit denen wir arbeiten.
00:53:46: Wir arbeiten mit einer Hand ganz konkret für Menschen die hier sind die bereits geflohen sind.
00:53:53: Wir arbeiten aber mit der anderen Hand und das war unser Versprechen, dass wir Fluchtursachen bekämpfen
00:53:57: wollen.".
00:53:58: Und das wird vergessen und wenn wir jetzt sagen, die Gelder müssen über den Gleichgestrichen werden.
00:54:03: Wir haben hier ein Versprechen
00:54:04: abgegeben und zwar unzählbar, wir haben es nicht den Menschen abgegeben.
00:54:09: Ich möchte mal sagen auch einen Versprechen der Menschlichkeit
00:54:11: abgegeben
00:54:12: dass wir nicht nur dort helfen wo Menschen schon im Brunnen gefallen sind nämlich schon so uns auf die Tausend Kilometer auf der Flucht waren sondern dass wir dort helfen, wo Menschen daheim bleiben wollen und die wollen daheinbleiben.
00:54:24: Da müssen wir, und das wird ich mir wünschen.
00:54:28: Ich würde mir wünschten, dass man manchmal
00:54:29: sehen, wenn wir einen Euro für Entwicklungshilfe ausgehen ist es zugleich ein Euro der auch in Sachen Migration einzahlt.
00:54:37: Und es
00:54:38: kann, wenn's gut gemacht ist, ein Euro sein, der sogar für Umweltschutz zahlt und für Klima, wenn dort Projekte sind wo Bäume gepflanzt werden usw.
00:54:45: Das würd' ich mir besser noch wünsche, dass wir nicht in so silosem Geld denken sondern dass wir wirklich verstehen ein Euro kann mehr.
00:54:53: Sie hatten ja gerade schon sehr oft darüber gesprochen, was die einzelnen tun könnten.
00:54:58: Es gab aber auch eine Rückfrage ob die irreführende Verzichtsdebatte nicht durch konkrete Lebensqualität, Gemeinwohl und Suffizienzdebatten ersetzt werden sollten.
00:55:09: Und daran kann man glaube ich gut anknüpfen das auch auf die Frage
00:55:13: kamen
00:55:13: welchen Beitrag
00:55:14: auch
00:55:15: aktuell lebende Generation leisten können vermutlich jetzt nicht wieder nur auf die einzelne Person bezogen welche Hoffnung wir auch geben können Und warum Menschen, die sehr reich oder sehr wohlhabend sind nicht doch noch mal auch stärker mit einbezogen werden?
00:55:36: Ich kann mir anfangen.
00:55:38: Ja ich bin da manchmal auch Stinkesauer wenn man so tut wie ihr müsst jetzt im Kleinen Müsstehützer von Kaffee verzichten.
00:55:44: und weil
00:55:46: das
00:55:46: tut man oder Frau gerne Wenn man merkt dass auch der große Rahmen passt.
00:55:52: Sonst ist es wie so ein Pflaster, das obendrauf geklebt werden.
00:55:55: Um uns alle zu beruhigen, weil wir fleißig sind und etwas gespendet haben.
00:55:59: Wir haben eine Partnerschaft, wir haben ein Projekt.
00:56:01: Und wir fühlen uns dadurch ein Stück gut.
00:56:04: Aber wichtig ist schon ... Ich würde mir als Allererstes sagen, dass jede ... Gruppierung, jede Menschengruppe genauso wie aber
00:56:14: auch der Staat
00:56:15: am gleichen Strang ziehen.
00:56:16: und wenn wir das nicht sehen.
00:56:18: Wenn sowas wie das Lieferkettengesetz in die Tonne getreten wird ein Gesetz
00:56:23: des
00:56:23: Eines ausdrückt, ich hätte mir einen anderen Namen gegeben.
00:56:26: Ich hätte dem Gesetz den Namen Verantwortungskettengesetz gegeben.
00:56:29: Denn die Verantwortung hört nicht an der Grenze auf!
00:56:32: Sondern es geht darum wie wird eine Jeans gefärbt?
00:56:35: Wie kommt die Baumwolle zustande?
00:56:37: Das ist ein Verantwortungskettengesetz.
00:56:38: Wenn ich sowas in die Tonne trete wenn ich ein Entwaldungsgesetz in die tonne drehte aber dann der Meinung bin Die Leute sollen dahin bitte im Garten des und das Pflanzen weil es gut fürs Klima ist Dann wird's eigentlich ungut Weil wir merken schon unterschiedliche Größenordnungen, Gesetze können andere Größenordnung in Gang setzen als das Privadeverhalten Einzelner.
00:56:59: Das Privade Verhalten Einzeler ist wichtig und aus Menge sind wir auch viele!
00:57:03: Aber trotzdem haben Gesetze oder Regelungen schon noch mehr andere Durchschlatzkraft.
00:57:08: Und das würde ich mir wünschen, dass wir uns in der Verantwortung der nächsten Generation sehen, dass die Lebensgrundlage für die Zukunft bauen und nicht bauen wird.
00:57:19: Und ich werde mir wünsche, dass man manchmal auch ein bisschen runter geht vom Gas.
00:57:22: Vorher habe ich am Stand für eine Welt gesagt, oftmals sage ich das so im Gespräch halber an den Sternbleut!
00:57:29: Ja, wir müssen doch mal verstehen.
00:57:31: Wenn es bei uns um Kleinigkeiten geht, dass wir die nicht hochstellisieren dürfen als wären das die wichtigsten Punkte.
00:57:39: Andere Menschen auf der Welt haben ganz andere Probleme und da müsste man auch die Größe der eigenen Probleme in Verhältnissätzen, Relation setzen.
00:57:47: Das würde ich mir einfach wünschen.
00:57:48: Und ich würde mir wünscht, wenn es um Schritte von Privatpersonen geht, diese Schritte im Gleichschritt gehen mit Schritten des Staates.
00:57:57: Es muss zusammenpassen!
00:58:01: Also ich glaube wir haben gesetzesmäßig in den letzten Jahren eigentlich viele Schritte schon gemacht, aber jetzt muss glaube ich wirklich auch der Staat zeigen.
00:58:09: Aber auch das ist in Deutschland
00:58:12: eher
00:58:12: ein Bottom-up Thema als ein Top Down Thema.
00:58:15: wenn mir über die Frage
00:58:17: wie können
00:58:17: wir eigentlich vor Ort ein besseres Miteinander wieder schaffen?
00:58:23: Das fängt ja bei der Frage an Wir kriegen immer mehr Menschen, die pflegebedürftig sind.
00:58:27: Wir werden aber nicht genügend Leute haben, die diese Pflege professionell machen.
00:58:31: so also dabei so kleinen Dingen fängt es am Ende an dass man gemeinsam vor Ort sich der Frage widmet wie können wir eigentlich Gesellschaften wieder enger zusammen?
00:58:40: bin weil sie haben eben über den Hass gesprochen Frau Neuchel umgekehrt wird ja genauso ein Schuh raus dieses like So im Sinne von.
00:58:48: ich werde sonst nicht gesehen, wenn ich irgendwie alles tausendmal geliked wird.
00:58:52: Diese beiden
00:58:52: Extreme
00:58:53: sind halt das Problem und wirklich wieder zueinander zu finden und zu sagen wir treffen uns nicht nur über unser Handy sondern Wir treffen uns wirklich!
00:59:02: Wir haben uns mehr zu geben als nur ein bisschen Text über irgendein Gerät.
00:59:06: Das ist ja glaube ich der Anfang dessen
00:59:09: wie
00:59:09: man wieder besser miteinander arbeiten kann Wie man enger wieder zusammenrückt.
00:59:14: Und auch die Frage von Nachhaltigkeit, vom Klimaanpassungsmaßnahmen um auf das Thema zurückzukommen hier in Deutschland ist ja am Ende eine Frage wie kann ich
00:59:23: vor Ort
00:59:24: besser
00:59:25: mit extremeren Wetter-Situationen umgehen?
00:59:28: Also mehr Trockenheit und mehr Feuchte.
00:59:33: Und zwar so extreme Feuchten dass sich halt eben das Wasser irgendwo halten muss damit die sind der Trockenheiz zur Verfügung
00:59:40: habe.
00:59:42: Ich kenne das bei uns aus der Region, ich komme aus Münsterland.
00:59:46: Wir haben in der Landwirtschaft über Jahrzehnte das Wasser nur abgeführt weil es dauernd gerechnet hat und man hat sich eigentlich wenig Gedanken darüber gemacht wie kann man kleinteilig das Wasser in der Fläche halten?
00:59:56: Und da findet heute jetzt eine Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltverbänden statt damit man das Wissen der Umweltverbände und der ganzen der Umweltwissenschaft eben
01:00:07: nutzt um
01:00:09: diese ganzen landwirtschaftlichen Strukturen so umzubauen, um enger wieder miteinander zu arbeiten.
01:00:13: Das gilt für das Thema Gesundheit und Klimaanpassungsmaßnahmen.
