Gespräch zum Thema 'Die KI-Enzyklika von Papst Leo XIV.'

Shownotes

Bei der Veranstaltung "Leo XIV. und die KI-Enzyklika - Künstliche Intelligenz, ethische Leitlinien & Internationale Ordnung" diskutierten am 6. Juli 2026 Kardinal Reinhard Marx, der Informatiker und KI-Experte Prof. Dr. Björn Ommer und Prof. Dr. Jeanne Rubner, Vizepräsidentin Globale Kommunikation und Public Engagement der TUM. Verfolgen Sie im Video ein spannendes Gespräch über die rasante Entwicklung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz, die in Leos Lehrschreiben MAGNIFICA HUMANITAS umfassend bewertet werden.

Diese Dynamiken, so das Fazit im Video, stellt unsere Gesellschaft vor tiefgreifende ethische, soziale und politische Fragen. Im Video sehen Sie, wie theologische, technologische und wissenschaftstheoretische Perspektiven ins Gespräch kommen und verfolgen einen interdisziplinären Dialog über Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz.

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00:00:02: Ja, liebe Eminenz meine sehr verehrten Damen und Herren.

00:00:05: Die Zeitungen sind jeden Tag voll von KI und sie sind mit ihrer Hilfe erstellt.

00:00:11: KI ist eine General Purpose Technology, eine Klärschnittstechnologie sowie Elektrizität oder wieder Computer.

00:00:18: das heißt Sie betrifft alle Bereiche des Lebens und keine Branche bleibt davon unberührt im Privatleben wie im Beruf.

00:00:26: für den Einzelnen die für die Gesellschaft als ganze Auf allen Ebenen kommen Fragen auf und müssen Antworten gefunden werden.

00:00:33: Letztlich muss das Wesen des Menschseins zu ein bisschen neu definiert werden oder zumindest ein Update erhalten.

00:00:40: Besonders präsent sind dabei die Large Language-Modelle, die den Informationsstand des gesamten Internets auswerten und ihre Antworten in eine Sprache gießen wie sie auch einen Mensch formulieren würde.

00:00:50: Seit gerade einmal dreieinhalb Jahren fressen sich Chat GPT & Co.

00:00:53: im Alltag und sind längst nicht mehr daraus wegzudenken!

00:00:57: Die Antworten sind so verblüffend und so nützlich, dass die Techniken zwischen den gefühlt alle üblichen Anwendungen integriert wurde.

00:01:04: Und dabei ist diese bessere Google-Suche noch das harmlose Beispiel wo die KI uns Menschen genau da, wo wir uns für einzigartig hielten Konkurrenz macht.

00:01:14: KI kann natürlich besser Auto fahren als wir, besser Schach spielen als jeder Weltmeister – das war in den Neunzigern noch anders!

00:01:20: Kann in Windeseile unfassbare Datenmengen auswerten?

00:01:23: Ob in der Finanzbranche oder in Kanzleien in der Medizin oder bei Bewerbungsverfahren.

00:01:28: Da werden Entscheidungen getroffen oder vorbereitet mit sehr konkreten Folgen.

00:01:33: Fast täglich hört man von Entwicklungen, die man sich vor ein paar Jahren noch gar nicht hätte vorstellen können.

00:01:38: Für viele Menschen neben Chatbots sind zwischen auch die Rolle als Ratgeber – als enger Vertrauter fast als Freund ein!

00:01:44: Das muss gar nicht gleich so extreme Folgen haben wie ein Selbstmord- oder den Wunsch einen Bot zu heiraten aber es ist teilweise inzwischen ein vollwertiges Äquivalent für zwischenmenschliche

00:01:54: Beziehung.".

00:01:55: Und zwar ohne dass man dafür verstehen muss, mit welchen Mechanismen die KI arbeitet und welche Fehleranfälligkeiten diese Mechanism haben.

00:02:04: Das Thema ist in seiner Breite allumfassend und in seiner Tiefe existenziell – und es entfaltet immer täglich neue Faszetten!

00:02:13: In dieser

00:02:13: Situation hinein meldet sich Papst Leo XIV.

00:02:16: mit seiner ersten Enzyklika, wie viel mehr er ist als seine reine KI-Enzykliker.

00:02:21: nach zwei Grundlagen Kapiteln zur Haltung der Kirche gegenüber der Welt Und zur christlichen Soziallehre folgen zwei Kapitel über die Technik und über den Menschen, bei denen die Revolution der KI ganz im Mittelpunkt steht.

00:02:34: Im fünften Kapitel aber wird die Perspektive dann noch einmal ausgeweitet auf die globale Ordnung und das Miteinander der Menschheit insgesamt.

00:02:42: Allein dass sich die Kirche eines so brennenden und dynamischen Themas annimmt ist eine kleine Sensation.

00:02:49: ich möchte sagen es war noch nie ein Papst so nah am Puls der Zeit Und dabei lässt der Titel Magnifika Humanitas aufräuchen, ein Lob auf die Menschheit und zugleich auch auf die Menschenlichkeit.

00:03:02: Das ist die Überschrift über den vielen schonungslosen Analysen, die dann kommen inwiefern wir Menschen unseren Globus aktuell nicht im idealer Weise hüten.

00:03:12: Ja, die Gefahren, die Papst Leo sieht sind so groß dass er sich im Untertitel um die Bewahrung des Menschen sorgt Eine Formulierung, die zumindest im Deutschen an die Bewahrung der Schöpfung erinnert.

00:03:21: Der lateinische Urtext ist ja witzigerweise noch gar nicht fertig!

00:03:25: Es geht also um viel und wir wollen heute Abend anderthalb zwei Stunden lang uns Zeit nehmen, um die spannendsten Fragen der Enzykliker mit einem hochspannend besetzten Podium auszuloten.

00:03:36: und so begrüßt sich zuerst unseren Erzbischof und Protektor dieser Akademie Herrn Prof.

00:03:40: Dr.

00:03:40: Reinhard Kardinal Marx.

00:03:41: Herzlich willkommen!

00:03:46: Herr Kardinal, ich habe jetzt auch Ihre akademischen Qualifikationen betont.

00:03:50: Weil es heute thematisch bedeutsam ist, denn neben Ihrem Engagement in zentralen Gremien der Weltkirche – ich nenne mal nur exemplarisch den Kardinalsrat von Haupts Franziskus und dem Vorsitz des Vatikanischen Wirtschaftsrats – neben solchem Engagement sind Sie auch als Sozialetiker in die Debatte um die KI involviert!

00:04:07: Denn die erste programmatische Enzyklika von Papst Leo ist eine Sozialenzykliker und stellt sich, wie er auch schon seitdem die Namen zwar Leo nahelegt in die Tradition der ersten Sozial-Enzyklikarriere um Nuvarum.

00:04:18: Von Papst Leo dem Dreizehnten an deren Hundertdreißigsten Jahrestag sie unterschrieben wurde.

00:04:24: Herr Kardinal noch mal schön dass Sie da sind und Ihren gesamten Horizont heute Abend mitbringen.

00:04:30: Im letzten Sommer dachten wir noch die Entzyklica erscheint im Herbst.

00:04:32: Jetzt hat es bis nach dem Jahrestag von Leos Amtsantritt sich hingezogen und dann sollte sie zum Jahristag, also am fünften Mai erscheinen ist aber nur unterschrieben worden.

00:04:42: Und zehn Tage später erst am Pfingstfest ist es tatsächlich zur feierlichen Publikation gekommen.

00:04:49: Sie sind ja in Rom tatsächlich Insider haben die doch sicherlich so ein bisschen Insider wissen dass sie uns hier ganz vertraulich mitteilen können was war denn da los?

00:04:57: Warum wurde solange gerungen und warum wurde die Publikion immer wieder verschoben?

00:05:03: Das kann ich so genau nicht sagen.

00:05:04: Ich kann nur sagen, dass ich vorher in Rom war und gefragt habe, wann ist es denn so weit?

00:05:09: Der Kalinal Czerny, der zuständig ist für die integrale Entwicklung also für diese sozialen Themen auch globalen Themen, der jetzt in den Ruhestand getreten ist mit achtzig Jahren in Jesuit.

00:05:21: Den kenne ich ganz gut natürlich und hab mich besucht und er sagt mir das wird am fünfzehnten Mai unterschrieben aber wir wollen uns am fängst Montag machen.

00:05:29: Du kannst auch kommen, aber das habe ich mir dann doch überlegt.

00:05:32: Ob ich für die reine Vorstellung ... Ich hatte ja noch andere Terminanfängsten nach Rom fliegen!

00:05:38: Aber es war eine schöne Einladung und sie haben offensichtlich auf diesen Tag hingearbeitet.

00:05:44: Als darf ich vielleicht aus dem Konklave erzählen?

00:05:47: Es war schon nach dem Konklav, als der Papst aus der Tränenkammer kam also die sogenannte Tränenkammer zum ersten Mal in den neuen Peeps, die hingewendern Und die Leute wissen doch nichts draußen Aber wir wussten ja, wie wir gewählt haben.

00:06:02: Und dann wird er gefragt, welchen Namen geben sie sich?

00:06:06: Und dann sagte er Leo.

00:06:07: ich habe ihm dann später gesagt when I heard that you said leo i was excited.

00:06:16: Das war natürlich mein Fachgebiet nicht Wie ihr schon gesagt hat Christi gesellschaftslehre leo der dreizehnte.

00:06:21: da wusste ich gleich das wird ein akzent in dem pontifikat sein christliches soziallehre und Da bin ich gern dabei.

00:06:30: Und dann konnten Sie also am finksten Nachmittag die Entzügliche Lesen statt sich ins Flugzeug nach Rom zu setzen, hat sie da irgendwas in diesem Text verblüfft?

00:06:38: Was hat's ja meisten gewundert?

00:06:39: Hatten Sie so ein

00:06:40: Aha-Moment?

00:06:41: das hätte ich nicht erwartet der traut sich war es also gab es eine Überraschung bei der Lektüre?

00:06:45: Ja die großen Linien sind ja bekannt Also die ersten Teile wo er nochmal Rückblick hält auf die Soziallehre der Kirche auf die Geschichte.

00:06:53: Das wusste ich schon aber er hat das noch mal pointiert zugespitzt und dann konnte man auch gut für Leute, die jetzt nicht einfach so in dem Fach sind.

00:07:02: Den Weg mitgehen auf die Enzykliker hin und am Besondersten bewegt war ich als er noch einmal beschrieben hat was ist denn das menschliche eigentlich?

00:07:13: Natürlich ist die KI ähnlich.

00:07:16: also der Mensch baut sich eine Maschine ein Gerät einen Wesen nach seinen Bilden.

00:07:24: da denken wir an bestimmte Texte der Heiligen Schrift.

00:07:27: es ist zwar nicht dasselbe Und das ist nicht der selber, eine KI wie ein Mensch.

00:07:32: Aber es wird danach gebaut nachdenken.

00:07:35: und dann kommen wir auf den Punkt was ist eigentlich das Unterscheidende?

00:07:38: Wir sind kein Datensatz, sage ich mit allen Worten.

00:07:41: jetzt optimiert wird also wo das Element der Krankheit und des Todes unter Schmerzes und des Wachsens und des Reifens am besten überwunden wird.

00:07:55: Das macht uns ja als Menschen aus, dass wir zerbrechlich sind, dass Wir versöhnung suchen das wir krank werden andere uns helfen Ja dass wir sterblich sind das ist nicht schlimm es gehört zum leben dazu.

00:08:06: da sind wir als menschen und Darüber hinaus zu gehen Ist nicht ein weg in das neue glück sondern eher Einweg neu gefahren.

00:08:13: das hat mich sehr berührt.

00:08:14: wie er da In einigen punkten beschreibt was ist denn eigentlich das kern der kern des menschlichen lebens?

00:08:19: Vielen Dank schon mal, bis hierher.

00:08:20: Damit komme ich jetzt zu dem Gast meiner Linken zu Herrn Prof.

00:08:23: Dr.

00:08:23: Björn Oma.

00:08:24: Ich bin sehr froh, dass wir ihn heute Abend auf den Podium haben, denn er kommt aus der Branche um diesen Magnifika-Humanitas geht.

00:08:31: Bjorn Oma ist Informatiker und Professor für Künstliche Intelligenz in München an der LMU und zudem Chief AI Officer der LMu und Kurvorsitzender des Bayerischen KI Rats.

00:08:40: Er gehört zu den international führenden Forschern im Bereich generativer KI und war maßgeblich an der Entwicklung von Stable Diffusion beteiligt.

00:08:48: Das ist ein Deep Learning-Model, das aus Textbeschreibungen Bilder erstellt.

00:08:52: Er hat also Maschinen beigebracht, Bilder nicht nur als Pixel zu erfassen sondern gewissermaßen die Motive auf semanthischer Ebene zu verstehen und dann selbst in dieser Bildsprache kreativ zu werden.

00:09:03: Seine Forschung haben bedeutende Fortschritte in der Bildverarbeitung, in der Mustererkennung, In der Bildgenerierung ermöglicht, die inzwischen Anwendung finden in Bereichen wieder Medizin wo sie beispielsweise bei der automatisierten Analyse von Bilddaten eingesetzt werden, aber auch in der Automobilindustrie etwa im Zusammenhang mit autonomen Fahrsystemen.

00:09:23: Herr Prof.

00:09:23: Oma, Sie tun das, worüber die Entzüglicher spricht?

00:09:26: Herzlich willkommen!

00:09:26: Schön dass Sie da sind.

00:09:31: Meine erste Einstiegsfrage an Sie ist Magnifika Humanitas eigentlich ein Text, den man in Ihrer Branche gelesen haben muss.

00:09:40: Was ich spannend in diesem Kontext fand und darauf spielen Sie an, dass wir die ganze Zeit über Technologie gesprochen haben Technologie, die mit einer exponentiellen Geschwindigkeit über unsere Gesellschaft gekommen ist bei denen die meisten jetzt nicht direkt technik affin waren gar nicht einschätzen konnten was das in etwa bedeuten würde.

00:09:59: viele entscheidern mit den ich in dem kontext gesprochen hatte waren irgendwo zwischen können wir vielleicht abwarten und es geht wieder vorbei dann brauchen uns gar nicht erst damit beschäftigen bis zu oder es wird schlimm oder dass wird besonders gut.

00:10:12: zwar die technische Seite.

00:10:13: Die andere Seite war die ökonomische Seite.

00:10:15: Wir befinden über Börsengänge gesprochen wird, die im hundert Milliarden-Dollarbereich sind.

00:10:22: Mehreren Hundert Milliarden Dollar Bereich sind Firmen, die eine Kapitalisierung haben von ganzen Staaten.

00:10:27: Das heißt wir haben auf der einen Seite die enorm technische Seite und auf der anderen Seite die enorme ökonomische Seite.

00:10:33: Und gleichwohl haben glaube ich die meisten mittlerweile davon Gefühl bekommen um was für eine Technologie es sich handelt.

00:10:39: Ich habe das Gefühl wir haben ja gerade noch Fußballweltmeisterschaft Wir sind aus einer Zeit bei der Wir haben ein Gefühl dafür bekommen, dass es uns irgendwie betrifft.

00:10:54: Und das bedeutet auch die Gesellschaft als ganzes Betrifft.

00:10:57: und damit kommen wir genau zu den Punkten, die der Kardinal gerade eben angesprochen hat.

00:11:00: Dass wir also – und darauf spielen Sie an im Zeitalterwurst eigentlich nur zuerst um Technologie oder um das Ökonomische gingen?

00:11:07: Angefangen wird auch nachzudenken, was macht es denn mit der Gesellschaft?

00:11:10: Die Frage ist nur wer darüber nachdenkt und wer darüber entscheiden darf.

00:11:14: Eigentlich hatte ich die Frage auch auf der banalen Ebene gemeint also sprechen Sie im Kollegenkreis drüber.

00:11:18: hat man das gelesen oder ist das dann doch eher anständig wenn man so mitten in dieser Branche rotiert?

00:11:25: Ich habe einige Interviews natürlich, bei denen Journalisten sich alleine schon dafür interessiert haben.

00:11:29: Aus dem Grunde einiges darüber gesprochen ja.

00:11:32: Jetzt hab ich noch eine Frage die bisschen in Richtung ihres Gewissens zielt.

00:11:35: sind ihre Forschungsergebnisse schon mal für irgendwas eingesetzt worden wo sie, wo ihnen mulmig wurde?

00:11:40: Wo sie so ein bisschen ein ethisches Problem damit hatten und dachten oh da hätte ich es eigentlich nicht gern gesehen.

00:11:47: Sie haben gerade eben gesagt das ist ne mächtige Technologie.

00:11:50: Sie haben's als General Purpose Technologie erwähnt oder bezeichnet.

00:11:54: Ich würde noch weitergehen und sagen, dass es eine Ermöglichungstechnologie ist.

00:11:58: Eine Technologie die gar nicht um ihre Selbstwillen entwickelt oder eingesetzt wird sondern wegen der vielen anderen Technologien die darauf aufbaut.

00:12:05: Sie hatten kurz das Beispiel mit dem Strom gebracht.

00:12:07: Keiner produziert Strom weil er irgendwie so schön aussieht oder ähnliches sondern wegen den vielen Millionen anderen Dingen die man erst machen kann wenn man ihn einfach zur Verfügung hat.

00:12:17: Und damit geht natürlich einher dass diese Technologie selber es vielleicht nicht ist, aber Technologien die andere darauf aufgebaut haben.

00:12:23: Andere Anwendungen die andere drauf aufgebaut habe und das waren Dinge die mich natürlich direkt in der Entwicklungsphase direkt bedrückt haben.

00:12:31: Das war der Grundfonds wo auch den Weg gegangen sind dem wir gegangen sind in diesem Fall mit dieser Technologie weil mir relativ klar, und ich glaube da werden wir nachher noch darüber sprechen.

00:12:39: Aber relativ klar war das diese Technologie sehr schnell kommen wird dass wir das nicht ohne weiteres irgendwie hier in unserem Land aufhalten können.

00:12:47: aber das Beste das vermutlich der Professor der spricht Das Beste was ich zumindest noch machen konnte ist die Gesellschaft zumindest ein kleines bisschen darauf vorzubereiten was passiert indem man gewissen Teile davon öffnet damit jeder und jede damit etwas experimentieren kann um ein bisschen besser vorzubereitet zu sein bevor dann die Bilder zum Beispiel, die man generieren kann eher wie Realität aussehen.

00:13:07: Denn das war damals noch nicht der Fall.

00:13:10: Vielen vielen Dank.

00:13:11: schon mal bis zu diesem Punkt.

00:13:13: und jetzt begrüße ich schließlich Frau Prof.

00:13:14: Dr.

00:13:14: Jan Ruppner.

00:13:15: Herzlich willkommen auch an Sie und schön dass sie bei uns sind!

00:13:22: Jan Rupner ist an der Technischen Universität München, Defizepräsidentin für globale Kommunikationen und Public Engagement und zugleich Monorapräfektoren für Wissenschaftskommunikation.

00:13:31: Als promovierte Bio-Physikerin ist sie die Naturwissenschaften grundsätzlich affin, sage ich mal.

00:13:37: Und sie hat sich als prominente und mehrfach preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin bei der Süddeutschen Zeitung unter einem langer bayerischen Rundfunk um die Vermittlung von Wissenschaft in die Öffentlichkeit verdient gemacht.

00:13:48: Themen wie künstliche Intelligenz, Bildung, Hirnforschung, die Energiewende und andere Faktoren dieses großen gesellschaftlichen Wandels, indem wir stehen sind ihr durch eigene Buchpublikationen innig vertraut.

00:14:02: All dies und eben der Verantwortungsbereich Kommunikation aus der Perspektive, der Unileitung einer technischen Universität.

00:14:08: Das ergänzt unser Podium zu einem hoch spannenden Spektrum.

00:14:11: ich freue mich dass sie da sind und auch Sie gleich.

00:14:13: eine erste Einstiegsfrage sind es hier eigentlich neidisch auf die Kommunikationsstruktur des Vatikanen?

00:14:18: man muss sich mal vorstellen mit einem solchen langen und geben was zustreckenweise etwas sperrigen Text weltweit eine solche Aufmerksamkeit zu erreichen.

00:14:26: dann wird man neidig oder?

00:14:28: Ein bisschen vielleicht, ja.

00:14:31: Nein aber ich meine es ist.

00:14:32: dieser Text finde ich ein großartiger Text.

00:14:35: also ums mal vorweg zu nehmen Ich habe sehr gerne diese entzüglichen Serien gelesen.

00:14:39: Ich hab sie natürlich erst einmal in Vorbereitung auf diese Veranstaltung gelesen und ich habe sie auch gelesen weil mich dieses Thema KI natürlich aus verschiedenen Gründen seit langem beschäftigt oder gerne eine ganz kleine Korrektur anbringen.

00:14:56: Ich sage nämlich heutzutage immer, ich habe nicht über Biophysik promoviert sondern ich hab über künstliche Intelligenz promovierte weil ich zu denen gehört die damals lange Zeit eben tatsächlich als einer der ersten über neuronalen Netze gearbeitet hat und wir haben ja an der Turm war es die erste Arbeitsgruppe die tatsächlich diese neuronalen Netze gewissermaßen so ein bisschen wieder entdeckt wurden durch die Physiker damals diese neue nahen Netze untersucht haben.

00:15:26: Und deswegen hat es mich sozusagen immer interessiert, was ist... Was wird daraus?

00:15:31: Wir haben damals natürlich schon gedacht da können wir Großes mitmachen.

00:15:36: Alles mögliche Börsenkurse wurden mir damals vorhersagen.

00:15:39: Natürlich die menschliche Intelligenznachbildungs hat sich herausgestellt dass das eine Zeit lang gedauert habe bis es wirklich tatsächlich dass er gewissermaßen eine exponentielle Kraft entfaltet hat.

00:15:52: Das wissen wir heute.

00:15:53: oder daran liegt, dass man damals gar nicht die Rechenkapazitäten hatte und nicht die Daten hatte um Modelle zu trainieren.

00:16:01: Und jetzt ist sozusagen der Zeitpunkt an den wir damals schon geglaubt haben, ist er da.

00:16:05: Insofern ist es glaube ich auch wirklich eine spannende Zeit für jemanden, der das verfolgt hat.

00:16:13: Aber ich habe auch die Enzykliker gelesen, weil es natürlich für uns ganz wichtig ist in der Kommunikation und auch in der Lehre an einer Universität.

00:16:21: Wie gehen wir damit um?

00:16:23: Wenn plötzlich unsere Studierenden sich der KI bedienen können und einfach ganz tolle Arbeit abliefern – also ich sehe das selber

00:16:34: im Seminar.

00:16:36: wunderbare Abschlussarbeiten.

00:16:38: Die Präsentationen, die die Studierenden vorher gehalten haben waren nur ja vielleicht manchmal so lala.

00:16:45: Das ist natürlich klar dass das ein großes Thema ist wie wir damit umgehen.

00:16:52: Grob gesagt ich glaube wir sehen KI als großer Enabler also sozusagen als große Ermöglichungsmaschine.

00:17:01: aber wir sehen natürlich auch Die

00:17:05: Fallstrecke,

00:17:06: jetzt auch zum Beispiel in der Kommunikation sind wir gerade dabei eben Regeln aufzustellen wie wir mit KI manipulierten Bildern umgehen.

00:17:14: Also da ist eine ganze Bandbreite von Themen die wir als Universität betrachten müssen und ich glaube sozusagen wie man dann in der Forschung selbst mit KI umgeht und was das sozusagen mit der Wissenschaft macht.

00:17:29: Da stehen glaube ich die Wissenschaftler selbst erst am Anfang, also wie KI die Forschung verändern wird.

00:17:34: Aber kurz um.

00:17:35: deswegen hat es mich auch sehr interessiert diese Entzücklicher zu lesen.

00:17:40: Wenn es für Sie so eine Art Rückkehr zu Ihren Anfängen war jetzt diesen Text zu lesenen haben sie in einer Lieblingsbotschaft gefunden?

00:17:46: Vielleicht eine, die man sogar insta tauchlich wäre.

00:17:50: Irgendwas Kerleines, Kerniges Knackiges was Sie gerne kommunizieren, wo Sie sagen das hat mich total geflasht.

00:17:58: Also ich finde, und das hat ja der Kardinal schon angedeutet sozusagen diese eigentlich das Rauszuarbeiten im Gegensatz zur KI.

00:18:06: Was macht uns Menschen aus?

00:18:08: Ja wo so zu sagen was ist menschlich Und was isst sozusagen Maschine?

00:18:14: Das ist das was mich eigentlich auch am meisten berührt hat dass sozusagen was in der Enzykliker steht wie wir mit KI umgehen sollen Ich find' es alles richtig setzt der Papst auch die richtigen Akzente.

00:18:27: Das ist aber schon oft, muss man jetzt fairerweise sagen, auch schon oft thematisiert worden.

00:18:31: Aber sagen aus dieser Sicht

00:18:33: ...

00:18:35: Aus der Sicht der Kirche noch mal das zu schärfen was sozusagen uns Menschen ausmacht und vielleicht zu erklären warum sind wir alle so verunsichert im Umgang mit KI?

00:18:48: Wir sind irgendwie gewissermaßen gekränkt dass da sozusagen ein eine Methode, eine Technik da ist die besser ist

00:18:57: in vielen Dingen.

00:18:57: In dem Bereich wo was früher nicht dachten das es in der Fabrik geht wussten wir schon.

00:19:01: Wir

00:19:01: hätten das nie gedacht

00:19:05: und dazu sagen

00:19:06: aber

00:19:07: aber wir sind Menschen und wie gesagt der Kardinal hat schon wunderbar erklärt ich finde dass ist das was wichtig ist an der Enzykliker.

00:19:15: Verstehe jetzt würde ich als Einstieg noch gerne kleine Runde machen.

00:19:19: Papst Leobothon ja an endlichen Stellen in der Entzücklichkeit, dass er keineswegs technikfeindlich ist und das die künstliche Intelligenz für die Menschheit natürlich eine Gefahr aber eben auch ein Segen sein kann.

00:19:30: In der Ausführung, das war mein Eindruck kommt es dann noch ein bisschen kurz.

00:19:33: also er schreibt das viel fünf mal aber er kommt nicht richtig ins Schwermen, wo er mal zwei Seiten lang wird.

00:19:38: Riesige macht er das?

00:19:39: Aber bei den positiven Seiten macht es nichts.

00:19:41: Ich würde hier gerne mal anfangen mit den Segnungen der KI einfach dass wir uns nicht zu schnell in den negativen Dingen verlieren.

00:19:48: Verrückter welche neuen Möglichkeiten die die künstliche auch welche neue Möglichkeiten, die die Künstliche Intelligenz eröffnet darf sich denn die Menschheit vorbehaltlos freuen?

00:19:58: also ich persönlich freue mich jeden Tag vor behaltlos über einen über ein Instrument oder Instrumente, ich nutze da auch unterschiedliche KI-Programme die mir tatsächlich den Alltag erleichtern.

00:20:12: Die mir gewissermaßen auch helfen nachzudenken.

00:20:16: wenn ich jetzt sozusagen so einen Prompt schreibe vorhin habe ich noch an Konzept geschrieben zu einer bestimmten Kommunikationsformat wo ich denke dass sie TUM also meine Universität das braucht Und das werde ich dann meinem Chef, unserem Präsidenten vorlegen.

00:20:33: und da hat mir die KI unglaublich geholfen.

00:20:35: Weil diese Ressourcen, die eine KI hat, nämlich sozusagen auf ganz viele Dokumente zurückzugreifen ist einfach unglaublich.

00:20:43: also das ist was,

00:20:44: was ich jetzt

00:20:45: nicht mehr missen möchte obwohl ich es eigentlich erst seit vielleicht halben oder einem Jahr so richtig

00:20:51: intensiv nutze

00:20:52: ja?

00:20:52: Ich denke aber es gibt ganz viele andere Beispiele.

00:20:57: Ich meine,

00:20:57: wenn wir unter KI auch Robotik verstehen.

00:20:59: Also irgendwo ist natürlich ein Roboter gehört vielleicht dann auch zur künstlichen Intelligenz.

00:21:05: also daher hoffe ich mir persönlich auch sehr viel.

00:21:09: Insofern finde ich gibt es sehr viele gute positive Anwendungen.

00:21:14: die gleiche Frage an Sie aber welche positiven Effekte Ihrer Branche sehen sie für uns alle?

00:21:20: Auch noch kommen was?

00:21:21: worauf dürfen wir uns freuen?

00:21:24: Wir können jetzt bei dieser Technologie mal einzelne Fragmente herauspacken.

00:21:27: Vor zweieinhalb Jahren gab es zum Beispiel Nobelpreis dafür, dass wir Proteinstrukturen vorher sagen können mit dem Ziel damit dann irgendwann neue Wirkstoffe und neue Medikamente schneller zu entwickeln.

00:21:41: Und jetzt kann man das Rad natürlich weiterdrehen, wo alles hingeht ist eine personalisierte Medizin, die weniger Nebenwirkungen hat, neuer Krankheiten.

00:21:50: Wir kommen gerade aus einer Pandemie, die schneller bekämpfen kann all die Geißeln, der die Menschschaft läuft und neue, die auch noch daherkommen können schneller.

00:22:00: Und für den Einzelnen mit weniger Nebenwirkungen bekämpfen zu können?

00:22:05: Wir wissen das bei der Covid-Pandemie gewisse Medikamente entwickelt worden sind eigentlich mit dem Ziel Krebs zum Beispiel zu heilen.

00:22:12: Noch viel größere Krankheiten hier uns alle auf eine oder andere Art und Weise betreffen.

00:22:18: Das sind natürlich die großen Ich will nicht sagen Versprechung.

00:22:23: Wir sehen es ja teilweise schon manifestieren die großen Dinge, die künstliche Intelligenz schon mit sich bringt und die hoffentlich dann auch hier oder da relativ bald kommen.

00:22:34: Der zweite Teil wenn ich den noch kurz anbringen darf neben diesen einzelnen punktuellen Da könnte jetzt sehr viele dinge noch nennen.

00:22:40: im Straßenverkehr whatever Sehe ich noch etwas was viel größer ist das über eine einzelne Technologie hinausgeht.

00:22:46: wir haben große technologischen Entwicklungen der Vergangenheit gehabt und haben gesagt, dass die unsere Gesellschaft verändert haben.

00:22:54: Wir waren auf einmal in der industrialisierten Gesellschaft gewesen als es so etwas wie die Dampfmaschine gab, sprich Leistung Kraft auf einmal nahezu beliebig skalierbar war nicht durch unseren eigenen Muskeln oder die von einer Menge an Pferden beschränkt war.

00:23:10: Die Grenze war nun noch wie groß sie den Kessel gemacht haben Und wie viel Feuerholz sie da drunter getan haben.

00:23:15: Auf einmal war physische Leistungsfähigkeit unendlich skalierba Und dasselbe ging es beim Computer und dasselb ging's beim Internet, das auf einmal Kommunikation beliebig groß skaliert werden konnte.

00:23:28: Was haben wir jetzt?

00:23:29: Ich sehe uns am Wandel von einer Informations- zu einer Wissenschaftsgesellschaft und ich sage das betont in einer Situation wo wir gerade im Moment primär den AI Slop sehen – dem beliebigen Content der die sozialen Netzwerke und alles überschwemmt!

00:23:43: Aber ich sehe gleichzeitig, dass diese Informationsflut die Algorithmen, die im Moment von der Stange kamen und die Aufmerksamkeitsökonomie mehr oder weniger proliferiert haben, die wir nicht kontrolliert haben.

00:23:56: Dass den gegenüber uns ein Werkzeug gestellt wird bei der jeder und jede einzelne diesen Filter steuern kann via aus diesem Berg an Informationen, in dem wir zu ertrinken drohen das Wissen nachdem wir eigentlich Dursten herausziehen können wenn wir denn wollen.

00:24:12: Und ich glaube, das ist das wo ich mit der Enzyklik und hier eine neue Batterie.

00:24:21: In Zyklik einhergehen würde.

00:24:22: nur im Gegensatz zum Papst würde ich andere Städte dem gegenüberstellen nämlich Charles Dickens Tale of Two Cities bei dem er sagt dass wir gleichzeitig im Age of Wisdom, Age of Foolishness sind.

00:24:33: und ich glaube da befinden wir uns gerade und jede und jeder einzelne hat die Wahl welche von diesen zwei Welten er in diesem Fall mehr befeuern möchte.

00:24:40: Denn für mich ist klar, dass beide gleichzeitig existieren werden in Zukunft und wir nicht die Wahl eines Entweder oder haben sondern für uns persönlich so wie es eigentlich immer in der Geschichte gehabt haben diese Gleichzeitigkeit darst.

00:24:52: und die Frage für uns ist wohin wir denn als Gesellschaft als einzelne mehr abpigen wollen?

00:24:57: Da werden wir hoffentlich nachher noch mal drauf zu sprechen kommen, wie weit wir selber her im Haus sind und steuern können oder dann doch nur den Steuerungsmechanismen der Plattform unterliegen.

00:25:04: Herr Kardinal was ist aus Ihrer Sicht?

00:25:06: Die größten Nutzen der KI?

00:25:07: wo sehen Sie in dieser technischen Revolution vielleicht auch Lösungsansätze?

00:25:11: Ja ich kann... Probleme wie die Gesellschaft oder die Kirche hat.

00:25:14: Vielleicht fange ich mit meiner persönlichen Erfahrung an.

00:25:17: Ich bin ja kein großer Nutzer von Internet und KI wahrscheinlich Aber ich werde vergesslicher im Alter und kann schneller wieder das finden, was ich eigentlich geahnt habe aber nicht mehr widerfinde.

00:25:29: Man muss nicht zehn Bücher anschauen um zu wissen wann der und er geboren ist den ich jetzt rausgehe.

00:25:35: Und mein Bruder war am Wochenende ins Hause schützenfest gefeiert in meiner Heimat und da.

00:25:43: er ist ein Verfasser von Gedichten und vertont die jetzt mit der KI klassisch Chancel.

00:25:50: was auch immer seine Gedichte können in aller Form, in der verschiedenen Melodien mit Besetzungen also gemacht

00:25:57: werden.

00:25:58: Das

00:25:59: tut niemandem weh und macht Freude.

00:26:02: Da kommen die anderen Fragen dann danach Urheberrecht und andere Dinge.

00:26:06: Ich sehe schon dass da auch in der Pflege wir haben ein Forschungsprojekt ja mit finanziert von Bistum vom Karitasverband Robotik in der Fliege.

00:26:16: natürlich kann ich sagen Einsamkeit ist ein großes Problem.

00:26:20: besser wäre, wenn alle Familien immer Zeit hätten für ihre älteren Familienglieder.

00:26:27: Was aber nicht der Fall ist wie wir wissen!

00:26:29: Was ist jetzt schlecht?

00:26:30: Wenn ein Roboter, ein KI da ist, der alle halbe Stunde reinkommt und sagt kann ich was für dich

00:26:37: tun?!

00:26:39: Ist das so schlimm?

00:26:40: Früher

00:26:40: haben wir gesagt

00:26:41: ja den ganzen Tag Fernsehen gucken.

00:26:43: meine Mutter war auch oft allein.

00:26:45: sie sagt weißt du was?

00:26:46: ich schaue gerne Tennis.

00:26:47: Ja ich sag ob es doch so langweilig Tennis gemacht.

00:26:50: Wie auch immer, also da sind Dinge... Da kann man etwas verbessern.

00:26:54: Natürlich die ganze Arbeitswelt, die Belastung der Arbeit.

00:26:56: am letzten stellt sich dann die Frage

00:26:59: wer

00:26:59: und wer ist wir?

00:27:01: Wer ist

00:27:03: wir?!

00:27:04: Die ganze Welt, die Weltgesellschaften gibt es ja nicht!

00:27:07: Wir haben keine globale Ordnung.

00:27:09: Wir haben den Menschen recht, ich werde dem nur durchbrochen Und man denke, KI müsste eingeführt werden nochmal als besondere Erwähnungen vielleicht Aber damit ist es ja auch noch nicht umgesetzt.

00:27:20: Aber zumindest

00:27:21: den Bewusstsein der Leute, natürlich die Menschenrechte sind Gott sei Dank erklärt und ich bin froh darum weiß das sie nicht eingehalten

00:27:29: werden

00:27:30: in vielen Ländern.

00:27:31: aber deswegen ist es doch nicht überflüssig dass es diese Regeln gibt.

00:27:35: also insofern ist das nachher die entscheidende frage.

00:27:37: angst vor der technik ist ja keine technik.