01:00:20: Eigentlich gilt es für alle Themen, dass man sie aus der Gemeinde, aus dem Miteinander
01:00:25: herausdenkt
01:00:26: und wenn wir es schaffen unsere Gesellschaft beieinanderzuhalten Dann können wir auch wieder die Schritte nach vorne machen und dann eben auch dieser Gesellschaft etwas zumuten, dass sie diese Veränderung auch wieder stärker mittreibt als sie das heute tut.
01:00:41: Also dieses
01:00:42: Ich gucke
01:00:43: eigentlich eher so auf mein eigenes Befinden hat glaube ich viel mit der Unsicherheit zu tun was die Menschen
01:00:48: im Moment
01:00:49: spüren, dass Sie nicht bereit sind das große Ganze zu sehen weil Sie selber Angst im Kleinen haben.
01:00:54: und Angst ist halt immer ein schlechter Ratgeber.
01:00:57: Ich denke, das ist ein gutes Schlusswort.
01:01:01: Ich hoffe Sie sind auch noch etwas länger da und können vielleicht auch beim Mittagessen noch paar Fragen beantworten vom Publikum.
01:01:11: Er möchte mich schon mal für den intensiven Austausch bedanken.
01:01:15: Danke für Ihre Moderation!
01:01:19: Gut wir haben ja einen ganz guten Einblick bekommen in die Folgen der Leitdragenden des Klimawandels Und möchten uns jetzt ein bisschen noch mal mehr beschäftigen mit den Lösungswegen, die es bereits
01:01:32: gibt.
01:01:32: Aber
01:01:33: auch Wege, die vielleicht noch gegangen werden können.
01:01:37: Wo fehlt's vielleicht noch an was?
01:01:38: und der ganz wichtige Punkt um den sie ja heute gehen soll ist wie kommen wir ins Handeln gemeinsam?
01:01:45: Dazu möchte ich ganz herzlich begrüßende Beate Eichinger, die Umweltbeauftragte der Diözese Regensburg.
01:01:52: Sabine Slavik Sie ist der vertretenen Landesvorsitzender des KDFB Bayern Aber sie hat auch viele andere Erfahrungen in Bereichen.
01:02:02: Unter anderem ist sie im Stadtrat in Augsburg und auch Vorstand vom eine Weltnetzwerk Bayern, Mitglied des Vorstandes.
01:02:09: Begrüßen darf ich auch Dr.
01:02:11: Andreas Frick, erste Hauptgeschäftsführer von Miserioa.
01:02:15: Es ging auch im ersten Podium schon ein bisschen darum welcher Lösungsansätze es gibt im globalen Südne.
01:02:22: Und da würde ich Sie direkt fragen wollen Herr Frick In diesem Bereich Klimaschutz, Klimaanpassung.
01:02:30: Was ist da die Arbeit, die Miseria konkret mit den Partnerorganisationen vor Ort macht?
01:02:35: Und vielleicht was sind auch ganz konkrete Erfolge, die Sie sehen?
01:02:40: Ich möchte zum nächsten Mal danken für die Einladung.
01:02:42: Die kam schon vor mehr als einem Jahr.
01:02:45: Die war fest im Kalender.
01:02:46: hier bin ich und bin froh, dass ich die Gelegenheit habe bis das zu erleben.
01:02:51: wie groß der Bogen gespannt ist, wie konkret das wird.
01:02:54: Wie emotional es wird, wie vernünftig das ist.
01:02:57: Das ist ein Bereich in dem ich mich sehr wohl fühle.
01:02:59: Das Zweite was ich sagen möchte wir sind in einer Zeit wo ich bei mir selbst merke Ich muss mich jeden Tag gut ausbalancieren zwischen Fassungslosigkeit Trauer Ohnmachtsgefühl einen Moment nein und dann wieder zu wissen Es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten privilegiert treffen kann in ihren Heimatländern, in ihren Projekten.
01:03:24: Die können sich Hoffnungslosigkeit nicht leisten!
01:03:28: Sie müssen jeden Tag wieder ganz schnell in die Balance kommen um genug für den Tag zu haben, um genug Gott sei Dank, drei tausend Ein- und Projekten die mit miserior Kompetenz unterstützt werden.
01:03:53: Mithilfe von Steuergeldern aus Deutschland mit vielen Spenden das kein Projekt würde ich jetzt mal ganz groß sagen keine Klimabezucht hat.
01:04:02: Überall ist das Thema Klima, überall ist das für Thema Würde und Handlungsfähigkeit ist Thema.
01:04:09: also das heißt wir müssen immer komplex denken und nochmal auch in Bezug nehmen zu dem wunderbaren Pendel von eben.
01:04:16: ich glaube dass wir genau über Haltungen gucken müssen sehr komplexe weltweite Zusammenhänge dann aber wieder runterbrechen in Projekte in Ländern im globalen Süden und immer wieder auch unsere unseren
01:04:28: Teil
01:04:29: Erkennen, wo müssen wir mehr wissen?
01:04:31: Wo müssen wir Vertrauen haben zu Delegationen.
01:04:35: Aber wo muss auch Dinge von der Haltung ja klar sein.
01:04:37: und dann noch zum Schluss an dieser Stelle ich bin ehrlich gesagt auf unseren amerikanisch-peruanischen Papst in diesen Tagen so stolz weil der
01:04:49: Weil der Gans
01:04:50: tut, was wir alle tun vom Evangelium her
01:04:53: groß
01:04:54: denken.
01:04:55: Altruistisch für
01:04:56: Menschen
01:04:56: die mehr Bedürfnisse haben als wir spricht er spricht über Frieden und holt Drohnen aus dem Himmel nicht weil er sie abfängt und beschießt sondern weil er sagt das kann so nicht bleiben ja?
01:05:08: Das ist der Bogen.
01:05:08: und deswegen dann zurück zu den Fragen.
01:05:10: es gibt kein Projekt wo die Fragen von Klima Ganzheitlichkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Frauenförderung nicht drin sind.
01:05:20: Wenn es um das Thema Verantwortung in der Kirche geht und vielleicht Frau Eichhänger könnten Sie von Ihrer Erfahrung die sie ja jetzt in vielen Jahren gesammelt haben was berichten wie Sie die Verantwortung nicht nur jetzt von Deutschland sondern auch von der kirche
01:05:35: sehen
01:05:36: und vielleicht auch etwas an positiven Beispielen, was schon passiert bei Ihnen in der Diözese.
01:05:46: Ja, ich bin seit Jahr zwei Tausendzehn die Umweltschbeauftragte.
01:05:50: bei uns in Gürzöse und in allen Gürtösen Deutschlands gibt es eine Ansprechpartnerin einen Ansprech-Partner mindestens eine Person die eben genau mit diesem Thema dann beauftragt ist von jeweiligen Bischof der jeweilige Ordinariatsleitung.
01:06:11: Wir sind ganz unterschiedlich ausgestattet in Deutschland mit unterschiedlich großen Referaten, weil die Aufgabe natürlich sehr breit und groß ist.
01:06:22: Da geht es mir irgendwie von der großen, sag ich mal spirituellen Grundhaltung, die wir ja biblisch auch mitbekommen haben durch... Laura Josef von Papst Franziskus, auch in den großen Rückenwind erfahren hat.
01:06:43: Noch einmal verschärft dann durch das wesentlich unbekanntere Papier Laudatideum, der sie noch mal nachgelegt hatte.
01:06:52: Jedenfalls in all diesen Jahren jetzt seit zwei Jahrzehnten hat wirklich diese Aufgabe Schöpfung zu bewahren die Schöpfungsverantwortung ernst zu nehmen, auch in den eigenen Reihen.
01:07:10: In den eigenen kirchlichen Gebäuden, im eigenen Kirchlichen Wirtschaftsverhalten wirklich einen Staaten-Schub
01:07:18: bekommen.".
01:07:20: Viele Jüritösen haben auch die Vörgermöglichkeiten von staatlicher Siking, Anspruch genommen Klimaschutzkonzept entwickelt.
01:07:30: Klimaschutzmanager und Managerinnen eingestellt sowie wie halt in der Gesamtgesellschaft auch.
01:07:38: Also es waren jetzt aus meiner Sicht einfach fast ein bisschen goldengejahre
01:07:43: so
01:07:44: seit Jahrzehntausendfünfzehn ich würde sagen bis zur Corona-Zeit, wo diese Aufgabe und diese Selbstverständnis auch sehr stark in den Mittelpunkt gerückt war.
01:07:58: Und auch keine ... Also kaum mehr zumindest engerkürzlich ... Ja, das sind Frage gestellt worden wäre, so wie es vorhängig einer politischen Debatte war.
01:08:09: also diese Wigerstandskräfte, diese
01:08:13: Kickbeinigung
01:08:14: usw.,
01:08:16: gibt es eigentlich in der Kirche nicht, muss ich jetzt schon sagen.
01:08:20: Aber was wir in den letzten Jahren leider eben beklagen müssen ist wirklich auch dieser Backlash genauso wie in der Gesamtgesellschaft diese Ängstlichkeit dann auch die herren Ziele und Pläne Klimaneutralitätsziele auch wirklich umzusetzen und daran zu bleiben.