00:27:41: es ist wirklich ein neues an neuer lebensraum würde ich sagen irgendein Instrument nur, sondern eine Wirklichkeit in der wir jetzt leben.

00:27:49: Die nie wieder weggeht wie das Internet verschwindet eben nicht mehr.

00:27:54: Wie Luft und Wasser bleibt

00:27:56: da.

00:27:57: alles was da drin ist bleibt da.

00:27:59: Das ist eine Vorstellung die muss man erstmal haben eine neue Realität Eine weitere Dimension.

00:28:05: Und deswegen lässt sich nur die Frage kann man da wirklich einen Common Sense finden?

00:28:11: Wie man damit um geht?

00:28:12: viele viele Dinge.

00:28:13: oft habe ich daran gedacht Vor zehn Jahren habe ich schon einen kleinen Input gegeben, George von der Universität über Artificial Intelligence.

00:28:20: Da fängt das so bei mir an zu arbeiten.

00:28:23: Aber da waren auch die Beispiele.

00:28:24: eben können wir eben den Stadtverkehr sicherer machen indem wir darauf verzichten selber zu fahren.

00:28:31: wahrscheinlich ja irgendwann werden die Leute drauf verzichten selbst zu fahren weiß ich nicht.

00:28:37: aber es gibt verschiedene Entwicklungen wo wir sagen wir können das Leben vielleicht sicherer und gesünder machen.

00:28:43: wie sie schon gesagt haben Wer hat dagegen etwas einzuwenden?

00:28:47: Die Frage ist nur, wer bekommt es.

00:28:50: Wer verdient daran?

00:28:52: Wer entscheidet, wer es bekommt?

00:28:54: Nur die Reichen, nur die Wohlstandsländer... ...die Frau und der Mann im Sudan auch kriegen das auch.

00:29:00: Da muss ich sagen halt jetzt wollen wir mal... Das ist eine generelle Frage.

00:29:04: aber das heißt ja nicht dass dieses Instrument in sich etwas schlecht ist.

00:29:08: Ich finde deswegen eigentlich den Zuflieger hat da einen guten Ton gefunden.

00:29:12: Natürlich kommen die Gefahren dann mehr, weil dann die sozialedischen Fragen kommt.

00:29:16: Es beschreibt ja nicht jetzt nur die Technik aber es ist technisch feindlich geschrieben.

00:29:24: Das finde ich gut und sehr positiv!

00:29:26: Aber Sie haben jetzt auch schon einen Anklicken lassen, dass es eben auch Schattenseiten gibt.

00:29:29: Ich möchte in der nächsten Runde mal auf diese unheimliche Seite der KI zu sprechen kommen denn das ist ja machen wir uns nichts vor auch ein Bereich, der uns Angst macht weil wir uns nicht trittfest fühlen, weil wenn ich wissen was noch alles über uns herein bricht und die Erzüglicher hat ja durchaus einige dystopische Szenarien entfaltet, die einem Angst machen können oder die zumindest zeigen, dass Papst Leo in großer Sorge ist.

00:29:51: in einer dreißig Sekunden Vortragen, also kompiliert aus den Entzücklicher.

00:29:58: Und ich würde Sie bitten mir dann mit auf einer Skala von eins bis fünf mit den Fingern Hand zu zeigen.

00:30:04: habe ich davor wenig Angst oder viel Angst?

00:30:07: Oder wenn sie nicht zugehen wollen ist Angst wenig begründet oder viel Gründung.

00:30:12: Sie drei machen das mit Ihrer Hand die anderen machen es bitte mit dem Tool Mentimeter dass sie alle jetzt schon auf Ihren Sitzen oder durch den QR-Code da oben sich angeschaut haben.

00:30:22: Das können Sie aber noch machen, während ich das erste Szenario vorlese.

00:30:24: Das geht ratzfatz ohne dass man sich irgendwas runterladen muss.

00:30:28: Das erstes Szenarium nenne ich die dreckige Seite der KI und ich lese kurz vor.

00:30:33: Weil die sozialökologische Transformation mit der technischen Revolution nicht mithält wird der Klimawandel durch den gewaltigen Energiebedarf der KI weiter befeuert.

00:30:43: Die brutalen Arbeitsbedingungen beim Abbau seltener Erden treiben Scharen von Arbeitern darunter Frauen und Kinder in den gesundheitlichen und finanziellen Ruinen.

00:30:52: Körper werden verletzt, verstümmelt und verbraucht damit der Rechenfluss nicht zum Stillstand kommt.

00:30:57: Effizienz- und Innovation ruhen auf eine Ausbeutungskette die weltweit neue Formen der Unterordnung und Sklaverei hervorbringt.

00:31:06: Ist das ein Szenario vor dem man wenig Angst haben muss oder viel Angst haben sollte?

00:31:12: Sagen Sie uns wie sie denken liebe Zuschauerinnen und Zuschauer im Saal und sagen Sie mir mal wie Sie denken!

00:31:21: So eine drei, sie haben zwei noch etwas weniger.

00:31:24: Auch mit zwei was gibt ihnen Hoffnung?

00:31:27: Ganz kurz bitte dass wir uns da nicht die Diskussion verlieren weil noch mehr Szenarien kommen.

00:31:32: Also erst mal Angst finde ich in so einem Kontext immer ein bisschen schwierig.

00:31:34: und der zweite Teil ist der Klima-Output geht typischerweise auch mit großen Kosten einher und das beides zusammen wird sich bissel zum Teil zumindest nivellieren oder wir haben noch andere noch viel größere Probleme.

00:31:50: Dann komme ich gleich zum zweiten Szenario, ich nenne es illegitime Machtkonzentration.

00:31:56: Die Kontrolle über Plattformen, Infrastrukturen, Daten und Rechenleistungen liegt in der Hand von großen wirtschaftlichen und technologischen Akteuren die de facto weltweit die Zugangsbedingungen, die Regeln der Sichtbarkeit, die Logik der Kommunikation unter Menschen.

00:32:16: Die globale Macht konzentriert sich in wenigen Händen und entzieht sich der öffentliche Kontrolle durch demokratische oder völkerrechtlich legitimierte Strukturen.

00:32:24: Dies führt zu neuen Abhängigkeiten, Ausgrenzungen, Manipulationen und Ungerechtigkeit.

00:32:31: Wie groß ist Ihre Befürchtung auf diesem Sektor von sehr groß zu sehr klein?

00:32:36: Ich bitte um Handy, Votum und ja fünf.

00:32:42: Herr Cardinal Sie hatten auch glaube ich eine Fünf Eine vier?

00:32:48: Da brauche ich gar nicht fragen, wo sie ihre Hoffnung haben.

00:32:49: Es sind alle im mobilen Bereich und da sind es übrigens genau auch auf der Linie die der Saal hier hat.

00:32:55: also werden wir nachher nochmal analysieren müssen ob sich das irgendwie verhindern lässt.

00:33:00: Ich komme zum dritten Szenario Töten ohne Verantwortung.

00:33:05: Die KI ist ein beschleunigender Faktor in bewaffneten Konflikten.

00:33:08: Stichworte hybride Kriegsführung und Cyberangriffe Besonders die moderne Waffentechnologie und die automatisierung.

00:33:15: strategische Entscheidungen lassen Entscheidungen über Leben und Tod immer unpersönlicher werden.

00:33:21: Die Drohne entscheidet KI gestürzt, wer genau am Zielort getötet wird ohne dass noch ein Mensch involviert ist – ohne Human in the Loop.

00:33:30: Eine internationale Regulierung autonomer Waffensysteme ist aussichtslos.

00:33:34: Es wird künftig normal sein, dass KI über Leben und Tod entscheidet.

00:33:37: Und kein Mensch mehr für die einzelne Entscheidung zur Verantwortung zu ziehen ist.

00:33:42: Die Schuld wird sich in der Maschine verlieren Teilweise.

00:33:48: Der letzte Satz ist wörtlich.

00:33:53: Ich habe es ein bisschen kompelliert.

00:33:54: Klar, das sind mehrere Stellen in der Entzüglichkeit.

00:33:57: Wie groß ist Ihre Befürchtung, dass das eintritt?

00:34:02: bis sehr oder weniger begründet, doch auch alle im oberen Bereich.

00:34:09: Dann gehe ich gleich zum nächsten.

00:34:10: Das ist die Auslöschung der Menschheit und es ist eine Scheigerung darin.

00:34:18: Nicht der Papst, das gebe ich jetzt nicht aus dem Enzykliker.

00:34:22: Aber der KI-Pionier Stuart Russell hat neulich im Spiegel gewarnt.

00:34:25: Keiner versteht mehr die genaue Funktionsweise der KI.

00:34:29: Dennoch lassen wir sie Roboter und Waffen steuern und ganze Fabriken organisieren.

00:34:34: Viele Menschen und Firmen geben KI-Agenten Zugang auf Datenkonten oder medizinisches Gerät.

00:34:40: Wir entwickeln KI-Systeme, die fähiger sind als wir Menschen deren Funktionsprinzipien wir nicht verstehen deren Motivation wir nicht kennen.

00:34:49: Wir müssen damit rechnen, dass sie uns auslöschen

00:34:51: können.".

00:34:53: Wie begründet ist die Angst von Stuart Russell vor diesem Szenario?

00:35:05: Können Sie das ein bisschen fachlich einordnen?

00:35:15: Sjo Drussel, man liest dann Pionier der KI-Bewegung des Spiegel und denkt erst mal Boah ist doch einer die das wissen muss.

00:35:21: Ja also es gibt jetzt viele so Doomsdayer die auf der einen oder auf der anderen Seite unterwegs sind.

00:35:28: ich finde zum einen

00:35:29: problematisch

00:35:30: weil die meisten Probleme die KI mit sich bringt eigentlich die Menschen dahinter sind die den Knopf für die Tastatur bedient haben und vieles davon verlagert eigentlich dass nur wir sind's halt leider nicht.

00:35:39: das war dieses dumme Ding.

00:35:41: Und dann hat er zum Zweiten darauf abgespielt, dass es alles nur an der mangelnden Interpretierbarkeit oder Explanability von dieser Maschine liegt.

00:35:49: Wenn wir die Maschine ein bisschen besser verstehen könnten, hätten wir auch die anderen

00:35:52: Probleme

00:35:52: nicht.

00:35:52: Denn nochmal wenn jemand, der irgendwie die Macht hat – da war ja davor die Frage das Ding einsetzt in einem autonomen Waffensystem?

00:35:59: Oder anderweitig Cyberkriminalität oder ähnliches weil er sich davon etwas verspricht?

00:36:04: Dann nützt mir ist ja nichts, was ich weiß, aber jetzt besser nachvollziehen kann warum die KI genau das getan hat und was sie tut.

00:36:10: Sehen Sie, bei einer Pistole weiß ich auch ganz genau eigentlich was da so abgeht.

00:36:14: Aber das hilft mir auch nichts wenn das Projekt hier nicht trifft in diesem Fall.

00:36:18: Und die ballistische Rakete der kann man mal noch hinterher schauen wie es so schön heißt.

00:36:22: ja vielen Dank für diese Einschätzung.

00:36:23: und also dass das Hauptrisiko ist der Mensch nehm' ich da eben so raus.

00:36:28: Ich

00:36:28: danke Ihnen fürs Mitmachen.

00:36:29: Sie können das Gleichtool jetzt auf den nächsten Folie benutzen, um Fragen zu stellen.

00:36:33: Ja ich möchte es ein bisschen an der offen paar Stellen mal genauer hinschauen.

00:36:36: Wir beginnen mit einem ganz lebensnahen Aspekt, der uns alle betrifft und unsere Kinder und unsere Enkel nämlich die Berufswelt, der wir uns gegenüber sehen und in der wir irgendwie zurechtkommen müssen.

00:36:46: Ein Schlagwort, dass viel diskutiert wird lautet dieskilling.

00:36:49: Damit ist gemeint, dass Fähigkeiten wie der Mensch wegen der Serviceleistung in der KI nicht mehr anwendet irgendwann verkümmern.

00:36:56: Wir kennen das seit langem, wenn immer mit Navi fährt kann irgendwann keine Karte mehr lesen.

00:37:00: Aber jetzt wer nicht selber denkt der verlernt das irgendwann auch.

00:37:03: Frau Rubner wie praktisch das hier als wir noch für Hirnforschung bei uns sitzt.

00:37:09: was machen die large language Models mit unseren Synapsen?

00:37:12: gewöhnen wir uns das Denken und das Fragen stellen ab?

00:37:15: Ich

00:37:16: glaube schon.

00:37:16: Und es gibt auch Untersuchungen, dass Mediziner die jetzt zum Beispiel, ich glaube die wurde mit der Radiologen gemacht, die eben KI nutzen was eigentlich gut ist, was richtig ist weil die KI in der Regel viel besser darin ist Bilder zu analysieren also die sieht jetzt zb Auffälligkeiten im Gewebe sehr viel genauer als ein Mensch.

00:37:38: aber da solche Medizine dann nicht mehr so gut sind wenn sie tatsächlich in einer Situation sind Bilder analysieren zu müssen ohne KI.

00:37:48: Und insofern, ich glaube ja das

00:37:53: Denken

00:37:53: verkümmert so ein bisschen.

00:37:55: So ähnlich wie wenn man immer mit dem E-Bike fährt dann kann man wahrscheinlich oder will man auch nicht mehr mit einem normalen Rad fahren weil es so anstrengend ist.

00:38:05: und ich glaube das ist was wir nur nicht wirklich genau

00:38:08: verstehen

00:38:10: wo wir noch nicht genau wissen wie wir damit umgehen.

00:38:13: und ich bin manchmal froh, dass ich noch zu der Generation gehört die wirklich Dinge gelernt habe.

00:38:18: Weil ich glaube tatsächlich das jüngere Generationen die sozusagen immer auf Wissen zugreifen können jetzt zum Beispiel im Internet oder sich eben Zusammenfassungen durch KI schreiben lassen da tatsächlich das Denken verlernen.

00:38:36: Und damit umzugehen, ist glaube ich jetzt wirklich eine große Herausforderung auch für Schulen und Universitäten?

00:38:42: Herr Omeyler, frage mich jetzt direkt, ist es aus Ihrer Sicht tatsächlich so schlimm oder ist das der normale Gang der Dinge?

00:38:48: Es wäscht auch keiner mehr mit der Hand und weiß nicht mehr wie's geht und keine kann mehr eine Profilbrunzel bedienen.

00:38:53: also ist das den normalen Gang der Dinge oder müssen wir uns ernsthaft Sorgen machen dass sich unsere Skills verschieben?

00:38:59: Ich glaube was wir sehen ist, dass nur der Technologie die gerade losgeht und unsere Reaktion da drauf.

00:39:05: Und die erste ist natürlich ein gewisser Grad an Bequemlichkeit, gewisse Dinge, die mir einfach abgenommen werden.

00:39:10: Aber was wir haben, ist kein Taschenrechner.

00:39:13: Was wir haben es eigentlich ein Ding, das nicht einfach nur kortikale Prozesse ersetzen kann, sondern wenn das wirklich mehr Wert für uns ausspielen sollte als einzelne, als Gesellschaft dann sollte es uns zu neuem befähigen – ich glaube, dass werden wir genau sehen!

00:39:29: Wir werden eine Gesellschaft von drei Geschwindigkeiten sehen.

00:39:32: Diejenigen, die mit dieser Technologie neue Dinge machen, die vorher gar nicht möglich gewesen sind in ihrem Feld ihre Begabungen nutzen damit ganz neues erschließen.

00:39:39: Diejenige diese Technologie einfach nur anwenden ein bisschen schneller machen was vorher gewesen ist, ein bisschen bequemer machen und diejenigen die leider dann abgehängt sind weil sie nämlich nicht genau die nötigen Fähigkeiten haben um damit mehr zu machen.

00:39:51: lassen Sie mich das ein kleines bisschen mehr aus elaborieren.

00:39:55: Ich glaube, die wesentlichen Fähigkeiten, die wir sehen ist eigentlich kein Deaskilling was wir nachher brauchen in dieser neuen Welt.

00:40:01: Das sind kleines bisschen wie beim Flugzeugkapitän.

00:40:03: das sind Leute, die im Moment sehr hoch bezahlt sind weil sie eigentlich die ganze Zeit nur da sitzen und heraus schauen aus dem Fenster?

00:40:08: Nee!

00:40:09: Weil Sie

00:40:09: die brauchen in den Fällen wenn irgendwas schief geht.

00:40:11: Weil sie die brauchen um diese komplexe Maschine abzusichern Und

00:40:14: weil sie

00:40:15: die brauchen damit die wissen Wenn irgendetwas schiefgeht Was denn da schief gegangen sein kann.

00:40:19: ja wenn irgendwo nur so ein kleines Lichtchen aufleuchtete dass relativ schnell können.

00:40:23: Lassen wir es noch konkreter sagen, was wir doch eigentlich brauchen heute ist nicht mehr jemand der diese alltägliche Arbeit so sehr schnell macht.

00:40:31: Das ist etwas da werden wir gleich sicherlich noch darüber sprechen Entry Level Jobs das die ersten Leitern der Sprossen der Karriereleiter und so weiter verschwinden was alles kritisch ist.

00:40:40: aber jetzt haben sie nach dem anderen gefragt.

00:40:42: was wir eigentlich brauchen sind Menschen die höher qualifiziert sind den in der Lage sind nachzuvollziehen was denn dieser Technologie die den ersten Teil gemacht hat ersetzt.

00:40:51: worauf kommt es an, die die cleveren Fragen stellen?

00:40:54: Ich habe da so ein mächtiges Ding.

00:40:55: Aber ich muss dem eigentlich nur die clevereren Fragen stellen und dann kommt idealerweise – das ist nicht der Fall im Moment – aber idealerweise eine Antwort heraus, die mich weiterbringt.

00:41:03: Und dann muss ich reflektieren was denn an dieser Antwort alles falsch gewesen ist um dann daraus herauszusieben wie so einen Goldwäscher das kleine Nugget, was vielleicht noch übel bleibt.

00:41:13: Das erfordert in diesem Fall bei einem Flugzeugkapitän

00:41:16: eine Menge

00:41:18: Abwarten und Ruhung zu gucken Diese Lampe gerade an, weil man ja damit nicht rechnet in diesem Fall herauszufinden welchen kleinen Teil man da vermutlich trauen kann und welche nicht.

00:41:28: Aber vor

00:41:28: allen Dingen diese Kreativität wie kann ich mit diesem amorfen Ding was sich ständig weiterentwickelt?

00:41:34: Was komplexer denkt?

00:41:35: und das hatten wir gerade bei Stuart gehabt der ausgeführt hat dass man es nicht ganz nachvollziehen kann Wie kann ich daraus dann trotzdem noch mal mehr wert schaffen?

00:41:42: Und das erfordert natürlich viel Qualifikation die wir im Moment sicherlich hier noch nicht genügend haben.

00:41:48: Da sind wir am ganz entscheidenden Punkt, der etwas unterbelichtet wird.

00:41:53: Jedenfalls bei manchen.

00:41:55: Als ich den Zykliker gelesen habe, dachte ich sie schreit nach Bildung und Demokratie.

00:42:02: Das heißt nach Verständigung über bestimmte Regeln.

00:42:06: das kann ja nur in einer freien Gesellschaft sein wo grundsätzlich aus unserer Sicht alle einbezogen sind nicht nur die.

00:42:13: aber sie ruft auch was machen wir einen unseren Bildungssystem?

00:42:16: ist dass überhaupt darauf vorbereitet.

00:42:19: Das bezweifle ich ein bisschen, also ich sehe es genau wie Sie.

00:42:23: das ist ein Einschnitt aber anders als eben die Einführung der Eisenbahn und die Leute auch Angst hatten dass man bei der Geschwindigkeit tot umfällt wenn man in den Eisenbahneinsteig zunächst.

00:42:33: Dies ist noch ein tieferer Einschnitt eine neue Realität.

00:42:37: Das würde ich so empfinden.

00:42:39: Aber umso mehr kann das dazu führen sind wir über den Warnungen die Geistigen oder materiellen Erliten, die sich das leisten können.

00:42:49: Oder die eben die Bildung haben.

00:42:51: Das befürchte ich, dass das was wir allgemeinbildungen vielleicht nicht ausreicht es muss mehr kommen.

00:42:58: also da würde ich hoffen jetzt werde etwas polemisch oder pointiert, dass wir mindestens so viel in Bildungsstecken in der Zukunft wie in die militärische Frage wie die Verteidigungsfragen die wichtig ist.

00:43:12: Aber das ist überlebensnotwendig, wenn die Menschen nicht in der Lage sind damit umzugehen oder das kreativ

00:43:18: als Möglichkeit

00:43:19: zu empfinden.

00:43:20: Ich habe ja nur mein Bruder mal als Beispiel erwähnt.

00:43:22: ich glaube tatsächlich mit in seinem Leben noch nie so viel mit Musik beschäftigt wie jetzt wo er da sich die Frage stellt will ich dass also französisch als Chanson machen?

00:43:31: Oder will ich das vom Jace her

00:43:33: machen oder

00:43:34: ich weiß nicht was?

00:43:34: aber jedenfalls keines Beispiel

00:43:36: ermöglichung.

00:43:38: Was kann ich damit tun?

00:43:40: Ich kann mich erinnern, damals war der Reise die für einen Staaten waren.

00:43:43: Da waren wir auch in dem Rust Belt, da ging es mit dem Zukunft der Autoindustrie immer an.

00:43:47: Die großen Paläste der Gewerkschaften waren alle natürlich leer.

00:43:50: ich habe mir den alten Funktionär noch Den ich nahe war innerlich natürlich nah bin aus meiner ganzen Vergangenheit diskutiert.

00:43:57: aber da war schon das eine Thema.

00:44:00: Herr Kardinal Es kann sein dass wir in den zehn zwanzig dreißig Jahren nicht mehr die Trucker haben.

00:44:06: Dann brauchen wir vielleicht die nicht mehr aber wir brauchen die die draufgucken auf das, was sie von Piloten sagen.

00:44:14: Und die werden anders qualifiziert sein.

00:44:16: Die müssen besser bezahlt werden.

00:44:18: Aber es wird aus denen, die das nicht erreichen.

00:44:21: Wie ist die Auffassung dann?

00:44:23: Da musst du nachher die demokratische Frage stellen – nicht jeder kann ein Doktortitel erreichen!

00:44:28: Nicht jeder kann bestimmte Dinge erreichen.

00:44:33: die Einbeziehung aller in eine lebenswürdige menschliche Gesellschaft, wo wir anerkennen dass es Schwache gibt, Kranke gibt, Mänte gibt, Sterbende gibt, Professoren gibt und andere.

00:44:48: Deswegen ist das eine der ohne... Das ist mir ein bisschen zu kurz gekommen diese politische Frage.

00:44:54: Am anderen Stelle kommt es ein wirkliches vehementes Wort für eine kommunikative, participative Gesellschaft.

00:45:01: Was kommt ja vor bei Subsidiarität?

00:45:03: Aber das ist im Grunde ohne Freiheit, ohne eine Kultur der Freiheit, der Offenheit und der Bereitschaft den Anderen mit einzubeziehen!

00:45:11: überhaupt nicht möglich.

00:45:12: Und da müsste man nochmal

00:45:13: nach... Hätte ich tatsächlich genau die Frage, die Sie gerade formuliert haben als meine Frage an Sie hier notiert, brauchen wir neue Mechanismen von Solidarität?

00:45:21: Braucht es endlich wie vor hundert und dreißig Jahren auf die damalige Frage jetzt neue Antworten weil wir neue Phänomene haben von abgehängt sein?

00:45:27: und das macht die Enzykliker her.

00:45:29: auch sie wendet das ja auch internationales gibt ganze Länder die in dieser Entwicklung so langsam sind im internationalen Vergleich sagt dass kann ein Sammelbecken für prekäre Verhältnisse des Integration und alles werden.

00:45:39: Er sagte Unternehmen.

00:45:40: Wir haben eben davon gesprochen, sie haben es zitiert.

00:45:42: Sie sind ja viel mächtiger als Staaten, die kleineren Staaten.

00:45:48: Ich habe jetzt irgendwo gelesen dass also eine der großen Tech-Unternehmer da Elsa Alvador das gesamte Gesundheitssystem mal durchforstet mit Daten wahrscheinlich als Vorspiel dafür wie man das in größeren Bereichen auch machen kann.

00:46:01: und da ist eher das Problem was man anpacken muss und also insofern

00:46:07: Die internationale Eben, also von der Entwicklung zusammenarbeit her gesehen.

00:46:10: Da ist es ja noch mal dramatisch

00:46:12: und da ist jetzt genau das Gegenteil.

00:46:16: Wir brauchen keine globale Ordnung!

00:46:17: Wir brauchen die UNO nicht, wir brauchen das alles nicht.

00:46:19: Das ist gestern.

00:46:20: Gestern ist doch unmöglich.

00:46:22: Genau das Umgekehrte brauchen wir Verlässlichkeit, Transparenz, Wahrhaftigkeit und Regeln an dem man sich hält und Regel, die man auch durchsetzen kann.

00:46:31: Es wird nie vollkommen sein aber ohne dass wird das nicht gelingen.

00:46:39: Ich hänge jetzt auch immer noch so ein bisschen an der Bildung dran, weil ich glaube dass wir sozusagen viel stärker diskutieren müssen was das jetzt sozusagen diese Fähigkeiten sind die man in Zukunft braucht.

00:46:50: Und wie wir eben mit Menschen umgehen und sie haben es gesagt können nicht jeder einen Doktortitel haben aber jede muss irgendwo in der Lage sein sagen Ergebnisse von

00:47:01: einer

00:47:01: KI auch zu bewerten zu können.

00:47:05: Und da brauchen wir, sozusagen müssen das diskutieren.

00:47:10: Was müssen wir in Zukunft noch lernen?

00:47:12: Wir sind da total reaktiv unterwegs und ich sage es auch für meine und wahrscheinlich auch für ihre Universität.

00:47:19: Wir können im Moment, wir reagieren nur auf zum Beispiel was lernt ein Informatiker oder eine Informatikerin noch in Zukunft?

00:47:28: Das ist total reaktiv zurzeit und das sozusagen mal zu diskutieren, öffentlichen zu diskutiert.

00:47:36: Das fehlt mir so ein bisschen.

00:47:37: also ich glaube da müssen wir uns wirklich Gedanken machen.

00:47:41: bitte

00:47:42: Ja, also ich glaube da haben Sie jetzt schon wesentliche Punkte nochmal aufgegriffen.

00:47:45: Kommen wir noch mal zu dem anderen Punkt den Kardinal Marx gerade eben erwähnt hatte.

00:47:49: Ich fand in der Enzyklika interessant das Subsidiarität und Solidarität dort gegenübergestellt worden sind.

00:47:54: Das er gesagt hat oder dass sie mich anders vom Ausdrücken viele Techfirmen sagen ja, dass wir jetzt so eine Gesellschaft haben bei denen die KI unendliche Produktivität und dann braucht der einzelne Schlaraffenland brauche irgendwie nicht mehr arbeiten.

00:48:09: er wird von den paar wenigen Firmen versorgt und die kümmern sich schon drum.

00:48:13: Und Erpaps hat von der Subsidiarität gesprochen, interessanterweise den Punkt gemacht, dass er keinen paternalistischen Staat sehen will auch nicht den Wohlfahrtstaat wie es sagt sondern das der einzelne weiterhin arbeiten muss und diese Würde der Arbeit haben sollte was ja genau dem entgegen steht dass man eine große Firma hat die alle versorgt

00:48:34: auf

00:48:34: deren wohl man dann umgekehrt natürlich angewiesen ist Und gleichzeitig auf die Solidarität, die dem gegenübergestellt hat.

00:48:40: So die Solidarity von diesen einzelnen großen Firmen natürlich dann ausgehen müsste genauso wie von den Einzelnen auch.

00:48:46: und in diesem Kontext hatte er etwas anderes aufgebaut.

00:48:48: Sie hatten gerade eben von der Menschheit damit haben sie angefangen weil mit dem einzelnen Menschen dem der Würde des einzelne Menschen den er direkt ganz vorne erwähnt hatte aber gleichzeitig hat er gesagt dass das etwas ist was von den Menschen gemeinsam gebaut wird.

00:49:04: Er hat auf den gemeinschaftlichen Aspekt hingewiesen.

00:49:07: Ist das nicht etwas Interessantes bei einer Technologie, die immer weiter Richtung Vereinzelung zielt?

00:49:13: Vereinzelungen von einigen wenigen Firmen, die glauben, dass sie es alleine machen können.

00:49:17: Die teilweise Menschen feuern um für die Menschen Geld zu haben und dafür toppen, Computer zu kaufen, Leute zu feuern und dafür dann mehr Computer verfügbar zu haben, diese Effizienzfragen nach vorne stellen?

00:49:33: Gesellschaft, die sie haben.

00:49:34: Die Menschen, die Sie eigentlich unter ihnen arbeiten und dem hat dagegen übergestellt dass diese Zukunft eigentlich nur von den Menschen im Plural von der Gesellschaft gemeinsam gemacht werden kann und von daher ausgehen komme ich natürlich zu den gesamten Faktoren, die es braucht dann mit eine gesellschaft partizipativ operieren kann damit es nicht irgendwann den Sturm auf die Prostee gibt.

00:49:54: wieder eine kleine Geschichte erzählen aus der Reise von damals.

00:49:58: glaube zehn Jahre ist das her.

00:50:01: da waren wir im Silicon Valley auch In der Jesuiten-Universität, in San Francisco woanders noch.

00:50:09: Und da sagte mir der Parter Professor hier in diesem Tal soll auch was entstehen.

00:50:15: ich weiß es nicht mehr genau wie das Tal hieß.

00:50:17: Da

00:50:17: investieren die Großen und ich sage worin investieren sie?

00:50:22: in Unterhaltungsindustrie.

00:50:25: Da habe ich überlegt und dann kam mir der Gedanke also die Leute werden Zeit haben wir müssen die Leute unterhalten.

00:50:32: Produktivität der Arbeit wird so hoch sein, dass viel Freizeit heißt.

00:50:36: Da sage ich natürlich ist das die Würde der Arbeit und der Parfum natürlich nicht.

00:50:40: aber da ist mir das aufgegangen was schon an Phantasien da ist wo man noch Geld beziehen kann.

00:50:45: Aber das wäre natürlich nicht unser Ziel und deswegen bin ich ein bisschen skeptisch auch wenn ich diese ständige Reden von Work-Life-Balance höre.

00:50:54: Was soll das bedeuten?

00:50:55: Die Arbeit ist auch ein Ort, wo wir Gemeinschaft finden.

00:50:58: Wo wir etwas leisten gemeinsam.

00:51:00: Freistaat ist doch nicht unser Lebensziel!

00:51:03: Das kann doch nichts sein

00:51:04: und war gut.

00:51:06: Und das ging mir so durch den Kopf als Sie das erzählten.

00:51:11: Wir investieren darin und das wäre genau das, was ich ja auch nicht

00:51:14: wollte.

00:51:14: Aber das ist ja genau der Punkt dass wir Technologien eigentlich schaffen sollten und hier oder da mal in Glücksmomenten geschaffen haben die die Arbeit vielleicht würdiger gemacht haben für den einzelnen gesünder gemacht haben dass er länger daran partizipieren konnte und genau diese positive Seite der Arbeit mehr haben kann, dass es kein Sklavenjob ist.

00:51:32: Aber jetzt noch mal die Frage ist das denn realistisch?

00:51:33: Also im Moment sieht's ja nicht danach aus, dass die Menschen, die jetzt freigesetzt werden auf dem Arbeitsmarkt, dass man die durchfüttert und sich ein schönes Leben machen können und dann ihre Live-Workbands verbessern sondern die fallen durch die Maschen, die fallen ins existenzielle Nichts und wir brauchen doch eigentlich Mechanismen, die die auffangen können.

00:51:47: also sehen Sie da in der... also ich sehe bei den Tech Giganten keinen Ansatz.

00:51:53: So viel Geld sollte sich nicht kumulieren bei Einzelpersönlichkeiten, sondern es muss sich doch in die Breite so verteilen, dass alle was davon haben.

00:52:00: Vor allen Dingen mit dem Narrativ den ich gerade eben zitiert habe das gesagt wird okay macht euch keine Sorge ihr müsst nicht mehr so viel arbeiten und irgendwie bleibt für euch noch etwas übrig was ja dann wieder dieser paternalistische Ansatz ist nur nicht vom Staat sondern sogar von privatwirtschaftlichen Firmen die wem verpflichtet sind?

00:52:15: Das ist da nochmal eine andere Frage.

00:52:16: also zumindest nicht dem Souverän dem Moment dort kennen in der Gesellschaft.

00:52:21: Nein, ich würde vorne anfangen.

00:52:25: Wenn Technologie sich in diese Richtung entwickelt und das ist genau das was wir jetzt schon anfangen den Zahlen slightly zu sehen dann ist natürlich das erste was wegfällt sind die einfacher qualifizierten Jobs Wir hatten das in der Vergangenheit gehabt, dass man gesagt hat also dieses Blue-Color Works die Leute, die irgendwo niedrigeren Tätigkeiten nachgehen.

00:52:43: Die kann man gut ersetzen jetzt nicht auf einmal diejenigen, die eher mit dem Kopf gedacht haben.

00:52:46: Die Schreibtischtäter, die dort einfacherere Dinge gemacht haben, die als erstes natürlich weg zu rationalisieren sind.

00:52:52: und genau das fangen wir an.

00:52:54: im USA schon so einem Teil zu beobachten ist noch nicht ganz krass die Zahlen aber die Indikation ist eine relativ starke und viele von den Firmen sagen es mehr oder weniger ungefilter dass das natürlich eines der Ziele ist.

00:53:06: Schauen Sie sich an, wenn Sie share- oder value verpflichtet sind wo sie am ehesten Versprechungen machen können die jemanden, der ihnen Geld gibt auch sieht, dass sie eingehalten werden können.

00:53:16: Das ist indem Sie sagen so viele Menschen haben sie dir für arbeiten So viel kosten sie die und die Jobs kann ich ersetzen.

00:53:22: Das können Sie sofort in Gelte umsetzen.

00:53:24: Und damit es in der nächsten Runde klar wieviel Werts in diesem Fall kurzfristig geschaffen

00:53:28: haben.

00:53:29: Langfristig

00:53:30: sieht das natürlich gesamtgesellschaftlich anders aus.

00:53:32: Langfristig würde ich allerdings auch anmerken, wird es für diese Firmen anders aussehen.

00:53:36: Wenn daher irgendwann nichts mehr anders übrig bleibt hätte ich fast gesagt als der CEO, der oben da ist und kein anderer mehr da ist was unterscheidet sich noch voneinander?

00:53:45: aber der wesentlichste Teil und das ist die Warnung an uns hier wenn wir künstliche Intelligenz primär einsetzen um dass wir bisher gehabt haben die Arbeitskräfte effizienter zu ersetzen schneller zu machen und effizenter durch die Maschine zu ersetzten dann werden Sie vielleicht kurzfristig einen Rationalisierungsautomatisierungserfolg dadurch haben, ein kleines bisschen billiger sein als Ihre Competitors.

00:54:11: Und dann?

00:54:12: In kurzer Zeit werden die auch da sein wo sie sind.

00:54:14: aber wenn die Technologie wirklich das kann was sie können bedeutet dass sich das Rad noch schneller weiter bewegt.

00:54:20: Dann möchten Sie nicht das was Sie in der Vergangenheit gemacht haben billiger machen können sondern idealerweise etwas Neures was qualitativ hochwertiges entwickeln können.

00:54:29: Und wenn sie alles auf Rationalisierung setzen, und das ist ein bisschen die Warnung an das was ich im Moment hier in unserem Land sehe.

00:54:35: Dass viele sagen okay wir müssen KI irgendwie machen und sind froh, solange irgendwie KI drin ist.

00:54:40: Neulich habe ich irgendwie Mineralwasser gesehen, da war auch Intelligenz drin gewesen.

00:54:44: Und solang der künstliche Intelligenze ist man schon froh weil dann hat man irgendwie sein Job getan.

00:54:50: aber wenn das bedeutet dass es nur auf Kosten zum einen der Menschen ist, das ist das Problem über das wir schon gesprochen haben.

00:54:56: Aber jetzt denken wir mal ganz alleine ökonomisch dieser Rationalisierung.

00:55:00: Was macht die Firma danach, wenn die anderen dann aufholen?

00:55:03: Ich muss doch eigentlich, wenn ich diese neue Technologie habe – alles was ich bisher gemacht habe.

00:55:07: Mein Business-Modell durch die Brille dieser Ermöglichungstechnologie sehen und zu überlegen, was sich damit Neues schaffen kann!