01:08:47: Wir haben natürlich einige Schritte, auf die wir dann gerne verweisen.
01:08:52: Wenn wir so gefragt werden zum Beispiel auf Bayern-Ebene dass alle bayerischen Gyri Tösen und die evangelische Landeskirche gemeinsam einen Rahmenvertrag mit der Firma Naturstrom abgeschlossen hat wo wir also wirklich hundert Prozent regenerativ erzeugten Strom mit dem höchsten Gütesiedel GSL Label beziehen.
01:09:20: Alle zentralen Gebäude, kann ich von meiner Gehütze sagen und Türka ein gutes Grittel unserer Pfarreien nehmen Teil an diesem Rahmenvertrag.
01:09:31: also das sind erste konkrete Beispiele.
01:09:35: wo es auch leichter geht ist im weiterhängigen Bereich erneuerbare Energien Fotovoltaik und Offensive, weil da einfach muss man es auch ehrlich machen.
01:09:48: Die ökonomischen Vorteile mit den ökologischen Vorteilen gehen.
01:09:52: Da fällt es einem Finanzdirektor natürlich leichter.
01:09:57: Dann auch einen, würde ich sagen, Zuschuss von wie bei uns in der Diözese zwei Hundert Euro pro Kilowatt Peak noch dazuzulegen und den ökonomischen Vorteil dann noch schneller eben umzusetzen.
01:10:12: Ja wo's ganz schwierig ist das Thema kirchliches Land die Verpachtungskriterien.
01:10:20: da beißen wir uns seit Jahren die Zähne aus, auch auf Bayern-Ebinge.
01:10:27: Wir haben ja wirklich alles gesucht mit den politischen Kräften.
01:10:31: Alles Glück des Artenvolksbegehrens.
01:10:35: Alle Gäste, was uns in die Hänge gespielt hat, hat es im Jahr zwei Tausend Auchzehn und Neunzehn in die Waagschale geworfen aber leider mit sehr geringem Erfolg.
01:10:48: Frau Kali-Cechs, die haben vorhin schon mal in dem Bereich Beschaffung angesprochen.
01:10:52: Also gestern ist ja natürlich ein kleiner Bereich aber der eben auch, wie soll ich sagen, gegen mir gut zeigen kann da gibt es... Natürlich so diese Erfolge, dass wir eben fair gehandelte Produkte hundertprozentig recycelt ins Papier verwenden.
01:11:14: All das sind kleine Schritte auf die wir verweisen können.
01:11:17: aber der strukturelle Umbau unserer Organisationen, dass nicht dann im Konfliktfall trotzdem wieder der Finanzdirektor sozusagen die Ideale des Bischofs ein Kassieren kann, der ist bisher noch nicht gelungen.
01:11:39: Dankeschön!
01:11:40: Wenn man jetzt einfach ein bisschen konkreter wird was sind denn Möglichkeiten?
01:11:42: Also Photovoltaik wurde jetzt genannt unter anderem vielleicht Sabine kannst du an einmal wissen was dazu sagen was du als nächste Schritte siehst oder als machbare Schritte?
01:11:54: weil das große Ganze internationale Politik werden wir jetzt erst mal nicht ändern können, vor allem wir hier in diesem Raum.
01:12:02: Aber was gibt es denn an Dingen die wir tun können?
01:12:05: Da gibt's glaube ein ganz gutes Beispiel das Sie hinten am Stand vom KDFB sehen und auch bei der Landfrauenvereinigung.
01:12:13: ich habe aus Augsburg ein Beispiel mitgebracht einfach ganz die konkreten Handlungsbeispiele und in diesen Konsumenschäftchen da findet man dass man in den eigenen Gemeinden anstoßen kann, was man einbringen kann.
01:12:27: Und da sind Dinge dabei die sind ganz einfach zu organisieren.
01:12:31: und es gibt andere Dinge, da braucht man immer wieder Unterstützung und Projektgelder.
01:12:35: aber ich glaube das sind solche Sachen wenn wir uns überlegen was wir im KDFB ja auch immer wieder machen.
01:12:41: drum ist es so schön, dass man viele Dinge verknüpfen kann.
01:12:44: Wir können Second Hand Märkte veranstalten um einfach da nochmal mehr drüber nachzudenken übergreifend machen.
01:12:54: Wir können bei uns aber auch immer wieder, das war auch mal ein großes Beispiel in Augsburg gibt es diesen vielen Geschäften im Zeichen wo man Trinkwasser bekommt.
01:13:02: Also ich denke in den Zeiten, wo der Klimawandel stärker wird ist es wichtig dass es Stationen gibt wo ich hingehen darf und mir kostenfrei was zum trinken holen kann.
01:13:13: das sind solche Dinge die wir alle anfangen können.
01:13:15: wir können schauen was für Projekte haben um Lebensmittel zu retten damit nicht so viel wegschmissen wird.
01:13:21: Wir haben eine Welttage gemacht am Welternährungstag zum Beispiel.
01:13:25: da hat dann unsere Schule für Hauswirtschaft im Essen, haben die dann ein Menü für uns gekocht und die Leute waren total erstaunt was man alles machen kann.
01:13:36: Man kann das ganze auch schön gestalten.
01:13:38: wir haben ein Grimmidinner zum Thema Wasser, um einfach auf Problematiken aufmerksam zu machen und da kann ich an Jugendhäuser rangehen.
01:13:47: Kann an Schulen rangehen?
01:13:48: Kann das genauso aber auch mit den Verbänden und Organisationen machen?
01:13:52: Und wir haben in Augsburg die Frauenfilmreihe als KDFB.
01:13:57: Da orientieren wir uns an Gedenktagen, greifen diese Themen auf und laden uns entweder Experten oder Expertinnen aus der Stadt direkt ein oder eben dann entsprechend wo wir gerade jemand zu fassen kriegen von Universitäten, Regisseure aber auch mal vom Bundespolitischer Seite und was man ganz sicherlich auch machen kann.
01:14:18: Es gibt die siebzehn Nachhaltigkeitsziele der UN oder der UN und diese Nachhaltighalzziele haben wir in Augsburg tatsächlich
01:14:27: umgewandelt,
01:14:28: was tut die Stadt Augsburg?
01:14:30: Was bedeuten diese Nachhaltigkeitsziele für uns?
01:14:32: und wir haben das Ganze in Zukunftsleitlinien.
01:14:35: In den Dimensionen Ökologie, Ökonomie Soziales und Kulturelles weil ich auch glaube ganz wichtig ist dass wir die Kultur immer mit einbinden weil sie nochmal ganz andere Zugangsmöglichkeiten hat um Menschen auf ganz unterschiedlicher Ebene zu erreichen.
01:14:51: Und es alles haben mir in unserer Multikulti statt mit einem Migrationsanteil von Prozent, kriegen wir das wunderbar hin und sind eine sehr friedliche Stadt.
01:15:02: Aber es läuft nur weil ganz viele Engagements also über die lokale Agenda ganz ganz viele Strukturen aufgebaut worden sind um ganz viele Menschen zusammenarbeiten auch über Kulturen hinweg.
01:15:15: Herr Frick vielleicht können Sie uns auch nochmal sagen aus Ihrer
01:15:19: Sicht
01:15:20: Was Mysterio in diesem Engagementbereich in Deutschland macht, was fordert Mysterio von der Politik?
01:15:31: Und was glauben Sie denn, was auch eine Wirkung hat dann bei den Menschen im globalen Süden.
01:15:37: Die Fragen die uns gestellt werden sind so groß dass man da ganze Tage und Wochen draus machen könnte.
01:15:42: ich fange nochmal anders an.
01:15:44: Ich habe eben den ganz überrascht, den Leiter von den Hauptgeschäftsführer von Renovabis gesehen.
01:15:48: Wenn ich jetzt ganz stark für miserior spreche, spreche ich überhaupt gegen niemanden sondern einfach guck mal die Profile.
01:15:55: Miserior hat diese und wir arbeiten sehr eng zusammen und vertrauensvoll mit einem Kontinenten.
01:16:00: also Miserio hat die Fähigkeit, rein zu zoomen durch seine Projektkenntnis.
01:16:06: In landwirtschaftliche Projekte in eighty-fünf Ländern habe ich gesagt wo es um gesundes Saatgut geht was gute Ernte hat Was keine Pestizide braucht was mit den Klimabedingungen besser zurechtkommt was aber eben dann auch in der kleinsten Landwirtschaft oder etwas größeren Zusammenhängen sehr hilfreich ist.
01:16:27: Wir können in Deutschland nicht seriös argumentieren bei der Politik nicht, bei Spenderinnen und Spendern in Deutschland nicht.
01:16:35: Wenn wir nicht denken, was ist hier möglich?
01:16:40: Wie kann das Teil von etwas ganz Großem sein?
01:16:43: Und wie können wir uns in der Differenzierung gegenseitig helfen?
01:16:46: Wir haben eben das wunderbare Wort gehört von den Verantwortungsketten.