00:55:17: Vor hundert Jahren war eine der Top-Technologien die großen Schiffe, mit denen über den Blatt Atlantik gefahren ist.

00:55:24: Die in die Titanic gesehen haben wissen wie es mit einem ausgegangen

00:55:27: ist.

00:55:27: aber der Grund warum das Ende dieser Technologie war nicht der Eisberg.

00:55:32: Es war auch nicht die Rezession oder der Zweite Weltkrieg.

00:55:35: Der Grund für das Ende der großen Firmen die wir damals gehabt haben war die Jet-Turbine gewesen Frappierend oder eigentlich die Möglichkeit, für die viel mehr Passagiere über den Atlantik herüberzubringen.

00:55:47: Aber die haben ihr Businessmodell falsch verstanden?

00:55:49: Die haben das Verstanden als das Transatlantic Shipping-Business statt dem Transportation-Bbusiness und ich sehe uns in der Gefahr dass das was wir im Moment machen auch falsch verstanden wird einfach nur als diesen Job schneller höher weiter zu machen aber nicht zu überlegen was man neues mit dieser Technologie machen kann und dann könnte man die Leute auch wieder mittenken.

00:56:09: Ein

00:56:11: bisschen

00:56:12: Anwältin der Gesamtsgesellschaft.

00:56:14: Sehen Sie unsere Gesellschaft in der Lage solche grundstürzenden Veränderungen mitzugehen, in der Breite?

00:56:22: Ich

00:56:23: glaube es ist dann wie bei jeder Technologie gewinnen, wo es gibt immer Gewinner und Verlierer ja und ich glaube aber tatsächlich.

00:56:31: Es gibt vielleicht ein Beispiel jetzt Wie die Arbeitswelt sich ändert, was eigentlich positiv ist.

00:56:37: Nämlich jetzt diskutieren Abiturienten wieder darüber, dass sie eine Lehre machen, dass Sie ein Handwerk lernen sozusagen der Wert sozusagen eine andere Arbeit zu machen als eine die möglicherweise wegrationalisiert wird durch eine Firma.

00:56:54: das hat an Wert gewonnen.

00:56:56: also wir sehen da eine ganze Generation die sich darum Gedanken macht und tatsächlich werden.

00:57:03: Handwerks-Jobs

00:57:04: werden so schnell nicht verschwinden, weil da sind wir noch weit von entfernt.

00:57:09: Dass der Roboter oder die verschiedenen Roboter kommen, die dann sozusagen meine Toilette installieren und die neue Küche einbauen.

00:57:23: Also das wird noch dauern.

00:57:27: Da ist eine Entwicklung, die ich jetzt zum Beispiel positiv finde.

00:57:31: Direkt dazu?

00:57:32: Ja!

00:57:32: vielleicht direkt dazu anknüpfen.

00:57:34: Ich sehe das natürlich und es ist interessant, wie sich Jobprofile bei jungen Leuten verändern.

00:57:40: gleichwohl finde ich immer ein bisschen problematisch wenn Menschen anfangen sich in Nischen zu flüchten wo die KI oder die Robotik oder ähnliches im Moment noch nicht hingekommen ist.

00:57:49: lieber wäre mir natürlich wenn wir überlegen was Nicht, wo ist die Technologie noch nicht?

00:57:54: Und wie lange glaube ich habe ich noch bis zu meiner Rente.

00:57:56: Kann ich mich bis dahin noch, wieso damals die Säugetiere vor den Dinosauriern verstecken bevor der große Meteorit einschlägt und ich dann vielleicht noch ein Glück habe.

00:58:04: Vielleicht wäre es besser wenn wir noch überlegen was könnten mit dieser Technologie machen wenn die weiterkommt und uns versuchen, gerade Abiturienten, die da im Moment sind unsere Studierenden überlegen.

00:58:15: Wo können wir uns denn platzieren?

00:58:16: Wenn die Technologie noch ein bisschen besser geworden ist was wird dann möglich, was bisher noch gar nicht möglich gewesen ist?

00:58:22: also es so wie in der Zeit der Brieftaubenzüchter wo jeder gesagt hat Mist jetzt kann ich irgendwie mit meinen Tauben nichts mehr machen.

00:58:28: und dann kam das Internet.

00:58:30: Und was war das?

00:58:30: Es war halt eine neue Möglichkeit Die ganzen neuen Medien alles was gewesen ist für neue Jobs hinten heraus.

00:58:36: Das machen wir ja nicht zum ersten Mal die Diskussion.

00:58:40: Gibt es überhaupt noch lebenslange Jobs?

00:58:43: Ich bin jetzt vierzig Jahre in dem Fach oder fast fünfzig Jahre bald und immer gab es die Diskussionen, lebenslanger Job ist over, du musst vielfältig sein kreativ sein.

00:58:56: Und deswegen würde ich wahrscheinlich doch ein bisschen ergänzen oder korrigieren sagen – ich glaube nicht!

00:59:01: Also das ist mein Leinverstand dass es eine Technologie ist wie andere, die wir schon mal hatten.

00:59:06: Sondern das hier wirklich was entsteht, was Sie auch noch nicht absehen können in fünfzig Jahren und Sie wissen viel mehr als wir alle im Raum.

00:59:16: Aber das ist meine Hoffnung und meine Angst zugleich.

00:59:21: Das sind immer beides.

00:59:22: Man sagt dann, was ist möglich?

00:59:26: Und da ist eine Frage der Produktivität,

00:59:27: d.h.,

00:59:28: wie wird der Produktiveszuwachs der Arbeit verteilt?

00:59:33: Die Diskussion um Maschinensteuer gab es

00:59:36: immer schon.

00:59:38: Kann die Rente nur bezahlt werden vom Arbeitspensum her oder müssen andere mithin einsteigen?

00:59:46: Wo ist das Element der Solidarität, muss das auch aufgeteilt werden auf andere Weise und nicht nur auf den einzelnen Arbeitsplatz?

00:59:56: unser ganzes Sozialsystem ist er aufgebaut auf dem Arbeitsplatz.

01:00:01: letztlich Und das hat ja auch eine bestimmte Würde und führt uns zusammen.

01:00:05: Wir gehören zusammen, jeder arbeitet und jeder bringt was hinein.

01:00:09: Ich bin dankbar dass ich nicht krank bin und auch wenn ich zu viel Krankenkasse bezahle oder etwas anderes dann sage ich immer aber an der Krebsoperation können sie nicht ansparen.

01:00:21: wir haben ein Solidaritätsnetz wo wir sagen die einen sind für die anderen da.

01:00:25: Den Gedanken muss man glaube ich auch im Blick auf KI nochmal stärken, dass wir da nicht Angst haben müssen.

01:00:31: Die einige wenige holen sich das Goldhaus aus dem Schacht und die Minderqualifizierten, die Flüchtlinge, die nicht geeignet sind, Die sind nicht mehr.

01:00:46: Das ist ja genau eine der großen Sorgen, dass die Segnungen und die Kosten dieser technischen Revolution so ungleich verteilt sind.

01:00:53: Also Papst Leo schreibt sogar von einer Umverteilung.

01:00:56: er ruft die Gewerkschaften auf.

01:00:58: Noch mal an Sie die Frage als Sozialetiker haben wir in unserem Werkzeugkasten Konkrete politische Instrumente Richtung Umverteilung, die jetzt mal dran wären.

01:01:08: Und schauen wieder natürlich auf den Kapitalmalt.

01:01:10: Jetzt werde ich ein bisschen fachlich.

01:01:12: Der Kapitalismus ist ja der eigentliche Treiber des Ganzen.

01:01:16: Also darf ich mit meinem Namen ruhig mal das sagen?

01:01:19: Das ist jetzt nicht ein Werturteil schon!

01:01:21: Das ist anders aber... Die industrielle Revolution kombiniert mit dem Kapitalismus.

01:01:26: Das hat einen Einschnitt gebracht, der hat die ganze Welt verändert und das Klima- und die Umwelt Hängen ja auch mit da zusammen.

01:01:34: Das muss man wissen, also gibt es nur die Möglichkeit das einzubremsen?

01:01:38: Wer das frei laufen lässt in freien Markten, der richtet das schon und am Ende kommt das Gute

01:01:44: heraus

01:01:45: und die Gerechtigkeit ist auf der Welt.

01:01:46: Dann ist es so eine

01:01:48: naive,

01:01:49: ja kriminelle Haltung für dich.

01:01:52: Da ist die Soziallehrer der Kirche immer auf dem anderen Dampfer gewesen.

01:01:56: Man braucht Beteiligung, man braucht Initiative ... gegen Macht, selbstverständlich.

01:02:04: Nur die Arbeitgeber wäre vielleicht auch nicht gut.

01:02:06: Gut dass es auch die Gewerkschaften gibt.

01:02:08: Habe ich immer gesagt wo ist das Problem?

01:02:10: Wir brauchen verschiedene Parteien wir brauchen an Ringen um die Lösungen.

01:02:13: Das ist notwendig sonst kommt von selber nicht als richtig raus.

01:02:17: und da ist für mich auch eine große Sorge, dass eben dieses Schwunggrad was eine unglaubliche Macht ist wenn sie erst überlegen diese fünf großen Unternehmen wie die Welt Faktisch China hat sich abgeschaut Beherrschen mit ihrer Technologie, mit dem was sie sagen können und nicht.

01:02:36: Da muss etwas geschehen!

01:02:38: Diese Regeln müssen da sein und das geht nur in den Mann auch.

01:02:42: Wir haben ja früher stärker noch WTO-Welthandelsregeln und solche Dinge weil alles da ist, alles zurückgedrängt worden.

01:02:51: Und ich habe die Sorge dass die reichen Länder sich einigermaßen retten wollen und die übrigen müssen sehen wo sie bleiben.

01:03:00: Das wird aber dann ein neuer Krisenfall werden.

01:03:04: Also ich schwanke hin und her, weil ich nicht grundsätzlich kein hoffnungsloser Mensch bin oder pessimistisch bin.

01:03:11: Ich glaube auch daran, dass die Menschen aufgerüttelt werden können.

01:03:15: Dass sie nicht einfach blind sagen das ist ein Schicksal was über uns reinkommt sondern dass genügend Menschen da sind.

01:03:20: wir können etwas machen, wir können das nutzbar machen.

01:03:23: Wir können eine Welt aufbauen in der die Armen nicht einfach weg.

01:03:28: Wir können eine Welt aufwauen, wo die Chancen auf Frieden besser sind als jetzt.

01:03:32: Das glaubt doch niemand.

01:03:34: Dadurch dass wir immer mehr Waffen haben ist der Friede immer sicherer.

01:03:38: Also muss ich schon sagen das glaube ich nicht

01:03:40: wieder.

01:03:46: Ich wollte noch ergänzen wir brauchen natürlich auch Mechanismen sozusagen

01:03:50: die Umwelt

01:03:51: und die Gerechtigkeit für zukünftige Generation in die Politik bringen.

01:03:55: ja Das ist natürlich sozusagen mit der Handvoll von Konzernen, die jetzt sozusagen KI-bedingt die Welt gewissermaßen regieren im Moment nicht sichtbar.

01:04:08: Allerdings was wir in den USA sehen sind viele Proteste gegen neue Datenfabriken und teilweise auch gegen neue Kraftwerke bei Menschen Auch wenn Sie es jetzt sozusagen aus individuellen Motiven, weil sie eben sozusagen so eine Datenfabrik nicht neben ihrem Haus haben wollen machen.

01:04:34: Aber letztlich sehen wir dann Protest gegen auch die Umweltauswirkungen oder Auswirkungen auf Lebensbedingungen durch die Technik.

01:04:44: also insofern glaube ich bewegt sich da auch was.

01:04:48: Herr Oma, Sie haben letzte Woche im Zeitmagazin relativ entspannt gesagt, Sie sind weder utopisch noch dystopisch Haut schon alles irgendwie hin.

01:04:56: Trotzdem macht Ihnen nicht auch so etwas wie diese schiere Machtkonzentration von Elon Musk mit seiner Herrschaft über die Daten, über die Kommunikation, über das Weltall?

01:05:05: Macht Ihnen das nicht auch ein bisschen Angst oder wird das alles nicht so schlimm oder konkreter gefragt?

01:05:09: Ich habe Sie gerade versucht, konkret sollte man das Imperium von Elon musk zerschlagen, wie früher das von John Davidson Rockfeller zum Beispiel.

01:05:19: Also in diesem Zeitmagazinbeitrag habe ich darauf hingewiesen, dass es auf der einen Seite diese Utopien und die anderen diese Typstopien gibt.

01:05:25: Und wie ich eben schon mal ganz kurz ausgeführt habe, das ich nicht denke, daß es entweder oder gibt.

01:05:30: Wie es typischerweise propagiert wird, wo es die einem im Einlager sind, die sagen morgen sind wir alle tot und die andere sagen morgen ist irgendwie Schlaraffenland.

01:05:37: Sondern wie ich gesagt habe, dass sich beide Welten gleichzeitig vollziehen und wir im Moment glücklicherweise noch die Wahl haben welche wir dann stärker haben wollen und welche in diesem Fall nicht Und wie diese Wahlen nutzen sollten und nicht irgendwie die Würfel schon für uns gefallen sind.

01:05:53: Sorgen, Sie hatten eben einige Dinge aufgezeigt, die mir sicherlich Sorgen

01:05:57: machen

01:05:57: was eine solche mächtige Technologie möglich macht und lassen mich ja so

01:06:02: ausdrücken

01:06:02: ich glaube dass diese Technologie wie alle mächtigen Technologien ein Vergrößerungsglas ist, ein Vergroßungsklas für Hausaufgaben die wir in der Vergangenheit nicht gemacht haben und Probleme die in der vergangenheit schon da gewesen sind und diese dann nochmal verstärkt.

01:06:17: Wir sehen gerade, Sie hatten das Kapital-Event was sicherlich hochskaliert ist.

01:06:21: Das andere würde ich sagen sind die sozialen Netzwerke gewesen wenn wir an fakes oder ähnliches denken.

01:06:25: da kümmert mich vielleicht nicht so sehr mit welcher Technologie das gemacht wird auch wenn dadurch die Quantität natürlich hoch geht aber diese Möglichkeit der Vernetzung natürlich gewisse Probleme nochmal und Geschwindigkeit noch mal höher gedreht hat.

01:06:38: Ich sehe, dass unsere Gesellschaft mit gewissen Wandel vermutlich nicht in dieser Geschwindigkeit mitkommt.

01:06:42: Da können Sie sicherlich noch mehr dazu sagen.

01:06:44: Wir wissen das Anpassungseffekte, dass Menschen sicherlich anpassungsfähig sind Gesellschaften auch aber Das typischerweise ein kleines bisschen länger dauert und auf der anderen Seite haben wir natürlich Firmen die ziemlich Nicht genau wissen wo es hingeht Aber sich zumindest gut rüsten können für das was denn dort passiert weil sie sehr stark genau in diesem Bereich aufgestellt sind.

01:07:05: Wir haben einen gewissen Lobbyismus, der dann noch da ist.

01:07:07: Wir haben eine gewisse Regierung, die – das haben wir jetzt um Anthropica herum gesehen in den USA – die zuerst sagen anything goes und dann zu merken, oops!

01:07:14: Das wollen sie aber nicht.

01:07:15: Dann wieder ein bisschen hin- und her.

01:07:17: Und das sind natürlich Verbindungen für die Breite der Menschheit, für die breite der Gesellschaft vermutlich nicht besonders gut ist.

01:07:26: Und dann hatten Sie gerade eben die Medien erwähnt.

01:07:27: Das erinnert mich so ein bisschen an Brot und Spiele, wenn Viele einfach glücklich gehalten werden mit dem, was dort gerade abgeht.

01:07:33: Werden auf der anderen Seite die Fälle verteilt unter einigen wenigen.

01:07:37: undjenigen, die uns eigentlich, die den Souverän vertreten sollten oder einspringen sollen sich beraten lassen sollten haben natürlich hier oder da wie wir es erleben auch noch gewisse Interessen.

01:07:46: Und das macht's schwieriger!

01:07:48: Wenn die Logik dieses ganzen Weges die Kapitalverwertungsinteressen allein sind... Da zielt es ja jeden Tag schauen wir auf die Börsen Nachrichten also Was bekomme ich dafür?

01:08:00: Der Kapitalmarkt ist wie ein Oracle.

01:08:05: Und da geht es ja darum, bringen wir Profite.

01:08:09: Kommen Dividende oder nicht?

01:08:10: Unsere Rente soll sicherer werden

01:08:12: dadurch.

01:08:13: Nichts

01:08:13: dagegen!

01:08:13: Aber das muss in einem Rahmen passieren, dass das ausgeglichen ist.

01:08:18: Die Interessen der Shareholder sind nicht alle gleich mit den Interessen von anderen.

01:08:25: Da haben wir schon seit Jahrzehnten immer die Diskussion geführt, Steakholder wählen sie kennen das ... Und nur die Orientierung, wie es in den Neunzigerjahren war.

01:08:32: Da ist ja diese Idee des sogenannten Neoliberalismus explodiert und ich habe gesagt sie sind dann verrückt geworden.

01:08:39: Also als sei das das Heil Wie kann man möglichst bald hohe Profite erziehen?

01:08:44: Das ist wenn das das einzige Signal bleibt.

01:08:47: Deswegen die Investoren schauen machst du auch KI.

01:08:51: Das wird ja gefordert bist du auf der Höhe der Zeit?

01:08:54: manchmal können Sie gar nicht beurteilen welche Folgen das hat.

01:08:56: Sie wollen nur wissen bringt es profit?

01:08:59: Und das ist legitim, aber es darf nicht die Einzige, der einzige Punkt sein.

01:09:02: Das ist einer der Hauptpunkte in der Enzyklika.

01:09:04: immer wieder, dass diese Eigendynamik dieses einen Kriteriums nicht geben darf.

01:09:09: Sie hatten erzählt auch mal, dass sie den Politikern schon länger gesagt haben ihr müsst da mal aktiv werden.

01:09:13: Da laufen wir etwas hinein.

01:09:15: was für Rezepte wären das denn gewesen?

01:09:17: oder wäre uns immer noch auch immer jetzt ein bisschen spät dran sind?

01:09:21: Ja, also zum einen Fingerpointing finde ich dort ein bisschen schwierig.

01:09:23: Ich habe mich jetzt gerade natürlich insbesondere auf einen Fall in den USA bezogen wo es sicherlich gewisse Interessenskonflikte vermutlich gibt ums mal vorsichtig zu sagen.

01:09:32: aber insgesamt war's natürlich für die Politik auch schwierig eine Technologie die sehr schnell rübergekommen ist.

01:09:38: Die meisten konnten das noch gar nicht einschätzen.

01:09:41: Das macht schwierig.

01:09:42: der zweite Aspekt ist dass so ein bisschen a one-sided kostfunktion ist.

01:09:45: In solchen fällen kann man Kann man etwas richtig machen?

01:09:49: Das kriegt man typischerweise erst in der nächsten Legislatur oder die danach hin.

01:09:52: Dann haben die anderen davon Vorteile, aber kurzfristig trifft es einen vielleicht selber wenn man dann gewisse Anpassungseffekte durchführt.

01:09:59: und jetzt konkret zu ihrer Frage.

01:10:01: das Papier erwähnt dass künstliche Intelligenz und das macht so schwierig eine weltweit entwickelte Technologie ist weshalb wir hier nicht einfach So ein bisschen wie die Amish sagen können, nein wollen wir nicht.

01:10:12: In Zukunft nur mit Pferdekutschen weil das den Gang der Dinge nicht mehr weltweit

01:10:17: aufhalten

01:10:18: wird und gleichzeitig erleben wir dass es sehr schwierig ist in diesem Fall sich weltweit zusammenzuraufen.

01:10:27: Wir hatten das mögliche Hiroshima gehabt was nur bedingt funktioniert hatte vor wenigen Jahren jetzt schon wieder ein bisschen her.

01:10:35: Und jetzt in der aktuellen Situation.

01:10:39: Das zum Beispiel ist auch schwierig.

01:10:41: Es hatten Sie gerade eben KI-Forscher erwähnt, da wurde häufig dann von der Atombombe oder ähnlichem gesprochen.

01:10:46: Ich finde das ein sehr schwieriges Bild von künstlicher Intelligenz in diesem Kontext zu sprechen und es macht auch klar warum es so schwierig ist global dort eine Lösung zu finden die dieses Papier nur so nebenher nicht weiter aufzeigt.

01:10:56: also das ist ein Teil wo aus offensichtlichen Gründen jetzt der Papster kurz geblieben ist, nur gesagt hat man müsste mal aber natürlich auch keinen direkten Weg aufgezeigt hat.

01:11:06: Nein das Problem ist Grüstungskontrolle haben Sie erwähnt.

01:11:09: es hatte mit anderen Technologien funktioniert.

01:11:11: Aber wer von Ihnen besitzt Plutonium?

01:11:15: Es gibt nicht so viel private Gründe das zu haben oder ein Smartphone in dem eine Technologie drin ist auf der sie KI laufen lassen können.

01:11:22: Das will nahezu jeder haben.

01:11:24: Und das macht es so schwierig, dass es für künstliche Intelligenz keine Dual-Use-Technologie ist.

01:11:29: Sondern millionenfache Anwendung gibt, während es im anderen Fall nur zwei gibt und sie relativ leicht herausfinden können.

01:11:35: wenn dann ein Staat oder einzelne diese Capability anfangen aufzubauen sollst du nicht haben oder aus welchen Gründen auch immer.

01:11:44: Aber das können sie bei künstlicher Intelligenz nicht machen,

01:11:46: d.h.,

01:11:46: dieser Übergang von zivilen Nutzen den wir haben wollen wegen den positiven Effekten die Sie eben genannt haben zu dem, denen wir nicht

01:11:54: haben wollen ist

01:11:55: sehr, sehr fluent und das macht es so schwierig hinten heraus dass sich die Weltgesellschaft darauf einigen kann.

01:12:03: Direkt mal nehmen wir China aber kannt doch die Künstlerintelligenz.

01:12:07: also korrigieren Sie mich ohne Internet geht das nicht?

01:12:11: Ich kann sie nicht.

01:12:12: ohne Internet komme ich da nicht ran.

01:12:16: Und es gibt auch ganzer Länder, die sperren sich einfach ab.

01:12:18: China hat doch einfach unser Schluss.

01:12:20: hier ist ein Mantel darüber den legen wir darüber da kommt ihr gar nicht rein.

01:12:27: Wir halten unser Volk sauber von diesen Einflüssen und beherrschen das Diktatorisch natürlich auf eine andere Weise.

01:12:35: Also ist da eine Möglichkeit können Länder sagen wir machen das internet so dass die fünf großen Danehreinkommen.

01:12:45: Zumindest ist das China ein Beispiel dafür, dass Regulierung nicht verhindern muss, dass man in der KI Spitzen

01:12:51: welche Spitze

01:12:52: sein kann.

01:12:54: Frau

01:12:54: Hockner Sie haben die Daten.

01:12:56: also ich glaube sie können sozusagen China quasi kann seine eigene KI entwickeln und die haben ja genug Daten.

01:13:03: Ich wollte nur noch einen Punkt machen.

01:13:05: also was wir sehen ist hier auch wieder ein Beispiel für einen positiven Trend, der durch

01:13:13: KI

01:13:14: ausgelöst wird.

01:13:15: Weil klar wir werden überflutet von Information und das ... Wir sehen jetzt dass es doch immer wichtiger wird sozusagen vertrauenswürdige Informationen zu bekommen.

01:13:29: ja also und da sehen wir zum beispiel das natürlich Institutionen wie Universitäten, Hochschulen gelten dann doch als Vertrauenswürdig.

01:13:40: Wir sehen zum Beispiel auch, dass KI's zunehmend wieder auf Wikipedia zurückgreifen weil das als vertrauenswertig gilt und ich glaube das wird sozusagen der große Trend sein.

01:13:54: ja wie schaffen wir das sozusagen vertrauenschwürdige Informationen zu bekommen.

01:14:02: Das könnte sein, dass sozusagen diese Informationsflut, die durch KI nicht allein durch KI entstanden ist.

01:14:09: Aber sozusagen sich verschärft hat da quasi den Auslöse dafür gibt das wir uns mehr Gedanken machen.

01:14:18: Was muss natürlich auch gemacht und umgesetzt werden?

01:14:20: Und es ist eine Art von Selbstbeschränkungen sag ich mal.

01:14:23: Da wollte ich Sie noch fragen sind sie an der Technischen Universität, die davon lebt, dass sie technisch immer die ganz am Puls der Zeit ist und die Nase vorne hat, ist denn da ein so einem dynamischen Forschungsbetrieb überhaupt Zeit auch mal eine ethische Schleife zu ziehen?

01:14:37: Und nachzudenken.

01:14:38: Ist das implementiert in den Prozessern der Uni oder hängt das vom Einzelnen ab, ob er Lust hat sich abends Gedanken zu machen ob er es noch will was er kann oder soll?

01:14:46: Also klar, wir haben seit zwei Jahren eine KI-Strategie.

01:14:50: Wobei ich sagen muss sie ist sozusagen eher positiv formuliert.

01:14:55: natürlich also das ist keine Verbotsstrategie und die Bayerische Staatsregierung hat ja auch gerade verfügt dass man gar nicht KI bei unbeaufsichtigten Prüfungen verbieten kann nur um ein Beispiel zu nennen.

01:15:07: aber was wir jetzt zum Beispiel gerade machen ist eine univte Regulierung von regelnd für KI-generierte Bilder.

01:15:18: Wir werden in der Kommunikation für die gesamte Universität werden wir sozusagen KI- generierte Bilder, sofern sie eben auch zum Beispiel falsche Dinge vortäuschen ... Wir kennen das berühmteste Bild, es ist wahrscheinlich immer noch der vorherige Pups in der weißen Daunemjacke.

01:15:36: So was werden wir nicht erlauben und das werden ja auch tatsächlich umsetzen, also sind wir gerade dabei.

01:15:42: Also insofern ich glaube da ist schon auch der Wille dann oder zumindestens in bestimmten Bereichen zu gestalten.

01:15:50: Vielen Dank!

01:15:50: Ich würde das gerne einen Cut machen und gucke mal rüber.

01:15:52: zu meiner Brofsky den Fragen eingegangen über das Fragetool.

01:15:54: Dann würde ich sagen wo wir jetzt noch Schwerpunkte setzen und nachbohren überlassen weil einfach diese Entscheidung dem Saal?

01:16:01: Ja es sind sehr viele Fragen hier über das Tool

01:16:04: eingegang

01:16:06: über vierzig die gewoted worden sind, also hochgerangt.

01:16:11: Also das was am meisten gefragt wurde ist wie die ethischen Einsichten und Forderungen, die ja in der Enzykliker jetzt formuliert werden im Bezug auf KI, also Bezug von Governance von KI und Förderung der Verantwortungsübernahme

01:16:26: etc.,

01:16:27: wie das denn umgesetzt werden kann?

01:16:29: Zum einen dann eine Frage welche Institutionen weltweit das überhaupt umsetzen können können, man weiß wie schwer das ist.

01:16:40: Und dann zum anderen was denn jetzt die Rolle der Kirche auch sein kann um auf eine Umsetzung hinzuwerfen?

01:16:49: Dass wir allen so Fragen komplex...

01:16:52: Gut, Kirchen glaube ich muss sich etwas sagen oder?

01:16:54: Bitte sehr!

01:16:56: Aber die anderen auch.

01:16:59: Also es bleibt dabei, wir brauchen, der Barz spricht ja mehrfach davon, eine multilaterale Ordnung und Da ist die Zeit eben nicht ganz günstig im Augenblick, wie Sie alle wissen.

01:17:13: Aber sie kommt wieder!

01:17:14: Denn ohne eine solche Ordnung wird man nicht gut vorankommen.

01:17:18: Wir erleben es ja jetzt – ich würde mich die Tagespolitik kommentieren, da stehen wir nicht zu.

01:17:23: Aber manche denken immer noch mit einem Krieg habe ich das Problem beseitigt und neu geschaffen dann aber nicht gesehen.

01:17:32: Man macht einen Krieg und denkt, dass ist die Lösung.

01:17:34: also in den Einsichten könnten auch durch Versuch und Irrtum noch einmal steigen.

01:17:40: Und natürlich braucht man weltweite Bewegung, die Katholische Kirche ist eine der wenigen weltweiten Bewegungen und das ist mir deutlich geworden im letzten Jahr bei dem Tod des Barbses unter den Neubarbsen.

01:17:51: Das war ein Interesse was weit über den Amtswechsel von Barbs Benedict hinaus ging.

01:18:00: Man ja nicht mehr erwartet dass die ganze Welt Anteil nimmt selbst in China an Ein Kardinal aus Pakistan sagte, wir sind ja völlig islamistisches Land.

01:18:09: Dann rufen mich die Minister an und kontrollieren zum Tod von Papst Rosiskus.

01:18:14: Also unglaublich nicht!

01:18:16: Insofern gibt es auch einen Wunsch, sage ich mal jetzt ein bisschen optimistisch bei vielen Menschen – nicht bei all, aber mit vielen Menschen gibt es noch eine Stimme, die für die Menschheit spricht oder für alle außerhalb von ökonomischen und nationalen Interessen.

01:18:33: oder auch religiösen Interessen.

01:18:35: Sondern,

01:18:36: die wie Barth von Sisko sagt hat uns deutlich macht, dies ist ein Haus.

01:18:41: Die Erde ist ein einmaliges einzigartiges Haus wahrscheinlich einzig- artig im ganzen Universum das für alle da ist nicht nur für eine wenige.

01:18:51: also schon meine Grundidee und ich glaube wir müssen alle mitarbeiten in unseren Gemeinwesen.

01:18:56: ist das denke ich auch klar.

01:18:58: Wir haben ja, denken mal zurück an die Umweltbewegung.

01:19:02: Das waren kleine Anfänge, da haben vielleicht die älteren geschmolzen und dann gesagt naja ob das was wird.

01:19:08: Und dann war es auf einmal ein größerer Mainstream zu sagen nein umweltbewarmte Schöpfung ist etwas von höchstem politischen Interesse.

01:19:17: wir werden Gruppen finden bis hin zur Frage der Klimadiskussion die jetzt wieder etwas abflacht aber sie ist stark gewesen vor zwanzig Jahren und denkbar warum soll das nicht hier auch sein?

01:19:28: Ein Bewusstsein dass langsam wächst Aber wo die Parteien auch gefragt werden müssen, die sie politisch engagieren.

01:19:34: Früher haben wir gesagt, fragt doch bitte wie steht der zu Krieg und Frieden bei den Wahlkämpfen?

01:19:39: Fragt, was steht ihr denn für die Bewahrung des Schöpfung?

01:19:43: Wie steht er zur Bildungsfrage?

01:19:45: Wie steht er zur KI?

01:19:48: Muss das in den politischen Prozess hineinbringen?

01:19:50: Und dann kann ich hoffen dass da sich etwas ändert und die Kirche ist denke Mit dieser Enzykliker sehen wir erst mal vorne dran wieder.

01:19:59: Also etwas besser, wie bei Laudato Si auch.

01:20:02: Laudatos Si von Franziskus war ja so eng auch verknüpft mit den Naturwissenschaften.

01:20:07: Da hat ein Papst zum ersten Mal wirklich sich belehren lassen aus dem wissenschaftlichen Bereich und deswegen hat die eine Resonanz gefunden.

01:20:16: unglaublich noch nie habe ich das Erlebnis an Einzyklika eines Papstes zu einer Resonance gefunden hat wie Laudatus Si bis heute.

01:20:23: Bis heute ist sehr ein großer Text geblieben und das erhoffe ich mir auch.

01:20:27: Und da müssen wir eben unsere Stimme erheben und deutlich machen, KI ist etwas Wunderbares eine große Chance.

01:20:36: aber es muss so sein dass es den Menschen dient.

01:20:38: Das ist ja der Tino der Erzüglichkeit.

01:20:40: kann dies neue dieses wunderbare Neue was uns alle überrascht noch nicht wissen muss hingehen?

01:20:46: Kann das so kontrolliert werden?

01:20:48: Dass es den menschen dient müssen wir ran, müssen wir eine Bewegung gründen und politisch stetig werden.

01:20:57: Und ich glaube das es nicht unmöglich ist.

01:21:00: Alles kann wieder zusammenbrechen!

01:21:01: Ich will jetzt nicht große Reden halten aber ich denke so etwas wie die Europäische Union.

01:21:06: nach dieser Katastrophe des Zweiten Weltkriegs haben sich ein paar zusammengetan und sagen so geht das nicht mehr?

01:21:12: Das ist nicht möglich.

01:21:13: Die können zusammen brechen.

01:21:14: Kann sein dass die Europäischen Union in zwanzig Jahren zusammenbricht weil einige verrückte worden sind.

01:21:18: Aber man war siebzig achzig Jahre hat man gesagt, das ist möglich.

01:21:22: Das Länder auf Souveränität verzichten, um gemeinsam etwas Besseres in Gang zu bringen.

01:21:27: Warum soll ich?

01:21:28: Dann würde ich an der Menschheit verzweifeln, wenn ich das nicht glauben

01:21:30: will.".

01:21:31: Aber das ist ja genau der Punkt!

01:21:33: Wir kommen jetzt aus einer Zeit bei der so ein Individualismus eingesetzt hat und jeder gedacht hatte, ich kann das Beste rausholen, die Zeiten haben einen zweiten Weltkrieg.

01:21:40: da waren wir auch nicht Freunde mit unseren Nachbarn aber jeder hat gewusst es kann nicht mehr so weiter gehen wie es vorher war.

01:21:45: Wenn wir nicht irgendwie vielleicht hier oder da mal eine Faust in der Tasche machen Dann wird es nur noch übler werden und den Dritten werden wir vermutlich nicht mehr überleben.

01:21:52: Den dritten Weltkrieg direkt hintereinander, aber was bedeutet das jetzt?

01:21:56: Sie haben gesagt Wir müssen jetzt machen.

01:21:57: ich glaube wir haben jetzt zu lange uns bequem ausgeboten hofft dass irgendwie nun USA vielleicht die Zukunft für uns gemacht wird.

01:22:03: Ich glaube Es wird uns jetzt allen klar welche KI-Zukunft auf der einen Seite und auf der anderen Seite gedacht wird.

01:22:11: Das ist jetzt auch ein sehr pluralistisches Land.

01:22:13: in den USA, in China ist jetzt nicht alles genau in eine Richtung gehend aber wir sehen zumindest zwei größere Strömungen die sich vollziehen Und was haben wir für eine Chance in der Mitte?

01:22:22: Wenn wir jetzt noch weiter exzitten uns irgendwie hier verteilen als einzelnes land werden wir vermutlich weltweit nicht mehr besonders große Chancen haben.

01:22:29: Wir sind aber ein relativ großer Raum Bei allen Konflikten, die wir vielleicht auch hier noch in Europa miteinander haben, gewisse Werte miteinander vermutlich noch eher teilen kann als es eine andere Region der Welt ist.

01:22:40: Das heißt, der Multilateralismus den Sie erwähnt haben – vielleicht ist das genau die Krise oder die Situation, die Wir momentan haben?

01:22:47: Es sind ja immer häufiger bei äußeren Bedrohungen mal wieder angefangen neu zu reflektieren wo wir eigentlich hin wollen und was uns wirklich wichtig in diesem Fall ist.

01:22:56: Vermutlich sind es die Mittelmächte, wie es ja am WEF genau erwähnt wurde.

01:23:00: Für die jetzt die Chance ist idealerweise ergreifend und das bedeutet nicht nur in Europa auf dem nordamerikanischen Kontinent – da kam ja genau dieser Spruch her aus Kanada – die Chance sich dort zusammen zu tun.

01:23:12: Denn umgekehrt sind wir natürlich auch ein gewisser Markt für diese Technologie, die da ist noch mal nicht als einzelnes Land.

01:23:17: Aber wenn wir uns weiter zusammen tun und vielleicht wird dann, Sie hatten gerade eben von dieser verlässlicheren künstlichen Intelligenz.

01:23:24: Vielleicht werden wir dann eine attraktivere Gesellschaft werden als diese anderen Gesellschaftsmodelle mit dem höher schneller Weiter die dort vorangetreten werden?

01:23:32: Wenn die Menschen sich das doch noch frei aussuchen können.

01:23:34: aber das vielleicht als letztes.

01:23:36: ich glaube dass mit der Verlässlichkeit ist ein kleines bisschen komplizierter.

01:23:39: es geht jetzt nicht nur um ob das Ding dann richtig rechnet eins plus eins gleich zwei herauskommt oder ähnliches Denn das hat der Papst ja auch klar gemacht.