01:16:51: Wir brauchen Verantwortungswahrnehmung überall mit hoher Personalverantwortung, mit kluger Vernetzung.
01:16:58: Und wir brauchen dann eine Vernetzung dieser Verantwortlichkeiten so.
01:17:01: Da hat Miserior eine unglaubliche Kompetenz weil wir über Ernährungs- und Klimafragen ganz zentral über das Wissen in ländlichen Bereichen und städtischen Bereichen im globalen Süden verfügen aber dass überhaupt nur für uns in Deutschland wirksam wird indem wir eng vernetzt sind und dann wieder auch in die Verantwortlichkeit kommen.
01:17:21: deswegen ist jeder Euro jeder Solilauf, jedes Solibrot jede Bereitschaft Ideen zu haben die sinnvoll zu vernetzen so überprüfen und dann in eine Verantwortungskette in einer Verantwortungsgemeinschaft zu geben.
01:17:36: Das ist das was ich sage jetzt kann nicht dann... Ich bin der Hauptgeschäftsführer Generalist.
01:17:41: ich kann jetzt nicht zu allem aus eigener Erfahrung gleich kompetent reden aber ich weiß dass die verschiedenen Fragen ebenso eng vernetzt sind.
01:17:49: doch ein Beispiel statistisch Ein kleiner Prozent der Menschheit verbraucht zweiundfünfzigmal so viel wie jemand im globalen Süden.
01:18:01: Das heißt, jemand, der vielleicht noch ein bisschen grob schlechter ist als wir gibt es ja, die verbrauchen in einer Woche soviel wie andere in einem Jahr und das ist in der Spitze noch viel extremer.
01:18:13: Wir haben das eben auch angespitzt.
01:18:14: gehört rein zu zoomen ins konkrete Projekt, die Chancen, die hohe Wirksamkeit haben.
01:18:22: Auch wenn wir getrieben werden hat das eigentlich alles Sinn was wir in den letzten Jahrzehnten gemacht haben?
01:18:26: Natürlich hat das Sinn gehabt!
01:18:28: Aber wie können wir diese Sinnstiftung noch besser verknüpfen und
01:18:33: Positivbeispiele
01:18:34: erzählen?
01:18:34: Eben nicht nur die negativen Beispiele, sondern die Positive Beispiele zu erzählen.
01:18:37: da hatten sie ihre glaube ich eine hohe Kompetenz Und jetzt können Sie bei mir noch ein bisschen nachbohren, aber ich glaube das ist der Rahmen.
01:18:43: Das ist der Hoffnungsrahmen die nicht hier vor allen Dingen heute nochmal stark nach vorne stellen
01:18:48: möchte.
01:18:48: Vielleicht kannten sie auch zu dem Bereich was Missarier in Deutschland bezüglich politischem Engagement macht oder eben von der Politik fordert?
01:18:58: Im Serie hat er in Deutschland wirklich auch provoziert, indem wir gucken wie gehen mit unseren Böden um.
01:19:04: Wie gehen wir mit unseren volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Dimensionen um?
01:19:09: Und wie kann daraus in Deutschland eben auch ein Bewusstsein entstehen?
01:19:13: Wir können hier tatsächlich durch Selbstbescheidung, also eine zufriedene Genügsamkeit viel erreichen, dass wir wirklich geradezu sogar spirituell und materiell und eben sehr überzeugend den kleinen und größten Zusammenhang das tun.
01:19:29: Das können wir in Berlin erzählen.
01:19:31: Wir finden da bei einzelnen Abgeordneten in den Ministerien auch in verschiedenen Ministerien durchaus Gehör.
01:19:37: ehrlich gesagt wenn ich dann nicht so nahe trete Ich glaube alle sind zurzeit in einer solchen Not wie es denn wirklich verantwortlich strukturiert weitergeht Dass das auch eine historische Chance ist.
01:19:47: die Krise ist jetzt so groß dass wir eigentlich alle anerkennen, nur gemeinsam finden wir
01:19:53: höhrend,
01:19:54: kriegen wir Lösungen hin.
01:19:55: Und das scheint mir also wirklich die... Wir müssen die Krise nutzen, also die Krises nicht ungenutzt lassen um uns da ehrlicher zu machen und dann positive Verknüpfung zu bezeigen.
01:20:05: Das ist unsere Lobbyarbeit.
01:20:07: Die ist jetzt, die Leute stellen sich ja so vor.
01:20:10: Oft sind auch die AfD-Anträge oder Anfragen so, als müsste man jetzt auch mal solche Hilfswerke wie uns möglichst klein halten.
01:20:16: Weil wir doch eigentlich nur große Apparate haben wollten.
01:20:20: mit Verlaub also das müssen wir uns ständig fragen aber so sind wir nicht in unserer Selbstvernehmung.
01:20:25: Die Fragen müssen gestellt werden, dürfen gestellt werden aber nicht so giftig sondern so dass wir bescheiden schlank aber eben handlungsfähig sind.
01:20:32: das ist unser und sein Netzwerk auch in Berlin mit einer Repräsentanz.
01:20:36: sie sind in München aber zu verdienen doch die Landesregierung die Aufmerksamkeit um nochmal groß international zu denken
01:20:43: wie es in anderen Bereichen denn die Situation des Engagements der Kirche Frau Eichinger, Sie hat eine...
01:20:52: Ja also für mich gehört Orgenschutz und Klima-Schutz.
01:20:55: Ich war nicht zusammen, deswegen habe ich jetzt kurz gestutzt.
01:21:02: Da gibt es natürlich viele kleine Projekte, die in einzelnen Pfarreien, im einzelnen Klösgang, in Bildungshäusern und so weiter, in den jeweiligen Umriffsflächen umgesetzt werden.
01:21:14: Wenn ich an Friedhöfe denke, die aufgelassenen Grabstätten, die jetzt als kleine Lebensrauminseln dann umgestaltet werden, dann eben auch Heckenpflanzen, all diese Ginge... Geschehen vor Ort und können dann auch von Gültasanger Seite ja nur im Grunde mit großer Wertschätzung begleitet werden, weil die ja auch finanziell jetzt im Grundegang nicht so ins Kontor schlagen.
01:21:50: Aber wir sind jetzt gerade auf Bayern-Ebingen auch dabei, das eben auch strukturell Über das Einzelbeispiel hinaus ist thematischer zu verorten, gemeinsam mit dem bayerischen Staat hat die katholische Kirche ein paar Jahre nach der evangelischen Kirche jetzt doch den Blühpakt unterzeichnet.
01:22:15: wobei da eben jetzt auch ungünstigerein fällt, dass eben auch von staatlicher Seite Gefürgermöglichkeiten gestrichen worden sind.
01:22:26: Was eben trotz allem immer noch mal so ein Anreiz ist.
01:22:30: Es geht einerseits um das Wahrnehmen des Engagement vor Ort, das auch Wert zu schätzen und zu würdigen aber nicht Einerseits mit Berichterstattung, mit Bürgigung und Begleitung.
01:22:46: Aber eben wenn auch eine finanzielle Vergütung damit verbunden ist wird es einfach trotzdem noch mal ernster genommen.
01:22:55: Das sind also die Kleinenprojekte Und wie gesagt das große Gickebrett sind gelandwirtschaftlich verpackt gegen Flächen Auch die Kirchen Wälder und die Bewirtschaftung der Kirchenwäldern.
01:23:09: Und da ist es wirklich leiger, haben wir uns da die Zähne ausgebissen, da stärkere Regularien mit einzuführen in die Muskerpachtvergräge eben Vorgaben einzulegen.
01:23:28: Da ist die Lobby einfach zu stark!
01:23:33: Ich denke das Vieles von dem, was bei den Leuten im globalen Süden auch ankommen würde.
01:23:40: Tatsächlich auch wirtschaftliche Aspekte hat unter anderem das eben weniger in fossile Brennstoffe finanziert werden würde.
01:23:50: also wenn man manche Finanzierungen schon mal umschichten würde dann hätte es vielleicht Auswirkungen.
01:23:55: aber auch dieses Thema Wo stecken eigentlich unsere Finanzen?
01:24:01: Also wo sind unsere Aktien angelegt?
01:24:06: und auch das ist könnte ja Thema der Kirche sein, vielleicht könnten Sie dazu noch was sagen.
01:24:10: Ja also was die Geldanlagen anbelangt da bekommen wir quasi immer die Antwort von den Entscheidungsträgern dass sich die Bayerischen Gyri Zösen natürlich an die Vorgaben vom VGG halten, e-kisch nachhaltig zu investieren.
01:24:33: Und also was ich zumindest für gehört zur Regensburg sagen kann unser Finanzinstitut ist eben die Liga Bank, die ja dafür bekannt ist dass sie relativ vorsichtig investiert.
01:24:49: Ich denke, solche Fehlkriege wie in Eichstecken und so weiter sind nicht über die Liegerbank gelaufen.
01:24:58: Sondern eben über andere Gelgings-Gigothemen.
01:25:01: Da sind wir vielleicht ein bisschen... ein bisschen abgesichert, aber wir würden uns auch noch mehr wünschen.