01:23:46: Wir haben eine Technologie, die nicht wertfrei ist, die von den Werten abhängt, von denenjenigen, die sie machen und von den Daten, die da reingehen.

01:23:52: Und damit müssen wir uns nichts vormachen!

01:23:54: Es hängt immer von jemandem ab, der diese Technologie schlussendlich kontrolliert, sich gestaltet – und dann möchten wir natürlich haben, dass idealerweise die richtigen demokratisch legitimierte, idealerweise einen Drücker sind.

01:24:06: Ich will nur ergänzen, ob mal etwas pro Domo auch sprechen.

01:24:10: Dann denke ich manchmal, dass Christentum der Christi, ich glaube bleibt diese große Ressource auch die gerade Europa verbindet.

01:24:18: Da bin ich absolut sicher unsere Stunde wird noch kommen wieder genauso.

01:24:22: Ja da können wir uns den Westen, den sogenannten Westen was immer das sein mag wirklich vorstellen ohne dass Christen tun?

01:24:30: Ich nicht.

01:24:31: und je mehr wir ja auch in Fragen oder Herausforderungen kommen dann werden die Leute nicht einfach wieder zur Kirche gehen.

01:24:37: darum geht es mir auch gar nicht so.

01:24:38: aber sie werden suchen nach einem gemeinsamen Wertehorizont und sagen so was hält uns jetzt hier zusammen?

01:24:45: Was ist wichtig, was is ein Mensch.

01:24:47: Ich bin ein Mensch du bist ein Mensch jeder der von Menschen geboren ist das ist die Kultur des Christentums.

01:24:52: Jeder und jede vom menschengeborene Ist ein

01:24:55: Mensch mit allen Rechten.

01:24:59: So muss es sein Und da habe ich die hoffnung dass da die Aufmerksamkeit merke schon wieder steigt.

01:25:06: Frau Holzug, stimmt mich natürlich.

01:25:09: Aber ich wollte nur ergänzen!

01:25:10: Wir sehen ja jetzt schon die EU

01:25:12: mit

01:25:13: dem... EU-AI Act, also KI sozusagen Rahmenbedingungen.

01:25:19: Das wurde ja lange Zeit auch häufig kritisiert.

01:25:23: Die EU schränkt wieder ein und anstatt den Wettbewerb ein, die Geschäfte machen andere.

01:25:28: Ich glaube diese Kritik ist, weiß jetzt nicht ob ich es richtig beobachte aber die Kritik is doch wieder etwas verstummt weil wir sehen dass eben sozusagen diese vertrauensvolle und verlässliche KI doch was in größerer Wert ist, als wir vielleicht eine Zeit lang gedacht haben muss.

01:25:46: Vor allem um die um die Geschäftsmodelle und den Gewinn geht.

01:25:50: es.

01:25:50: sich schütteln bisschen den Kopf ist vielleicht auch eine naive Hoffnung aber jedenfalls glaube jetzt kann man kann man schon sagen dass die EU zumindest ein paar richtige Pflöcke eingeschlagen

01:26:02: hat.

01:26:02: ja also ich habe im Kopf ein bisschen geschüttelt weil beim AI natürlich vieles so ein bisschen Ein bisschen kompliziert dann gewesen ist.

01:26:08: Also diese Idee, dass teilweise aus Europa aufgetreten worden ist – Herr Wehr, wir entwickeln die KI nicht, aber wir exportieren die Gesetze, die dann die Chinesen und andere auf, die sie nur gewartet haben um in Zukunft diese Technologie einzusetzen.

01:26:20: Das war vermutlich ein bisschen vermessen, insbesondere wenn man dann gleichzeitig von der Technologie abhängig ist, die man irgendwo regulieren möchte.

01:26:28: Die Art und Weise wie der AI Act zustande gekommen ist, so eine Quadratur des Kreises, die schwierig zu lösen Bei der Schlussendlich darauf hinaus kommt, dass viele Dinge als Ausführungsbestimmungen doch noch vor Gerichten ausverhandelt werden müssen.

01:26:42: Derjenige, der es erstens einen schlauen Vorschlag hat dann zum Ziel kommt.

01:26:45: das hilft weder ihnen noch den großen Firmen und sorgt dafür, dass wir natürlich lange Zeit bei einer sich exponentiell entwickelten Technologie sehr viel Unsicherheit hier produziert haben weshalb viele die voranschreiten wollten Sorge hatten das hier zu machen wie den ein oder anderen sicherlich auch in andere Regionen verloren haben.

01:27:01: Schlussung gut Wenn das eine Technologie ist, von der wir auf irgendeine Art und Weise immer abhängig sein werden sowie es bei Elektrizität oder ähnlichen Dingen auch war.

01:27:09: Da möchten wir vermeiden dass wir da sind wo wir vor wenigen Jahren mit dem Gas und ähnliche Dinge auch gewesen sind, dass wir uns irgendwann nicht mehr anmaßen können was zu sagen wenn's kalt und duckel hier wird Dann sagen wir im Zweifelsfall doch ja, gib uns lieber mehr davon und dann würde ich lieber bei manchen Dingen vorher ein bisschen Souveränität haben.

01:27:26: Und aus dieser souveränen Position aber nicht das heißt nicht abgeschottet Das bedeutet auf Augenhöhe den anderen begegnen dann etwas sagen

01:27:33: können.

01:27:33: Also eher Prozedere und innerlich sind aber nicht so ganz verkehrt.

01:27:37: Also nicht die Straßenverkehrsregeln,

01:27:40: bevor das Auto

01:27:41: da ist.

01:27:48: Es gäbe

01:27:53: noch sehr viele Cluster, vielleicht jetzt erstmal einer ganz anderer Bereich Entwicklungsländer globaler Süden.

01:28:01: Da sind mehrere Fragen.

01:28:03: und einmal die Frage nach den Chancen, die sich ergeben für Entwicklungs Länder aber auch die Frage ob der globale Süden nicht weiter abgehängt wird durch KI weil da ja die Rechenzentren nicht so verbreitet sind usw.

01:28:17: Also wie da die Meinung auf dem Podium ist?

01:28:22: Wir hatten am Katholikentag ein schönes Podium, das ist auch

01:28:24: Thema.

01:28:24: Also ich kann es ja nicht... also wir haben in den letzten zwanzig-dreißig Jahren soweit ich das sehe, ich kann nicht mehr alle fachwissenschaftlichen Artikel lesen, da habe ich jetzt anderes zu tun aber ich merke dass das weiter wieder auseinandergegangen ist die Dominanz natürlich durch die Technologie jetzt da, dass die Abhängigkeiten da sind.

01:28:46: Der Papst spricht ja von neuen Form des Kolonialismus und wird eben zitiert Sogar Sklaverei.

01:28:52: Da kommt übrigens auch vor, dass er zum ersten Mal in der Geschichte der Kirche auch zugibt, das die Kirche aus Sklaven gehabt hat bis ins Jahrhundert einige und da nicht nur eine rühmliche Rolle gespielt hat.

01:29:04: Ich will es doch eben als Anekdote oder als wahre Geschichte erwähnen aus dem Konsistorium – das war richtig ein emotionaler Augenblick!

01:29:18: und hat dann dem Babs gedacht, heiliger Vater ich danke Ihnen dass Sie das Bekenntnis abgelegt haben der neuen Enzyklika.

01:29:26: für Millionen von Afro-Amerikanern ist es ein Lichtzeichen.

01:29:31: Also da hat er ganze Saal applaudiert alle Kartenäle.

01:29:34: Da merkt man in dem Zusammenhang sagt er dann sind wir wieder auf den Weg.

01:29:41: was weiß ich im Kongo wenn ich an den Kongo denke natürlich kriegisch der werde stellvertreter Kriege geführt Seltener Erden, da geht es um Bodenschätze.

01:29:50: Das hängt zusammen und das ist etwas was ich also mit großer Sorge sehe dass sich die großen Mächte oder hat ja Professor eben schon gesagt haben wir Europa eben sehen.

01:30:00: wo sind wir?

01:30:01: aber China Russland ist da nicht mehr das super Land Und die feinlichen Staaten Wo sind die anderen?

01:30:11: und Europa kann sich entwickeln.

01:30:13: Aber werden wir ganze Kontinente vergessen beziehungsweise zu kolonisieren auf eine neue Art, kolonisiere abhängig machen.

01:30:22: Das ist ne Frage jedenfalls die ich habe.

01:30:23: das sehe ich als Sorge.

01:30:25: Also da war ne direkte Frage nach dem globalen Süden was man gesehen hat bei diesen large language models die in Sprachmodellen bei denen die Ausgaben nicht alle richtig waren.

01:30:32: da brauchte man Leute die darüber schauen und sich Inhalte anschauen die sehr unschön waren um es mal positiv auszudrücken.

01:30:39: Und vieles davon war im globalen Süden.

01:30:41: und da kann man hier oder da nicht anders sagen, das ist eine moderne Form von der Sklaverei wahr.

01:30:46: Sie hatten es erwähnt also dass definitiv für die sich eher Risiken wenn man so ausdrücken will oder Ausbeutung hier oder in der Anfangsphase zumindest gezeigt hat als Chancen.

01:30:56: Da würden Sie die drastische Wortwahl bestätigen, wie der Papst wohnt?

01:30:59: Also das was an Daten oder was dort Antätigkeiten durchgeführt wurde.

01:31:02: Da gibt es genügend Berichte darüber dass Leute dort PTSD und so weiter hatten.

01:31:06: also es war nicht schön was dort von den Firmen dorthin ausgelagert wurde.

01:31:11: arbeiten die man hier auf der Nordhalbkugel in reichen Ländern nicht unbedingt machen konnte.

01:31:15: die dann hier oder da dort out gesourced worden sind waren natürlich Trittfirmen usw.

01:31:19: aber

01:31:22: Ein

01:31:24: weiterer Komplex ist Kirche und KI, wie Kirche vielleicht KI auch selber nutzen kann für die Glaubensverkündigungen zeitgemäß zu erscheinen.

01:31:34: Und eine ganz direkte Frage an Sie Herr Kalinler-Marx ich lese mal vor Wie bewerten sie kirchliche KI Projekte in welchen beispielsweise Gespräche mit Gott den Aposteln und Heiligen simuliert werden?

01:31:47: Also mit Avataren dann ja.

01:31:50: also was Ich kenne es zum Beispiel Zum Beispiel Luther gibt es als Avatar.

01:31:55: Ja, ja!

01:31:57: Da will ich jetzt gerne... Ich habe bei dem Interviews vor dem Treffen machte der berühmte Soziologi.

01:32:03: Ich komme dann auf den Namen einer wunderschönen, halbschönigen Vorderhäuber

01:32:06: K.I.,

01:32:06: auch ein Filmgeschicht.

01:32:07: natürlich kann man überlegen das war dann auch die Ethische hatte mir den Saal gefragt wie sehen Sie das?

01:32:12: Das war immer sehr durchwachsen zum Beispiel zu sagen ich mache einen neuen Film Die beste Besetzung wäre Marlon Brando und den stelle ich wieder her.

01:32:21: Das kann ich sehr gut machen.

01:32:24: Ist das erlaubt oder nicht?

01:32:25: Dann war die Diskussion da und ... Da sagten natürlich einige, wenn der vorher eine Genehmigung gegeben hat im Testament sozusagen, aber sonst nicht!

01:32:34: Aber Sie sehen, das sind nicht so triviale Dinge.

01:32:38: Man kann ein ganzes... Und es gilt hier auch.

01:32:41: Also man hat die Daten nicht, man kann nur aus den Daten, die da sind.

01:32:47: Das hat ein Film ja gemacht Film auch schon, Jesus-Film ergibt es, Paulus-Filme gibt es.

01:32:52: Die aus den Daten die da sind dann etwas herstellen und ein Film darstellen aber das ist ja nicht die Wirklichkeit von uns.

01:32:58: Es ist anders.

01:32:59: also wer im Internet ganz tätig ist und überall präsent ist Da kann man vielleicht die Stimme in zwanzig Jahren des verstorbenen Vaters wieder hören dass er mit einem spricht.

01:33:09: Aber es ist nicht.

01:33:11: diese Differenz muss da sein.

01:33:15: Ich wurde beim Katholikentag gefragt, also auch so eine Fragerunde.

01:33:18: Schnell, schnell, schnell antworten.

01:33:20: Warum

01:33:20: benutzen

01:33:20: Sie für Ihre Predigten keine KI?

01:33:22: Und da habe ich gesagt, ich bin besser!

01:33:30: Aber die ... Nehmen Sie Beispielen.

01:33:33: natürlich kann man sich anregen lassen.

01:33:35: schon viele Jahre hier eine Sendung Phoenix oder Wo und KI ja hat die drei Beispiele.

01:33:40: Eine Kinderbuchautorin Die jetzt KI nutzt wurde gefragt, wie stehen Sie dazu?

01:33:47: Ich sagte ja früher habe ich drei Jahre für ein Buch gebraucht.

01:33:50: Heute brauche ich dreiviertel Jahr.

01:33:53: Ich lass mich unterstützen und mir Ideen geben, aber dann mache ich

01:33:57: selbst.".

01:33:58: Und empfinde das nicht als eine Verzerrung.

01:34:01: Wahrscheinlich müsste man da drunterschreiben mit Hilfe von KI gemacht oder so rechtlich.

01:34:06: Ein anderer Urheberrecht ... Das war ein Schriftstelle aus Polen, der eben sagt wir haben riesige Probleme, wie es die KI frisst, alles auf ohne Quelleneinander.

01:34:15: Und das Dritte war ein Radiosender auf einer Insel, völlig KI gesteuert.

01:34:22: Man sagt die Leute auf der Straße, naja manchmal klingt das so ein bisschen komisch, aber schon ein paar Jahre her, also es wird auch schon viel besser sein jetzt.

01:34:29: Aber wir sind froh dass wir ein Radio haben!

01:34:33: Nur an diesen drei Beispielen.

01:34:34: sehen Sie sich, natürlich ist das im kechlichen Bereich wo Bildungsgemacht wird oder wo... Es geht dann um Wahrhaftigkeit.

01:34:42: Auch heute werden schon Predigten aus dem Internet irgendwo abgekupfert und vorgelesen.

01:34:47: Und da sage ich, kannst du nicht selber denken, Herr Kaplan?

01:34:49: Kannst du das nicht selber machen?

01:34:51: Aber Anregungen dazu zu geben oder sich auf eine Fantasierreise zu begeben... Mein Bruder diskutiert nachts mit der KI!

01:34:59: Das finde ich nicht richtig was zu sagen usw.

01:35:02: Solange

01:35:03: das in diesem spielerischen Sinn bleibt ist es ja ne Anregung.

01:35:09: Warum soll ich nicht mit jemandem diskutieren?

01:35:12: Ich weiß nicht, das ist keine Person.

01:35:13: Aber die Argumente bringen mich weiter.

01:35:16: Da will ich sagen auch wieder so gemischt nur nicht Vertrauen, Wahrhaftigkeit und Authentizität.

01:35:24: Das wird dann letztlich doch entscheidend für die Leute sein.

01:35:28: Das war ja jetzt diese Diskussion mit dem Ministerpräsidenten von Thüringen oder einem KI-Forscher hat sogar zu einem Buch der Achterminister, der für digitale Zuständig ist.

01:35:39: Der hat ja einen Teil seines Buches mit KI gemacht, oder was weiß ich.

01:35:42: Das

01:35:42: soll auch der Zykliker wirklich teilweise mit KI erstellen?

01:35:45: Ja, aber da sagen die Leute wahrscheinlich haben sie nichts dagegen, aber ich will das wenigstens wissen.

01:35:50: Wir wissen genau wie bei den Lebensmitteln wo ist es hergestellt und so.

01:35:56: dann ist das vielleicht nicht so... Aber auf eine Chance!

01:35:59: Es wäre schlecht wenn wir in der Kirche sagen, wir wollen KI nicht.

01:36:03: KI ist böse.

01:36:04: Das müssen wir verhindern.

01:36:06: Dann leben wir ja neben der Welt

01:36:07: her.

01:36:08: Das nur kurz ergänzen, aber das menschliche Miteinander soll es halt nicht ersetzen.

01:36:12: Absolut!

01:36:14: Also ich glaube ich bin immer noch präsenter als wenn ihr ein Roboter seht

01:36:20: und draußen wartet...

01:36:21: Vielleicht wäre der sogar klüger als ich, aber wär mir egal.

01:36:25: Herr Dabrowski wie viel Volumen ist noch da?

01:36:29: Sehr

01:36:29: noch viele, vielleicht ein letztes.

01:36:31: hier Im Silicon Valley ist ja zu beobachten jedenfalls bei einigen prominenten Vertretern, dass technologische Vorherrschaft sehr viel mit Glaubensfundamentalisierung vermischt wird.

01:36:44: Also Peter Thiel als herausragendes Beispiel Wie sehen Sie das?

01:36:51: Ist das eine Gefahr?

01:36:53: müsste da nicht von kirchlicher Seite dann auch mal deutlich widersprochen werden?

01:36:57: Ja also insgesamt wird Technologie natürlich nicht in so einem

01:37:02: moral-glaubensfreien

01:37:05: Raum gemacht.

01:37:06: Es gibt gewisse Prämissen, darauf wollte ich hinaus Gewisse prämissen die immer hineingehen in so eine technologische Entwicklung.

01:37:12: etwas was in Silicon Valley natürlich dominiert ist dieses dass diese Technologie sicherlich gewisse negative Aspekte mit sich hat.

01:37:19: aber wenn man so long termist ist dann sagt man das ist aber alles dem langfristig guten dient Auch wenn dabei kurzfristig vielleicht ein paar Menschen unter die Räder kommen oder so.

01:37:28: Das ist natürlich eine sehr zynische Sicht auf die Gesellschaft, die im Moment da ist und was sich mit unserem Verständnis auf Gesellschaft eigentlich nicht zu sehr oder gar nicht in diesem Fall deckt – die andere Komponente, die technologische Überlegenheit über alles stellt?

01:37:45: Und da werden wir jetzt genau bei dem Kern der Enzykliker, der ja genau mit den Menschen

01:37:49: eigentlich

01:37:49: anfängt.

01:37:50: Aber hier genau das Gegenteil – es geht um Intelligenz!

01:37:52: Also dass was die höhere Intelligenze entwickelt, das würde nachdem alles rechtfertigen.