01:25:07: Wir würden unser Wünschen das proaktiv mit den kirchlichen Geldern Decarbonisierung vorangetrieben wird, dass proaktif nicht nur vorsichtig und ängstlich angelegt wird sondern wirklich damit auch fortschrittliche Projekte gefördert
01:25:26: werden.
01:25:27: Und da gibt es also ganz große Zurückhaltung.
01:25:37: Wir werden dann sozusagen immer stillgehalten oder klein gehalten, wenn.
01:25:43: wir müssen froh sein dass es eben das ja abgesichert sind oder uns sicher gefühlen dürfen.
01:25:52: Dass sowas wie Eichstedt nicht wieder passiert.
01:25:58: Ganz nette Anekdote.
01:26:00: Eine Projektpartnerin von uns, die Patricia Gullinger war eingeladen bei Papst Franziskus und hat tatsächlich ihn auch
01:26:07: gefragt
01:26:07: ob er denn wüsste wie die Geldanlagen des Vatikanen so sind.
01:26:12: Und er hat auf jeden Fall ihr versprochen das nochmal sich anzuschauen.
01:26:17: Damals ja Wenn es um den Bereich Wirtschaft geht dann haben unsere Partner im globalen Süden ganz andere Herausforderungen.
01:26:26: Das heißt Sie müssen auf der einen Seite den Klimaschutz vorantreiben, auf der anderen Seite sind sie hochverschuldet.
01:26:35: Wie ist es überhaupt möglich in dieser Lage zum Beispiel Maßnahmen zur Klimaanpassung stattfinden zu lassen?
01:26:46: Ich versuche das an zwei Themen kurz darzustellen.
01:26:50: wenn auch deutsche Steuergelder in Industrien sind, die ein Interesse haben um hier Futtermittel für Vieh zu bekommen.
01:27:00: Am Ende doch dahin gehen das Geld, deutsches Geld investiert wird aus der freien Wirtschaft vielleicht sogar mit Subventionen damit Regenwald abgeholzt wird dann sind das System zerstörerische Großzusammenhänge die keiner von uns mal eben auch mit Verlaubt die Abgeordneten einzeln nicht lösen können.
01:27:19: aber wir müssen darüber sprechen dass es System Zusammenhänge gibt wo wir ein bisschen Teil davon sind, aber wo wir als Menschheitsfamilie darüber sprechen müssen.
01:27:29: Also wie gehen Finanzmittel vielleicht in eine falsche Richtung?
01:27:33: Dass das aufgedeckt wird und weil.
01:27:34: es hat eben diesen Aspekt dass die Lunge der Welt oder eine der großen Lungen der Welt Amazonas Gebiet wie das Kongo Becken Die Kraft haben nicht nur die Menschen, die indigenen, die kleine Landwirtschaft zu stören.
01:27:47: Sondern dass da große Klimabewegungen daran sich entscheiden.
01:27:51: Das ist der eine Bereich, den man gucken möchte.
01:27:54: Sie müssen sich vorstellen in einem Land wie Sri Lanka wo wir letztes Jahr die Fastenaktionen hatten geht aus dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt ein Drittel in die Bedienung der Zinsen von internationalen Schulden.
01:28:09: Das ist so wie wenn ein Athlet, der gestern noch einen Marathonlauf gemacht hat gebeten wird zur Blutspende zu kommen und er hat gutes Blut.
01:28:16: Er hat viel Blut und bleibt auch noch ein paar Tage gesunden, ein paar Wochen gesund, wenn ihm ständig ein bisschen Blut abgenommen wird aber er kommt nie mehr zum Marathon-Lauf.
01:28:24: also jetzt mal das Bild umgedreht.
01:28:26: solche Länder werden durch die verführerischen Kredite die aber natürlich auch erst mal erwarten dürfen, dass sie so eines Tages zurückgezahlt würden und Sinsen jetzt schon bedient werden kommen ganze Länder ohne einen entscheidenden Fortschritt davon zu haben in einer Abhängigkeit.
01:28:43: Und die zieht sich durch bis in die kleinsten Kapillare weil einfach das was der Staat zumindest den Schwächsten zur Verfügung stellen müsste nicht mehr funktioniert.
01:28:55: gutes Wasser nicht da ist, Straßen nicht funktionieren.
01:28:58: Keine Energieversorgung ist.
01:29:00: deswegen Mädchen vor allen Dingen mehr als Jungen aus den Schulen genommen werden um quasi ein bisschen Straßenhandel Wassertransport zu machen.
01:29:08: Da ist das große Schuldenthema hat Schlägt durch in alle Bevölkerungsgruppen, aber trifft proportional die Ärmsten der Armen mehr.
01:29:19: Das können wir ganz gut.
01:29:20: Wissen Sie, wie sie hier im Raum sind, habe ich das Gefühl, muss ich Ihnen jetzt nicht noch viele Einzelheiten nahebringen?
01:29:25: Aber diese Zusammenhänge immer wieder wach zu haben um die zu benennen und zu gucken dass alle Maßnahmen auch politische Diskurse da reingreifen.
01:29:34: Wir brauchen eine
01:29:36: Schulden,
01:29:37: eine große Entschuldung in der Welt, damit es überhaupt eine Chancengleichheit anhörungsweise gibt und dann müssen nicht alle nachher genau den gleichen Standard haben müssen.
01:29:48: Aber das ist der Weg
01:29:50: unüberbrückbare
01:29:51: Lasten zu reduzieren, damit wieder Lebensräume im Kleinen, in Volkswirtschaften, in Regionen entstehen können.
01:29:58: Das sind die Zusammenhänge, die wir kennen, die gut argumentieren können und wo unsere Projekte genau da hinein Hebelkraft
01:30:05: haben.".
01:30:05: Wir haben jetzt mehrmals schon darüber gesprochen, inwiefern quasi jeder einzelne was tun kann.
01:30:12: Aber auf der anderen Seite eben es dann doch einfach internationale Strukturen gibt, in denen wir relativ wenig bewirken können.
01:30:21: Das wäre jetzt eine Frage einfach an die ganze Runde vielleicht gerne auch Sabine und dich?
01:30:28: Was kann Engagement von Zivilgesellschaft von Kirche von Gemeinden überhaupt auch zu diesem politischen Wandel beitragen.
01:30:37: Also nicht nur jeder macht seine Projekte im Einzelnen, sondern wie können wir alle dazu beitragen dass der Fokus wieder mehr auf diesen Thema liegt und das sich da eine richtige Transformation entwickelt?
01:30:54: verschiedene Wege.
01:30:55: Ich möchte mal so zwei Beispiele nennen, ich hatte die Möglichkeit für einen katholischen deutschen Frauenbund beim der Gründung vom Textilbündnis dabei zu sein.
01:31:06: Das sind Dinge, die für mich ganz wichtig sind.
01:31:09: das Textil bündnis wurde aufgrund von Rana Blaser damals gegründet durch Dr.
01:31:14: Gerd Müller und ihm war es ganz wichtiger und ich finde das ist etwas was Politik verbindet von ganz oben bis ganz runter.
01:31:22: Da war es ganz wichtig, dass zivilgesellschaft genauso mit am Tisch sitzt.
01:31:27: Da waren die Nichtregierungsorganisationen, beide waren die Gewerkschaften.
01:31:31: Das sind Vertreter aus den unterschiedlichen Ministerien und da ist eine große Menge der Einzelhändler dabei gewesen um zu schauen wie können wir etwas gemeinsam bewegen?
01:31:42: Um am großen Rat
01:31:43: zu drehen!
01:31:45: Und ich fand das so ein gutes Beispiel für eine direkte Demokratie weil wir als Bürger kleinen Verbänden oder in größeren Verbändinnen organisiert sind, in Nicht-Regierungsorganisation auf ganz unterschiedlicher Ebene und in ganz unterschiedlichen Themen bereichen sind.
01:32:02: Dass wir endlich mal genau das gleiche Gehör bei der Politik gefunden haben Und man dann mit der Politik gemeinsam versucht Wege aufzuzeigen Das ist ein schwieriger Prozess.
01:32:12: Im Moment wird es gerade umstrukturiert.
01:32:16: nochmal ist auch richtig, wenn man nach zwölf Jahren einfach sagt mir schauen das noch mal an was können wir anders machen.
01:32:23: Das Wichtige ist dass dann bei diesen Prozessen diese Struktur die aufbaut wurde einfach nicht vergessen wird.
01:32:30: Das andere sind so Beispiele in die Politik mit reinwirken können was in der letzten Bundesregierung eben auch der Fall war wie der Ernährungsbeirat wo man einfach aus allen Bevölkerungsschichten heraus und aus allen Altersgruppen versucht hat Menschen Tisch zu holen und zu fragen, was braucht ihr?
01:32:48: Wie können wir etwas verändern.
01:32:51: Das sind die Bedarfe genannt worden das sind die Erfahrungen genannt wurden Und das ist das, was wir brauchen.
01:32:56: Wir haben das bei uns in der Stadt haben ja verschiedene Beiräte wo eben genau diese Dinge immer wieder mit einfließen können.