01:37:57: Da kommt man relativ schnell in einen Transurapost-Humanismus herein Und ich meine, wir haben in unserem Land hier oder da erlebt was es bedeutet wenn der Mensch nicht im Zentrum mehr steht sondern irgendwelche angeblich höheren Dinge die gerade kurzfristig als solche erkoren werden und was für eine unmenschliche Gesellschaft das hinten heraus umsofern es überhaupt noch gesellschaft ist werden kann.

01:38:18: Das sind Dinge die wir sehen mit all dem natürlich was dem Einzelnen derjenige der es gerade spricht kurzfristisch in diesem Fall dient vor dem wir jetzt sehr stark aufpassen müssen, wenn es dorthin geht.

01:38:29: Aber das sind zumindest Prämissen die das Ganze antreiben und wenn man dann überlegt, was ist die Motivation dahinter?

01:38:33: Und was sind die Konsequenzen für die Gesamtgesellschaft?

01:38:36: Dann wird vermutlich relativ

01:38:37: schnell ein Schuh daraus.

01:38:38: Die sogenannte extreme Rechte oder nicht nur aber in Amerika hat ja auch... Ich will das gar nicht so genau... Wo fängt das Anwölter auf?

01:38:50: Aber es gibt eine Bewegung gegen den liberalen

01:38:54: Staat

01:38:55: Der Meinung ist, dass die Demokratie sich erschöpft hat.

01:38:59: Das ist ja bei uns auch.

01:39:01: Es geht nicht nur um diese oder jene Partei, es geht darum das System sich erschöfft hat.

01:39:06: Es gibt dann die Variante des, Sie haben es genannt, Transhumanismus, die meinen... Die Kombination von Maschinen und Menschen ist eigentlich das was wir aus Science Fiction auch kennen Und einige Eliten machen das schon für die anderen, was wir im laufendes Gespräch hier hatten müssen gar nicht das schlecht machen, sondern das können wir nicht.

01:39:27: In einem ständigen Diskussionsprozess kommen wir nicht voran.

01:39:31: Wir brauchen ja ein neues Bild von Menschen eine Kombination vom Menschemaschine die die Probleme der Welt alle Krankheiten und alles Leid überwindet.

01:39:41: sag ich mal ein bisschen prophetisch.

01:39:43: Das ist der Impetus.

01:39:44: Und wenn die Erde kaputt ist und verwüstet dann gehen wir auf den Mars Sagsmask.

01:39:50: Ja da frage ich nur wer?

01:39:52: Du allein?

01:39:53: Wo bleiben die Afrikaner, wo bleiben unsere Kranken?

01:39:57: Die sollen hier bleiben.

01:40:00: Also

01:40:00: da gibt es schon

01:40:01: einen ideologisch quasi religiösen Schwung darin.

01:40:05: aber den hat der Papst ziemlich genau unter die Kritik genommen.

01:40:09: also da ist sie schon sehr aktiv und ich habe auch mehrere Diskussionen geführt in diese Richtung.

01:40:15: dann muss man aufpassen das ist nicht der Mainstream der KI Leute überhaupt nicht.

01:40:20: so sehe ich es jedenfalls.

01:40:22: Aber dahinter stehen schon durchaus auch Bemühungen, auch politisch zu denken und die Demokratie in die nächste Stufe hineinzuüberwenden.

01:40:30: Das sind mächtige Einzelnen!

01:40:33: Wir sind jetzt auf der Zielgraden.

01:40:34: Sie haben tatsächlich Eigentlich fast alle Aspekte, die ich mir so vorher notiert hatte beantwortet.

01:40:39: Ich gebe zu nicht in der Reihenfolge, die vorgesehen habe, sondern sie haben sich da schön die Bälle zugespielt aber es kam am Ende alles vor.

01:40:45: Ich hab noch ein paar Aspechte, die nicht vorgekommen sind und die nehme ich jetzt einfach als Schlussrunde.

01:40:50: Das erste nochmal an Siehe Kardinal Der Papst schimpft über Politiker, die ihre Gegner verhöhnen die Ressentiments schüren, die charmlos Regeln brechten Kriegefühlen und Unrecht begehen.

01:41:00: Was vor Jahren noch inakzeptabel gewesen wäre, erwendet sich gegen impulsive Kommunikationen und aggressive Rhetorik.

01:41:07: also ich muss ehrlich sagen bei mir ist beim Lesen ganz öfter das Gesicht von Donald Trump vom meinem inneren Auge erschienen.

01:41:13: an Sie mal die Frage Ist es so ein bisschen auch ein Duell zwischen dem amerikanischen Papst oder dem amerikalischen Präsidenten?

01:41:19: Und bitte die Vorhersage wer wird denn gewinnen?

01:41:22: Ja der Papst gewinnt immer!

01:41:25: Und die Forten der Hölle werden sie nicht überwältigen.

01:41:28: Also, da muss aber noch mal eine andere antreten, glaube ich.

01:41:31: Das ist schon mal geklärt, diese Sache.

01:41:34: Ich will jetzt gar nicht auf diese Dinge eingehen ... Aber natürlich isst er Amerikaner und zwar auch auf einer gute und liebenswürdige Art.

01:41:44: der freie Tag.

01:41:45: Ich hab ihn jetzt gesehen, wie er reitet!

01:41:51: Ich glaube, der erste Papst hat es vorhin mal wieder mal hoch zur Ost gesessen.

01:41:54: Weil er aus Peru natürlich da in die Berge hinein mit dem Pferd reiten musste.

01:41:58: und den Gastel Gandolfo gibt's ein paar Pferde.

01:42:01: Das macht ihn irgendwie sympathisch auch der John Wayne Gang so etwas.

01:42:09: Also insofern nehme ich mal an, ob ihr das nicht mitkriegt.

01:42:13: Dass er schon natürlich leidenschaftlich interessiert ist an dem was sich im Verein die Staaten passiert was beiläufig gesagt hat.

01:42:21: Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung, was kein anderer Politiker mit derselben Beiläufeigkeit hätte sagen wollen oder

01:42:27: können.".

01:42:28: Das hat ihm natürlich unglaublich viele Sympathien eingebracht in ganz Europa und der ganzen Welt.

01:42:33: Und deswegen ist das eigentlich nicht nur auch eine Person gemünzt sondern Sie haben es ja erlebt, ich hab's gesehen dann in Spanien, zufällig hab' ich die Rede dann verfolgt.

01:42:42: Ich kann den ganzen Tag dann die Reise des Babs aus dem Spanier verfolgen.

01:42:46: Und das war im Ball am Ende von zwanzig Minuten!

01:42:48: Das war großartig.

01:42:50: Und das Parlament in Spanien ist ja so zerrissen, so polarisiert noch mehr als in Amerika zum Teil und da waren sieben Minuten Sending-Ovations.

01:43:00: Da hat er diese Dinge auch genauso genannt damit man sich immer nur auf Trump bezieht sondern auf die politische Kultur insgesamt und das war so bewegend dass die wirklich ... So viel Applaus hat es in der Geschichte des spanischen Parlaments noch nie gegeben.

01:43:17: Also, wir können doch was machen.

01:43:18: Wir sind noch

01:43:19: da!

01:43:20: Da ist noch Lukta Rogen.

01:43:20: Alles klar.

01:43:21: Vielen Dank Frau Rogner.

01:43:23: an Sie.

01:43:24: eigentlich die größte Frage des Abends, die bisher noch unbeantwortet blieb.

01:43:27: Wir hatten das ein bisschen im Vorgespräch.

01:43:29: Was macht der gesellschaftliche Megatrend über den wir jetzt die ganze Zeit reflektieren mit Ihrem Menschenbild?

01:43:36: Am Ende sind es wir, die uns gegenüber dieser Technologie auch ein Stück weit neu definieren müssen oder die drauf gestoßen werden, was das Wesentliche an uns ist.

01:43:45: In der Enzyklika steht es wenn ich's nicht überlesen habe so klar nicht drin.

01:43:49: Es ist ein bisschen im Negativ.

01:43:50: als KI alles nicht kann kommt so eine Tirade.

01:43:53: da wird quasi des Fumalums dann im Negativ im Umkehrschluss definiert.

01:43:58: aber das beschäftigt hier offenbar das Thema.

01:44:03: Was macht das mit unserem Menschenbild?

01:44:05: Ich habe die Hoffnung, dass KI uns dazu zwingt auch darüber nachzudenken.

01:44:10: Was macht uns Menschen aus?

01:44:13: Das kommt ja in der Enzyklik heraus.

01:44:19: Was ist besonders an uns?

01:44:22: und klar ... Menschenwürde fällt einem natürlich, sozusagen.

01:44:28: das ist jetzt aber nicht was uns besonders macht sondern es ist natürlich etwas wie wir uns definiert haben oder den Regeln die wir uns gegeben haben.

01:44:35: Aber ich würde mir wünschen dass wir darüber stärker nachdenken auch natürlich und dann kommen auch natürlich Fragen der Werte.

01:44:45: Arbeit ja warum?

01:44:47: Warum ist es so wichtig diese Arbeit haben.

01:44:53: Also wie definieren wir uns als Menschen, aber auch als Menschen in einer Gesellschaft?

01:44:59: Wir haben ja den Trend gesehen, dass wir schon sehr individualistisch geworden sind und auch durch die Art der Kommunikation, die wir gepflegt haben oder die wir pflegen.

01:45:12: Und insofern würde ich mir wünschen und hoffen das wir diese Diskussion wieder führen.

01:45:18: Was unterscheidet uns von der Maschine?

01:45:21: Ich habe es glaube ich am Anfang gesagt, diese Kränkung, die da ist... dass wir glaube ich auch noch nicht so richtig verstehen, dass da eine Software ist die im Prinzip ja in vielen Dingen besser ist als wir.

01:45:35: Und das sozusagen zu reflektieren wo sind unsere Stärken?

01:45:43: was unterscheidet uns?

01:45:45: wie gehen wir natürlich auch mit der Technik oben, aber wir gehen auch untereinander um.

01:45:52: Das wäre meine Hoffnung, dass wir darüber diskutieren.

01:45:56: Was macht die Magnifika Humanitas aus?

01:45:59: Die großartige Menschheit uns menschlich bald.

01:46:01: Danke sehr!

01:46:01: Ich lese mal gerade einen Satz aus der Enzykliker vor, wo es genau auch um dieses Thema geht.

01:46:06: Künstliche Intelligenzen schreibt der Papst machen keine Erfahrungen besitzen keinen Leib empfinden weder Freude noch Schmerz reifen nicht in Beziehungen wissen nicht von ihrem Inneren her was Liebe Arbeit Freundschaft und Verantwortung bedeutet.

01:46:21: sie haben auch kein moralisches Gewissen zu unterscheiden Nicht zwischen gut und böse.

01:46:25: Ich glaube also in dieser Aufzählung, was KI alles nicht kann hat er wahrscheinlich genau den Punkt getroffen wo er uns auf die Pferde schickt wie Sie es gerade auch gemacht haben das Humanum zu definieren.

01:46:37: Herr Oma eine Frage die mir noch an sie übrig geblieben ist Die mich und viele umtreibt Kann KI Bewusstsein Erlangen?

01:46:48: Das ist eine interessante Frage die hier oder da ja schon positiv beantwortet worden ist und dann irgendwie schnell wieder debankt war.

01:46:56: Was mir auffällt ist, vielleicht auch gerade in diesem Hause.

01:46:59: Dass diese Technologie häufig mit den großen ökonomischen Versprechen verknüpft so ein bisschen als der Halsbringer dahergekommen ist hier oder da vielleicht sogar der Erlöser von gewissen Firmen irgendwie verkauft worden ist.

01:47:10: man muss nur so und so viel Geld in die Kasse schmeißen und dann wird es schon alles gut werden.

01:47:15: über die negativ Auswirkungen haben wir grade eben schon gesprochen.

01:47:21: Wird dieser künstliche Intelligenz im Bewusstsein erringen?

01:47:26: Ich würde ergänzen, und wenn ja wie viele.

01:47:30: Denn wenn die wirklich diese potente Technologie ist, welches wird es denn dann sein?

01:47:34: Sie haben ein anderes als ich.

01:47:35: Wir sind andere Persönlichkeiten.

01:47:37: der Technologie kann nicht aber da ist eigentlich nur die andere Persöhnlichkeit einen prompt entfernt.

01:47:42: Ist das noch eine Persönlichkeit?

01:47:45: Ist es noch ein Bewusstsein was sich als solches bezeichnen würde?

01:47:48: Ist da irgendwelche Wahrhaftigkeit überhaupt noch dahinter?

01:47:52: in dem Fall würde ich sagen Es gibt ja manche die auch Präsident spielen oder ähnliches.

01:47:57: Man kann in jeden Job, in jede Rolle gewissermaßen reinschlüpfen wie ein Schauspieler und Ähnliches sieht man bei der künstlichen Intelligenz.

01:48:04: Ich kann die prompten dann wird diese Rolle ausfüllen.

01:48:06: das kann nützlich sein.

01:48:07: da kann die durchaus eine Menge an nützliche Arbeit erfüllen aber sie wird nicht das wahrhaftige gegenüber sein was wir miteinander sind.

01:48:16: wenn ich gegen es kniet trete dann würde wehtun Sie werden vielleicht auch eine Zeit lang damit herumlaufen, aber neben diesem Schmerz, den es mit sich bringt sind das gewisse Empfindungen Gefühle die ziemlich tief drin sind.

01:48:27: Da können sie nicht einfach einen Prompt sagen und dann ist das alles ausgelöscht Gewisse hier oder da der ein oder andere Erfahrung gemacht haben im Leben, die ziemlich tiefer reingegangen sind und ihre Persönlichkeit verändert haben.

01:48:38: bei der KI können sie sagen Alles weg!

01:48:40: Und was Neues?

01:48:41: Herr Kalinal-Max, Sie haben gerade eben gesagt menschliches Leid gehört auch dazu.

01:48:45: Menschliche Erfahrungen gehören genauso dazu im Guten wie im Schlechten die da sind und die schäpen uns.

01:48:50: aber das ist etwas was die KI als solches nicht hat und geht damit nicht irgendwie dieser fast prometeushafte Traum immer daher.

01:48:57: ich kann das Ding unendlich häufig klonen was sich dort gemacht habe und endlich hochskalieren was ich dort habe.

01:49:02: Ich mache mir mein eigenes gegenüber.

01:49:04: in diesem Fall kann das schäfen wie ich möchte Und diese Beliebigkeit Die haben wir Menschen nicht im positiven wie im negativen, was uns begrenzt gleichzeitig.

01:49:13: Aber doch so unglaublich, wie jeden eigenen einzelnen Augenblick so unglaubliche Fluent und schwer fassbar macht weil er einzigartig in diesem Fall ist.

01:49:22: Und das ist die KI, was das angeht nicht unbedingt

01:49:26: noch das letzte Wort?

01:49:32: Nein kein letztes Wort.

01:49:33: höchstens ein Auftrag an sie daran weiter zu arbeiten.

01:49:36: Das machte in der katholischen akademie sowieso denn einige Philosophen, also einen hab ich neulich gelesen, der genau das etwas kritisiert beim Babs.

01:49:47: Also einer, der uns nahesteht ... Dass er sich nicht auseinandersetzt mit der modernen Philosophie, sondern des Satomas und Augustinos die große klassische Vorstellung von christlichen Menschen will, die wunderbar oder gut ist kein Thema.

01:50:03: aber es gibt eben auch neue Philosophien.

01:50:05: da muss das Gespräch gesucht werden.

01:50:07: was ist ein Gefühl?

01:50:09: Da kann man schon drüber nachdenken.

01:50:11: Wir sagen einfach, wir sind ja auch geprägt.

01:50:14: Auch in der Kombination.

01:50:15: Wir sind vielleicht nicht mehr so fingerfertig wie unsere Vorfahren haben wir gelernt.

01:50:22: Wir haben Maschinen, die verändern unser Leben, unsere Vorstellung vom Leben und unserer Hoffnung.

01:50:28: also ich will das nur andeuten Die Geschichte ist nichts zu Ende und da müssen wir uns als Kirche eben auch zurüsten Und die Philosophie betreiben die heute in der Diskussion ist mit der KI, wo man dann auch wirklich sagt so was?

01:50:43: deswegen ist das die entscheidende Frage.

01:50:44: Sie haben es genannt können wir miteinander mal richtig auch auf philosophischer und menschlicher Ebene uns auseinandersetzen?

01:50:52: wer sind denn?

01:50:54: Was macht uns aus?

01:50:56: Was wollen wir sein?

01:50:57: Was bedeutet das miteinander?

01:50:59: Und da muss sich glaube ich die moderne Philosophie mit einbezogen werden.

01:51:03: Das könnte dann beim nächsten Mal

01:51:04: machen.

01:51:06: Haben sie jetzt quasi schon skizziert?

01:51:07: Danke sehr!

01:51:12: Hechtfolgeveranstaltung weder einen Plan, ich finde jetzt gerade diese Schlussrunde hat insgesamt gezeigt.

01:51:16: Wie viele Pferden es gibt, die man eigentlich jetzt erst einmal noch weiter verfolgen musste?

01:51:19: Es waren trotzdem sehr Dichte, sehr volle zwei Stunden.

01:51:22: Ich fand's fesselnd!

01:51:23: Vielen vielen Dank für diesen vielen Hinweise.

01:51:25: ein Thema übrigens der Kardinal was gibt dir in Züklika fürs Thema Kirchenreformen her?

01:51:29: Wahrheitsbegriff und so.

01:51:30: das machen wir ein andermal.

01:51:33: aber jedenfalls bin ich sehr dankbar dass wir jetzt noch am Schluss trotz dieser verschiedenen Pferde auch nochmal so ein gemeinsames Thema hatten in der Frage nach den Menschen selbst.

01:51:40: Ich lade Sie alle ein jetzt noch bei einem Glas Wein und ein bisschen Brot oder Wasser, was auch immer sie mögen.

01:51:45: Bei uns in den schönen Park zu kommen, ein bisschen nachklingen zu lassen.

01:51:48: Vielleicht können einige dieser Fragen auch noch jetzt im Zwie- und Triehgespräch behandelt werden?

01:51:53: Ja!

01:51:53: Und insofern danke ich Ihnen drei nochmal für diese kostbare Zeit die Sie hier waren.

01:51:59: Wenn Sie froh, dass wir Ihre Gedanken hier zusammen tragen konnten.

01:52:02: Vielen vielen Dank.

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