01:33:03: Wo wird diese dinge wo die beireite die möglichkeit
01:33:06: haben
01:33:07: Dann tatsächlich ihre anliegen über die verwaltung in antragsform in den stadtrat dann mit reinzubringen und dadurch ganze Gesellschaft mit beteiligt wird an Verbesserungsprozessen.
01:33:20: Und ich glaube, das ist auch das wo wir es schaffen können dass wir gegen Instrumente haben gegen die Politik vertrossen halt, dass wir die Leute auch mitnehmen und sagen ihr könnt euch aktiv beteiligen!
01:33:30: Ihr habt eine Chance ihr werdet gehört.
01:33:33: Das sind Prozesse die gehen nie schnell immer etwas schwierig, aber ich glaube auf der anderen Seite sind sie sehr viel erfolgreicher weil man eben die Beteiligung mehr Zugehörigkeit und wahrgenommen dann generiert.
01:33:50: Und so macht es uns dann Spaß!
01:33:52: Also ich bin in ganz viele Rollen nur geschlüpft durch das dass sich immer wieder als KDFB-Frau angefragt wurde und dann in andere Gremien mit reinkommen bin.
01:34:02: Dass man wertschätzt was es dort gibt brauchen wir an vielen Bereichen.
01:34:07: Wir brauchen das
01:34:08: zuhören,
01:34:09: das aufeinander
01:34:11: hören,
01:34:11: das wohlwollende Miteinander umgehen, um auch zu lernen was sind meine Vorstellungen die ich habe?
01:34:18: wie vertragen sie sich mit den Partnern die von einer ganz anderen Seite her kommen und dass genau das dann ein Kompromiss das höchste ist was wir erreichen können und dass wir lernen Kompromisse zu
01:34:30: tragen.
01:34:31: Ich habe mich ein bisschen vorbereitet, aber ehrlich gesagt viel wichtiger ist ja was zwischen uns hier heute Morgen passiert und was auf dem ersten Penel sichtbar geworden ist.
01:34:38: Wir haben eben ganz starke Bilder gehört die uns einleuchten, die zu Herzen gehen.
01:34:44: ich merke ich hab das Privileg als Hauptgeschäftsöder von Miseria viele Menschen kennenzulernen die ich bisher noch nicht kannte obwohl ich ja schon älter geworden bin und auch schon interessantes gemacht habe es in diesen letzten fast zwei Jahren Mengen von Kinder gesehen, die strahlen in Deutschland.
01:35:01: Zuletzt den Kamerun in verschiedenen Ländern.
01:35:04: Wenn man dieses Potenzial sieht immer wieder mit einer positiven Annahme nimmt diese Menschen, die leben wollen, gestalten wollen wie froh sind vernetzt zu sein wenn ich in Passau oder Aschaffenburg In zwei staatlichen Schulen in ihrem schönen Bayern.
01:35:18: Ich habe geklärt Aschfenburg ist dann nicht einfach Bayern und das machen wir jetzt nicht so differenziert In ihrem schönen Land, in unserem Land bin, was die für Ideen haben.
01:35:28: Wie die ansprechbar sind, was sie schon alles zu erzählen haben wie die Materialien studiert haben, wie diese informieren und einem Schulsystem einer öffentlichen Schule können.
01:35:36: Themen, die durch Miserio angereicht werden weil es Menschheitsdämen sind, weil Solidaritätsdäme sind, können quasi ein ganzes Schulsystem nochmal anders in Bewegung bringen, weil Lehrerinnen-Lehrer Eltern aber vor allen Dingen Schülerinnen verschiedener Jahrgänge zu Protagonisten werden anderes haben.
01:35:54: Großartig, ja?
01:35:55: Das Spiel aber in allen Ländern erregt sich das auch.
01:35:58: und dafür immer wieder auch aufmerksam zu sein dass zu vernetzen ist großartig.
01:36:03: ich plaudere ein bisschen aus der Werkstatt von miserior.
01:36:06: wir
01:36:06: tun zwischendurch mal so als würde in Zukunft nicht mehr alles genauso sein wie es ist und denken was können wir noch zusätzlich aus der Kompetenz von miserio beitragen wenn es weniger Geld gäbe?
01:36:19: Kleine Initiativen großartig, die wissen aber nicht ob ihr gespendetes Geld in einer Schule in Indien wirklich dauerhaft genug Erfolg hat.
01:36:28: Und dass wir einfach helfen quasi mit unseren Strukturen wo uns Geld fehlt den Sicherheit zu geben und das nochmal überprüfen zu vernetzen.
01:36:35: oder wir ahnen oder wissen dass es Unterstiftungen gibt die mit deutschen Großunternehmen zu tun haben Die würden Misere ja nicht einfach Geld geben ist okay Die haben aber Not, dass sie in den Regionen wo sie Betriebe haben und zeigen wollen vielleicht auch nur als PR-Maßnahme.
01:36:53: Wir tun da was vor Ort für Bewässerungen und so das wir unsere Kompetenz nochmal aktiver als es bisher
01:37:01: mussten
01:37:01: und getan haben zur Verfügung stellen.
01:37:04: denn das ist ein bisschen wie der Medizin wer heilt hat recht wer hilft Und nachhaltig hilft, unter Berücksichtigung von Menschenwürde und Selbstbestimmung von Menschen einer klugen Vernetzung.
01:37:17: Nachhaltig ökologisch der tut etwas was diese Welt jetzt braucht.
01:37:21: ja also ich will sie ein bisschen mit reinnehmen weil dann sind wir wieder alle Teil von einer Bewegung die weitergehen kann die weiter gehen muss wo wir uns nicht vorstellen wollen, wenn das wirklich alles gekappt würde.
01:37:33: Aber es liegt eben an uns und dann auch an den Strukturen, an dem Vernetzung – da habe ich eine tolle Aufgabe zusammen mit vielen anderen der Zivilgesellschaften in unserem Haus – die ist permanent im Netzwerk seinen Hochagil.
01:37:46: Das ist ein bisschen der Spirit und die Haltung, mit der wir unterwegs sind.
01:37:50: Und dann folgen da immer sofort ganz konkrete Dinge für ganz verschiedene Felder bei uns, immer Ernährung Bei uns immer Klimagerechtigkeit, bei uns jetzt auch stärker in den urbanen Raum – vielleicht darf ich das noch als Faktum sagen oder als sichere Prognose.
01:38:07: In wenigen Jahren leben im globalen Süden der Welt zwei Drittel der Menschen in Metropolen, in großen Städten.
01:38:15: Da wird in Zukunft, von allem auch nicht nützlichen Abgas, in Städten produziert.
01:38:24: Da findet viel Gewalt statt und negativ statt.
01:38:27: Wir machen die Positiv-Erzählung.
01:38:29: Wie können wir möglichst viel Bildung?
01:38:30: Möglichst viel guten Wohnraum, möglichst viel gesunde Ernährung vor Ort im kleinen Bereich?
01:38:36: Wie können weissere Projekte damit Menschen da bestmögliche Entwicklungschancen haben?
01:38:44: und in die Verantwortung kommen, mit den Stärken ihrer Kultur lebensarbeitsvernetzungsfähig sind.
01:38:51: Dann gerät die Welt wieder mehr ins Gleichgewicht?
01:38:55: Ich glaube der passt jetzt ganz gut von den kommunalpolikischen Wegen- und
01:39:00: Prozessen
01:39:01: bis hin zu globalen Überlegungen.
01:39:07: Was ist die Rolle der Kirche vor Ort?
01:39:10: Wie können wir uns da konstruktiv mit einbringen hin zu einer besseren Welt?
01:39:15: und dann möchte ich mit Ihnen einfach eine wunderbare Erfahrung teilen, die ich im März jetzt miterleben durfte, mitgestalten durfte.
01:39:26: Ich bin stammzufällig eben auch noch aus der Kleinstadt Straubing in Niederbayern.
01:39:36: Abfallwirtschaft.
01:39:37: Also wir sprechen von Müllabfuhrung, Zweckverband-Abfallwirtschaft hat fünftigjährige Subiläum gefeiert und diese sehr engagierten Menschen, das ist eine besondere Struktur eingetragener Verein haben dieses Jubiläum gefeiert, mit einem drei-wöchigen Festprogramm jetzt im März und hatten eine Kunstinstallation des britischen Künstlers Luke Charim nach Straubing geholt.
01:40:08: Eine siebenmetergroße Weltkugel beleuchtet und bewegt
01:40:13: die
01:40:14: in der Basilika St.
01:40:16: Jacob im Mittelschiff von der Gecke hängt und quasi blau angestrahlt wirkt, ich erinnere mich natürlich besonders eingrücklich war.
01:40:26: Und ein Blickfang war für gezählt mehr als zwanzigtausend Besucher- und Besucheringen die im Laufe dieser drei Wochen Gaia Schauen gekommen sind und eben mit einem wie gesagt Begleitprogramm drei Wochen lang täglich mindestens drei verschiedene Vorträge, Workshops usw.
01:40:51: sehr gut besucht.
01:40:53: wo wir als Kirche – und das ist jetzt mein Punkt – da waren alle Gruppierungen beteiligt die irgendwie zivilgesellschaftlich engagiert sind und nicht bei drei am Baum umwonnen die waren alle involviert und Kirche war einerseits natürlich Gasgeberin mit der Basilikat, mit dem Ortspfarrer, der total dahinter gestanden hat.
01:41:20: Ich konnte eben auch einen Vortrag zur Franz-Fangasisi an einem anderen Abend eine Medikation über den blauen Planeten mit Ordelbegleitung gestalten.
01:41:31: Und der letzte Tag war vom Zweckverband von Anfang an so geplant, war ein Tag des Friedens und da kommt dann die ökosoziale Gerechtigkeit tatsächlich wunderbar zusammen.
01:41:45: diesen Nachmittag... haben wir dann alle mit einander gestaltet, mit einem interreligiösen Friedensgebet.
01:41:52: Mit verschiedenen Religionsvertretern unter der Gaia
01:41:56: in
01:41:57: der Basilika anschließend eben einen Studiennachmittag
01:42:02: zum
01:42:03: Wort der deutschen Bischöfe Friede diesem Haus.
01:42:07: und eben noch einmal großer Abschluss nach verschiedenen Vertiefungsworkshops.
01:42:13: Ich glaube, das ist die Aufgabe von uns als Kirche, als Verband, aus Gehützösen und als Pfarrei-Verträgerinnen.
01:42:22: Dass wir uns da einklinken in solche Bewegungen.
01:42:25: Das unterstützen!
01:42:27: Wirklich mit dem, was wir haben.
01:42:29: Sei es als Räume, sei es Personal, sei aber eben auch die spirituelle Kompetenz weil das durfte ich wirklich erleben.
01:42:37: Das war nicht nur gegen Organisatorinnen sondern eben auch gegen Besucherinnen tatsächlich besonders wichtig dass solche Inhaltlichen Beigregen auch dabei waren.
01:42:51: Nicht nur Konkret, Müllgrennungsinformationen sondern tatsächlich die Frage nach der Motivation.
01:43:00: und wie können wir uns gerade in einer jetzigen Situation... Wir haben die multiple Krisenstimmung ja dauernd schon auch mit, schwingt ja mit.
01:43:11: Wie können we uns da trotzdem motivieren?
01:43:15: unseren eigenen Beikrag fürs eigene Gewissen, sage ich jetzt mal da auch gut leisten und uns ja gegenseitig stärken.
01:43:23: Da war das eine wunderbare Erfahrung!
01:43:25: Also ich möchte noch ein Beispiel, du hast das jetzt gerade Beate
01:43:29: provoziert.
01:43:30: Ein positives Beispiel?
01:43:33: Ich glaube wenn wir schauen in Städten ist es ja sehr viel mehr der Fall dass wir verschiedene Religionsgemeinschaften verschiedenen Gruppen dann auch da haben.
01:43:42: Wir haben bei uns auch einen runden Tisch der Religion und er ist wie das halt oftmals so der Fall ist Leider.
01:43:48: Gott ist sehr männlich dominiert Das sind vierzehn Vertreter Und es sind zwei Vertreeterinnen dabei.
01:43:54: Das ist zum einen eine evangelische Theologin und es sind die Pfarrerinnen der Altkatholiken.
01:44:01: Die beiden haben dann beschlossen, als Pendant zu diesem Rundentisch der Religionen machen wir Religions for Peace
01:44:08: Gruppe
01:44:09: in Augsburg auf und die ich da nur von Frauen besetzt.
01:44:13: Und es ist total gut, weil jetzt gibt es dann Veranstaltungen die von Frauen für Frauen interkulturell, interreligiös veranstaltet werden.
01:44:21: Aus dieser Gruppe heraus ist eine Ausstellung hervorgangen
01:44:25: was
01:44:25: bedeuten verschiedene Kräute in den Religionen und wir haben auch die Fastenzeit mal als Thema gehabt.
01:44:31: aber die Kräutersachen das hat man weiter getrieben.
01:44:34: da gibt's dann eben eine Roll-up Ausstellung dazu und das hat jetzt da dazu geführt dass ich als Stadträthin den Vorteil habe auch Anträge zu stellen.
01:44:43: hinten ist an unser Vertreter der heute den Workshop macht, so Urbanisierung.
01:44:48: Dass wir einen Antrag einreichen konnten als Fraktion zu einem interreligiösen Garten Und da sieht man dann einfach, wie das Ganze weitergetragen werden kann.
01:44:57: Was irgendwo entsteht und wie man die Wege dann finden kann, dass gemeinsam was macht und wir Bildungsarbeit machen, weil da gibt es ein leer stehendes Gebäude dazu, dass das dann auch mit wieder belebt werden kann, damit die Historie von der Stadt mit reinkommen kann.
01:45:13: Ich glaube, das sind die Dinge,
01:45:15: ganz viele
01:45:16: Sachen dann beinhalten, wo wir auf Probleme aufmerksam machen können.
01:45:20: Aber auch das Schöne, dass Gemeinschaftliche damit fördern können und das sind so Dinge die einfach möglich sind wenn Kirche Gesellschaft und Politik
01:45:29: auch
01:45:29: vor Ort im Kleinen gut zusammenarbeiten und das Engagement dann gesehen
01:45:33: wird.
01:45:34: ich stelle sie ersten zwei Fragen
01:45:37: Inwieweit
01:45:37: setzen auch große katholische Hilfswerke höhere Umweltstandards um, also Miserio-Miscio-, Caritas-, Diakonie etc.
01:45:45: Und wo gibt es Fortschritte bei umweltbewusster Mobilität innerhalb kirchlicher Träger?
01:45:50: Also zum Beispiel Pilgereisen ohne Flugzeug, ambulante Pflege ohne Verbrenner?
01:45:56: und
01:45:57: gibt es bei den Hilfs Werken auch Genderaspekte bei der Bewilligung, also während Frauen oder andere benachteiligte Gruppen besonders bewertet, also wie fließt das in die Bewertung
01:46:06: ein?
01:46:08: Ich fühle mich angesprochen.
01:46:11: Also zum Beispiel um was vielleicht banales zu sagen seit Jahren wird bei Miserior nicht innerhalb Deutschlands auf keinen Fall und eigentlich auch innerhalb Europas nicht geflogen.
01:46:25: Ich bin im Zuch gekommen natürlich und benutze, seitdem ich bei Miserio bin noch viel bewusster.
01:46:31: Weil es alle auch tun öffentlichen Nahverkehr usw.
01:46:34: Also da ist das bei uns tief drin.
01:46:36: Bei uns gibt's eine Sache der wird dann schon für den Karnevalszeiten was in Rheinland sehr intensiv ist im Haus in Aachen auch zu Diskussionen.
01:46:44: Bei Uns gibt es bei keiner Veranstaltung die Miserior ausrichtet Fleisch.
01:46:49: dabei sind Mettbrötchen am Fed-Donnerstag bei uns also etwas... Unaufgebbares.
01:46:56: Ich will nur sagen, ich mache es nicht wirklich wegironisieren.
01:46:59: Bei uns ist ein ganz schmerzlicher Punkt berührt worden.
01:47:01: unsere Schlagfertigkeit Partner zu kennen von denen zu lernen mit dem Austausch zu sein lebt davon dass wir reisen auch in den globalen Süden aber Wir haben das hart kontigentiert.
01:47:14: Das ist eine kostenfrage Es ist ne co-zwei frage und bei uns sind eben auch die fragen wie wir da, wo wir einen großen Fußabdruck immer noch mit guten Gründen hinterlassen wie wir das kompensieren wollen.
01:47:25: Also bei den Partnern, Partnerorganisationen achten wir genau darauf.
01:47:30: Bei uns ist ein Großteil der Themen unter dem Unterdrückssicht der Geschlechtergerechtigkeit und der klugen Hebel im praktischen Leben Frauenförderung weil da eben immer Kleinsysteme besonders intensiv und gefördert werden.
01:47:47: Und umgekehrt, da wo Frauen nicht im Blick sind es besonders bitter wird weil Frauen im globalen Süden schnell in mehrfache Benachteilungen wieder zurückfallen.
01:47:59: also deswegen haben wir viel gendergerechte Projekte.
01:48:03: die werden zurzeit in der Bundesrepublik und gerade von der AfD ich muss das halt so sagen beschämenden Weise angefragt, dass wir uns klugerweise überlegen wie wir die Titel machen.
01:48:12: Nicht die Inhalte, die Titeln machen damit nicht die oberflächliche fast gemeine Art oder die nähere Art uns zusätzliche Probleme macht.
01:48:21: und als ich will nur sagen Wir sind da sehr streng dran.
01:48:25: Ich kann ein ganz kleines Beispiel dazu legen.
01:48:28: Die Mobilitätsfrage in der Gyri Töse Regensburg ist tatsächlich, also die Hauptamtliche Angestellten bekommen dreißig Prozent Zuschuss zum Deutschlandkickett und das eher ... Also von der Gyro-Töse quasi über meinen Geholzsättel wird es gleich automatisch mitverrechnet was natürlich einen hohen Anreiz bietet, öffentlich zu reisen.
01:48:58: Ich habe ja so ein Besuch, kein Auto um mich, müsste man gar nicht anreizen und natürlich eine große Verwaltungsersparnis gibt.
01:49:07: Ich brauche meine einzelnen Reiseanträge nicht mehr stellen weil es sind ja so keine großen Entstanden mit Deutschland.
01:49:15: Und ich denke die Sache in den Kommunen wird da schon auch einiges gemacht.
01:49:20: also wir haben jetzt Bei den kommunalen Fahrzeugen haben wir ja auch e-betriebene Fahrzeuge.
01:49:26: Man hat Lastenfahrräder tatsächlich für kurze Wege zum Transportieren, man hat Fahrräder die auch die Angestalten mitnützen können.
01:49:34: also ich glaube das hängt immer von der Bereitschaft und von
01:49:38: ab wie
01:49:39: viel diejenigen, die gerade das Sagen haben wirklich auch einbringen wollen und können.
01:49:44: Und Verantwortung wird dann schon auch wahrgenommen.
01:49:47: Also deshalb habe ich jetzt bei uns in der Stadt Augsburg wirklich gemerkt dass man versucht das Möglichste zu tun und darauf auch hinzuweisen und das was unbedingt notwendig ist dann auch zu kompensieren.
01:49:59: also da drin sehen wir schon auch unsere Verantwortung.
01:50:02: Das ist aber glaub etwas was in den Kommunen noch nicht immer so klar und deutlich ankommen ist.
01:50:07: Da können wir Also das ist so jetzt die Aufgabe einfach von uns auch als Verbandsfrauen oder sonst, die wir da sind zu
01:50:16: gucken.
01:50:17: Wo können wir bei solchen Dingen immer wieder mal bei uns in den Gemeinderäten nachfragen?
01:50:22: Genau solche Nachfragen zu stellen oder auch mal zu schauen wie warten Pflegedienst der?
01:50:26: Wie wird es dann tatsächlich auch unterstützt wenn man da an die Mobilität denkt denn die sind drauf angewiesen und Da sind wir alle auch wieder darauf angewiesen dass die zu uns kommen.
01:50:38: Die erste Frage ist, die Kirche ist größter Grundbesitzer in Bayern und hätte bei der Vergabe von Land- und Verpachtung viel in der Hand an wen und wie sie verpachtet.
01:50:48: Warum hält sich die Kirchen nicht an ihren eigenen Schöpfungsauftrag sondern verpachtet gewinnorientiert?
01:50:54: Und die zweite Frage ist Wie begegnen Sie dem Vorwurf, Kirche isst zu politisch?
01:50:59: Sie solle sich um ihr Kerngeschäft
01:51:01: kümmern?
01:51:04: Ja, die Landverpachtungsfrage habe ich ja schon zweimal eben selbstkritisch angesprochen.
01:51:19: Es ist für uns als Umweltbeauftragte und alle, die sich da engagieren wirklich schmerzlich dass wir gar nicht deutlich auch unsere Taten an unseren Worten orientieren.
01:51:37: Aber es ist tatsächlich so, ich könnte dann ein tagesfüllendes Referat halten.
01:51:43: Also auf Bayern-Ebinge gibt es eine von allen sieben bayerischen Gyri Tösen gemeinsam unterhaltende katholische Früngepachtstelle.
01:51:54: Diese Pfrüngepachtstelle gibt es seit über ein Jahrhundert Jahren und die hat eine sehr selbständige Entscheidungsmacht, sich über diese Eingangagiere erarbeitet.
01:52:07: Es ist sehr schwierig da heranzukommen bis wir überhaupt erkundigt haben, wem diese Pfrüngepachtstelles rechenschaftspflichtig sind.
01:52:22: Wir sind eben leider nicht die Güter-Sanbischöfe, sondern ein von Ihnen eingesetztes Gremium entgegen ein paar Finanzgerekoren sitzen.
01:52:35: Punkt!
01:52:36: Punkt!
01:52:39: Ich könnte ihr beistehen, dem ich als Emerger Generalwiker von Aachen dazu was sage.
01:52:43: Aber alles völlig richtig und das Drama ist in dieser Teil-Kleinzelligkeit und dass Kirchengemeinden ja auch Gelder brauchen um bestimmte Dinge zu tun wenn die fehlen und es verführerisch nicht ethisch sondern eben Kaufmanus zu denken.
01:52:56: also als Unterstützung für die Kollegin noch.
01:52:58: Ich zeug glaube ich etwas sagen zum Thema wie politisch darf Kirche sein?
01:53:03: Wie politisch muss Kirche seien?
01:53:04: Wie Politisch isst Kirche?
01:53:06: eine kleine Anekdote von letzter Woche Ich war weit fortgeschritten, kurz vor dem Abend meiner Predigt-Vorbereitung für letzten Sonntag.
01:53:14: Da bekam ich die Nachricht von einem Mitbruder, was Papst Leo am Samstagabend gesagt hat in Rom.
01:53:21: und als ich morgens wach wurde, habe ich gesagt, ich werde nicht predigen im Aachener Dom.
01:53:25: Ich werde den Leuten kurz främen, kurz erklären warum der Papst heute predigt.
01:53:29: Es gab Applaus im Dom.
01:53:31: also der Papster hat den Namen Trump nettern ja alles nicht genannt.
01:53:37: er hat grundsätzlichste Dinge der Menschlichkeit, der Gerechtigkeit und der Friedenssehnsucht.
01:53:44: Der Weise wie wir Kompromisse lernen müssen zu finden gesprochen.
01:53:48: Und das ist so politisch dass ein Nachtsist sofort weiß ich bin gemeint...
01:53:58: ...und Bilderpostes
01:53:59: wo er sagt wie manche
01:54:01: Idioten
01:54:02: Das war alles nur ein Spaß So viel Aufwand um nur einen Späßchen zu machen Unter Einrucksicht dankbar dafür sein, dass die Masken fallen.
01:54:14: Dass das Verstecken damit nicht mehr nie gelingen wird an dieser Stelle auf die Person und auf ein Politstil hin so politisch muskirche seien.
01:54:22: Miserie ist vorgeworfen worden vor Jahrzehnten auch von einem damaligen bayerischen Ministerpräsidenten dass es sich bitte raushält, zu Südafrika und der Partit irgendwas zu sagen.
01:54:34: Es gibt Fragen wo die Mehrheitessen nach Jahrzehnten begreifen wir haben viel zu spät zur bestimmten politischen Fragen Stellung
01:54:42: genommen.
01:54:45: Einzelne
01:54:46: kirchliche Vertreter Die Kirche mit Verlaub gibt es als als theologischen Begriff als Geheimnis des Glaubens aber es gibt ja nicht einfach die Kirche die handelt einzelne Vertretern.
01:54:57: Wir Als Glaubenste meins müssen lernen das wir nicht zu allen tagespolitischen Themen mit der ganzen Wucht aus dem Christendom heraus schon etwas sagen.
01:55:06: Wir müssen lernen, weniger parteipolitisch zu denken und wir müssen eben immer wieder in die Mitte zurückholen des Diskurses, der Sachlichkeit, der Gesellschaft, der Lösungsorientierung so... Politisch muss Kirche sein, weil wer soll denn in dieser Zeit in der Zivilgesellschaft geordnet etwas bewegen?
01:55:25: Wenn nicht wir mit dieser Vielfalt der Pluralität die wir haben.
01:55:29: Der Kompetenz sagen Wir stehen für Gerechtigkeit Freiheit Würde ein und das ist immer auch politisch.
01:55:36: Ja wir kommen jetzt auch zum Ende vom zweiten Podium.
01:55:40: Ich habe noch einen Zitat zum Schluss mitgebracht.
01:55:44: Ich glaube, dass es gerade bei dem ganzen Thema Klima für uns oft einschränkend wirkt was wir alles nicht dürfen ein Streitthema in der Gesellschaft.
01:55:55: und ich glaube das ist auch schön wenn wir uns einfach vorstellen was dann ein schönes Morgen für welches morgen möchten wir uns einsetzen?
01:56:03: Und da gibt's ein sehr nettes Zitat von Marc-Uwe Kling.
01:56:07: Der ist Comedian und Autor, viele kennen ihn wahrscheinlich über die Kenguru Bücher.
01:56:12: Und der sagt
01:56:14: ja
01:56:14: wir können jetzt was gegen den Klimawandel tun aber wenn wir dann in fünfzig Jahren feststellen würden das sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwerbung gibt Dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann dass die Flüsse nicht mehr vergiftet sind, das Autos wieder krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Öl vorkommen.
01:56:41: Da würden wir uns schön ärgern!
01:56:46: Damit möchte ich mich bedanken beim zweiten Podium auch bei Ihnen allen.
01:56:52: Sie haben schön durchgehalten es war ein langer Vormittag genau.
01:56:55: danke euch schon mal nochmal großen Applaus für das Podium.
Neuer Kommentar